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Boom Library SoundWeaver

Boom Library SoundWeaver  ·  Quelle: Boom Library

Boom Library stellt mit SoundWeaver ein neues Werkzeug für Sounddesign vor. Die Standalone-App zaubert im Nu frische Sound-FX aus eurer Sample-Library. Ihr müsst unter Umständen nur ein paar Klicks mit der Maus machen und ein paar Keywords eingeben – den Rest erledigt sie Software.

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Boom Library SoundWeaver

Diese Standalone-App sieht fast aus wie eine DAW. Mehrere Spuren mit Audiofiles, diverse Menüs, Fenster, eine Timeline und die obligatorischen Buttons für Abspielen und Stoppen. Ganz so umfangreich ist SoundWeaver dann aber doch nicht – für ein Kreativ-Tool zum Layern von Samples ist das hier dennoch sehr umfangreich.

Die Grundidee ist relativ simpel. Ihr braucht beispielsweise einen Whoosh-Sound für ein Projekt – sei es ein Film, Spiel oder meinetwegen ein neuer Song. Ihr startet SoundWeaver und gebt nach dem Projektnamen das Keyword „Whoosh“, einen Dateipfad zu einer Library und die Anzahl der Layer ein. Dann drückt ihr auf den Randomize-Button und das war’s! Die Software sucht nun nach Audiofiles mit den Keywords, pickt sich zufällig ein paar davon heraus und legt diese perfekt auf einzelnen Audiospuren übereinander.

Falls eure Library verschiedene Variationen anbietet (die des Herstellers machen das zum Beispiel), werden diese als Regionen eingebaut. Ihr könnt dann zwischen den unterschiedlichen Varianten hin- und herschalten. Wenn euch ein einzelner Sound in den Spuren nicht zusagt, drückt ihr dort erneut auf den Zufallsknopf und bekommt wieder ein neues Sample aus eurer Library eingebaut.

Für das Verfeinern bietet euch SoundWeaver das Verändern von Pitch, Gain, Shuffle und Offset für einzelne Sounds, Gruppen oder das gesamte Projekt an. Und auch hier könnt ihr die Parameter dem Zufall überlassen. Snapshots halten die Ergebnisse für später fest.

Das Projekt kann jederzeit als einzelne Layer oder neues Audiofile exportiert werden, über Drag-and-Drop zieht ihr das Projekt alternativ direkt in die DAW.

SoundWeaver ist ein äußerst praktisches Werkzeug. Ihr kommt nicht nur schnell zu Ergebnissen, sondern auch sehr zügig auf neue Soundideen. Interessante Keywords in Kombination mit dem Zufallsparameter spucken bestimmt ein paar Sachen aus, die ihr so vielleicht gar nicht ausprobieren würdet.

Ich wage mal einen Blick in die Zukunft. Stellt euch das jetzt bitte mit einem riesigen Sound-Pool in der Cloud vor. Die Software selbst wäre dann vielleicht sogar kostenlos und ihr würdet das Angebot auf Subscription-Basis nutzen.

Spezifikation und Preis

Boom Library SoundWeaver läuft standalone auf Windows 7 (und höher) sowie macOS 10.9 (und höher). 8 GB RAM setzt der Hersteller voraus. Die App benötigt 30 MB auf eurer Festplatte. Ein Manual ist als PDF verfügbar. iLok ist für die Registrierung notwendig. Es gibt eine Demoversion, die sieben Tage funktioniert. Bis zum 6. Februar bezahlt ihr 143,20 Euro anstatt der sonst fälligen 179 Euro.

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