Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Screenshot KIRN CorkSniffer Video

Screenshot KIRN CorkSniffer Video  ·  Quelle: Behringer / YouTube

Behringer KIRN CorkSniffer Video

Behringer KIRN CorkSniffer Video  ·  Quelle: Behringer / YouTube

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Ob das neue YouTube-Video von Behringer nur für Freude sorgt, darf diesmal wirklich bezweifelt werden. Das Video zeigt einen Fake-Synthesizer mit dem Namen KIRN CorkSniffer – eine Anspielung?

KIRN CorkSniffer

Cork Sniffer sind Menschen, die bei (teuren) Weinen an den Korken schnuppern und so etwas über die Qualität aussagen können – oder zumindest das von sich glauben. Im Musikbereich bezieht sich dieser Begriff auf Leute, die immer irgendetwas an Instrumenten auszusetzen haben. Zum Beispiel, dass es bei einem Synthesizer nicht nur um den Sound geht, sondern auch das Feeling, die Ausgewogenheit der Komponenten oder das Image der Firma eine wichtige Rolle spielen.

In dem Video hören wir einen Sprecher mit gekünstelten französischen Akzent. Und es gibt einen „neuen Synthesizer“ zu sehen. Der KIRN CorkSniffer ist mit Reglern aus Korken versehen und bietet die „Parameter“ Smelly, Corked, Cat Pee und Acidity. Oookaaaay.

Behringer KIRN CorkSniffer Video

Behringer KIRN CorkSniffer Video Screenshot  ·  Quelle: Behringer / YouTube

Auf die Karikatur eines Mannes mit Pinocchio-Nase und den an den bekannten Blogger Peter Kirn (CDM) angelehnten Produktnamen gehen wir jetzt mal gar nicht weiter ein.

Denn auch wenn das Video gezielt eine einzelne Person angreift, wirkt es wie eine Ansage an alle Kritiker. Dass das Unternehmen sehr empfindlich auf kritische Berichterstattung reagiert und sich immer wieder als eine Art Außenseiter präsentiert, ist in letzter Zeit ja häufiger deutlich geworden.

Die Aggressivität, mit der ein Unternehmen, das sich an anderer Stelle gegen Hater ausspricht, hier vorgeht, hat für mich schon einen etwas faden Beigeschmack. Vielleicht habe ich auch einfach einen anderen Humor. Oder sind die Anspielungen hier rein zufällig?

Wie denkt ihr darüber? Findet ihr das lustig? Machen solche Videos das Unternehmen sympathischer?

Update:

Bein den Kommentaren unterhalb des Facebook-Beitrags (bereits entfernt) zeigt sich, dass der Hersteller nicht nur Applaus erntet. Anscheinend wurden sogar bereits eine Kommentare gelöscht. Die Vorwürfe fallen teilweise sehr drastisch aus. Mal schauen, wie sich diese Geschichte weiter entwickelt.

Update: Vor ein paar Minuten hat die Firma einen eigenen Kommentar unterhalb des Videos gepinnt:

Just having a bit of post Karnival fun here, with Pinnochio and Wine :)

Und wieder ein Update: Das Video wurde auf privat gestellt und ist damit nicht mehr verfügbar.

Update: Uli Behringer postet Entschuldigung auf Facebook

Nachdem Behringer das Video und den zugehörigen Beitrag auf Facebook gelöscht hat, gibt es nun eine Entschuldigung auf der Sozialen Netzwerk. Darin geht Firmengründer Uli Behringer direkt auf den Vorwurf ein, mit dem Video auf Peter Kirn angespielt zu haben. Und in der Tat bestätigt Behringer dies mit dem Argument, Peter Kirn und Behringer hätten seit 20 Jahren „ein interessantes Verhältnis“ zueinander. Der Clip wäre als eine pure Satire der Marketing-Abteilung gedacht und beim Ansehen des Videos könne er die Empörung „einiger Leute“ verstehen. Antisemitismus sei in keinster Weise beabsichtigt. Danach folgt eine „uneingeschränkte“ Entschuldigung.

Uli Behringer wusste also nicht, was das Marketing-Team so treibt? Und das macht solche Videos, ohne sich darüber Gedanken zu machen, dass so etwas das Image der Firma ankratzen könnte?

Behringer Beitrag auf Facebook

Die Entschuldigung von Uli Behringer auf Facebook

Und noch ein Update:

Behringer hat jetzt den Beitrag mit der Entschuldigung (siehe oben) gelöscht. Vielleicht gab es hier zu viele kritische Kommentare. Und auch die neuen Postings werden mit „lustigen“ Sprüchen der User versehen. So ist das mit Humor und Satire. Wie es aussieht, hat der Hersteller mit der Aktion ungewollt ein Meme kreiert.

Weitere Infos

Video

https://www.youtube.com/watch?v=PBFBGS0w1IQ

46 Antworten zu “Behringer KIRN CorkSniffer Video: Uli Behringer entschuldigt sich”

  1. „Wie denkt ihr darüber?“. Betätigt mich darin, einen Bogen um Behringer zu machen.

    • vannde sagt:

      tja, humor ist eben so eine sache. ich finds garnicht so schlecht. für viele hat der kauf bestimmter produkte heutzutage schon fast was von was religion und glaubenskrieg. etwas humor kann da definitiv nicht schaden

  2. Nico sagt:

    soll das eine anspielung auf Peter Kirn von cdm.com sein?
    Pierre = Peter

    der hat doch gar nicht so schlecht über die geschrieben?

    • mosonic sagt:

      Doch hat er bzw. nicht schlecht, sondern kritisch › https://cdm.link/2019/11/behringer-claim-trademarks-korg-polivoks/ Und das zurecht.

    • Oliver sagt:

      Er hatte in der Vergangenheit kritische Artikel zu Behringer geschrieben. Warum sie allerdings jetzt mit dieser Sache um die Ecke kommen, verstehe ich auch nicht so ganz. Gut, er hatte über die Moog Module nicht gejubelt, war aber immer noch okay, fand ich. Also, keine Ahnung, was wen auch immer bei Behringer zu diesem Video veranlasst hat.

    • vannde sagt:

      habe gerade extra nochmal auf cdm nachgelsen. das fazit war bei jedem behringer product nicht wirklich positiv und auch nicht wirklich neutral. aber ist ja ein bakanntes phänomen. sagen wir es mal so manche magazine, blogger oder yt berichten eben gerne positiv über produkte von firmen die sie etwas unterstützen. ausserdem will man ja weiter testgeräte bekommen. will garnicht den anschein erwecken behringer in schutz nehmen zu wollen. aber diese endlosen diskussionen in foren etc ist das neue was klingt besser analog oder digital. will nicht wissen wieviele davon behringer dafür kritisieren in china zu fertigen ihre nachricht aus einem gerät aus china schreiben. sogar moog bekommt seine bauteile in china und setzt sie eben in den usa zusammen. mir soll mal einer erklären was an chips in 2020 teuer sein soll. wenn schon jedes smartphone nur 10 % in herstellung kostet was nachher den verkaufsspreises ausmacht. für mich sind das alles werkzeuge wer gerne fandboy von irgendwas oder wem sein will und glaubt seine heros die jahrezehnte komplett ignorieren was sich die käufer wünschen ist meiner meinung nach selbst schuld. sorry. dann zahlt mal schon weiter hohe gewinnspannen. sinnlose diskussion

      • Tom sagt:

        Behringer gibt keine Test Units an Medien raus! Es gibt Ausnahmen, da sind welche wo sie sicher sind dass sie keine Kritik ernten. Alle Großen kaufen sich die Units, inklusive mir. Es ist ein Eingriff in den freien Journalismus. Reviews müssen frei, kritisch und nicht gesponsert sein. B liebt Synthesizer aber keine kritischen Berichte!

        • Ari Ahrendt sagt:

          Ein kritischer Bericht ist aber etwas anderes, als eine journalistische Lüge. Ich glaube, Behringer ist der Inbegriff von Kritik-Standhaftigkeit, weil keine andere Firma so kontrovers diskutiert wird in der gesamten Audiolandschaft. Wirklich keine andere.

          • Dirk B. sagt:

            Was genau meinst du mit „journalistische Lüge“?

          • Klaus Naumann sagt:

            naja, das sind hier unsägliche wettbewerbsinfame Methoden, wie sie Presonus und deren Mitarbeiter es mit Einführung von S1 auch gemacht haben – Kritik verboten, aber ohne Ende über andere herziehen. Wer erinnert sich nicht daran.
            Diese aggressiven Vorgehensweisen zeigen auf, wie diese fragwürdigen Firmen wirklich ticken. Ein fairer Umgang mit Konkurrenten und anderen Produkten und sowieso auch Kritik sieht anders aus. Presonus hat damals noch Glück gehabt, heute in Zeiten von Political Correctness hätten man sie sofort medial zerrissen.

      • G. Ortner sagt:

        Fakt ist, dass in einem Behringer keine Moog oder DSI Bauteile verbaut sind. Unterschiedliche Komponente und Qualität. Und das macht bei einem analogen Synthesizer extrem viel aus. Exakt wie im Hifi- oder Automobilindustrie. Das sollte jedem einleuchten.

        Man muss die Sache nüchtern betrachten. Behringer stellt echte analoge Synthesizer für wenig Geld her. Man kann nicht die Qualität (Verarbeitung, Haptik, Klang und Langlebigkeit) von hochpreisigen Produkten erwarten. Aber das ist ok so, denn man bekommt für günstiges Geld einen vollwertigen analogen Synthesizer.

        • Digikey sagt:

          Moog oder DSI Bauteile , was soll das sein wenn ich höflich fragen darf ?
          Moog produziert in China ist ein 3rd Party Assembler und Dave lässt irgendwo in Kalifornien produzieren. Die Bauteile sind bei allen die selben oder wie bei Moog eher schlechter.

  3. vannde sagt:

    und wenn ich mir die preise und das vergöttern alter synths anschaue. kann man es nur noch ins lächerliche ziehen. wer für einen juno 60 knapp 2000 € zahlen will viel spass. steht in keinem verhältniss zu dem, was der synth kann, hat was von oldtimer sammeln. für mich macht behringer sowieso fast alles richtig, jahrelang wurde gemeckert bitte baut wieder diesen oder jehnen synth. endlich ein hersteller der es dann tut, aber dann wird dennoch gemeckert. ist ja nicht von xyz

    • Nico sagt:

      warum aber müssen sie damit Leute persönlich angehen? Peter Kirn hat nicht schlecht über sie geschrieben und den meisten neuasgaben auch Artikel auf cdm gewidmet.
      Ich kann nicht verstehen warum man das auf ihn beziehen muss.
      Ist denen langweilig?

  4. Weizenkeim sagt:

    Wenn das mit Corona so weiter geht können die sich das „Businessmodell“ in die Haare schmieren.
    Das ist jetzt gar nicht wertend gemeint, sondern einfach eine Feststellung.

    • Oliver sagt:

      Die ganze Welt ist heute vernetzt. Es gibt keinen größeren Konzern, der nicht in China fertigen lässt oder für den China ein großer Absatzmarkt ist. Von daher bereitet das Coronavirus nicht nur Behringer ein Problem (der Hydrasynth wird z.B. in der gleichen Provinz hergestellt, wo auch Music Tribe/Behringer seine Fabrik hat), sondern allen Herstellern von Synthesizern. Alle verwenden auf die eine oder andere Art Bauteile, die in China hergestellt werden. Und wenn die nicht mehr ausgeliefert werden können, weil z.B. die Warenabwicklung in den großen Häfen gestört ist, bereitet das Korg oder Moog ebenfalls Probleme.

    • vanndee sagt:

      gilt dann aber wohl nicht für behringer und nicht nur den synth markt. aber darüber müssen wir uns keine sorgen machen sind sowieso bald alle tod. und behringer stellt dann sicher bald särge her ;)

  5. bubu sagt:

    Also ich finde das rassistisch. Absolutes No-Go. Aber vielleicht denkt ja der Herr B. auch wirklich so?

    • Oliver sagt:

      Rassistisch? Wo bitte ist das rassistisch? Es geht wohl eher um eine Analogie: wenn ein Cork Sniffer meint am Geruch des Korkens die Qualität des Weins erkennen zu können, so bezieht sich das wohl darauf, dass manche Leute die Qualität von Modulen/Geräten nur durch betrachten von Bildern oder Hören des Namens vom Hersteller beurteilen zu können.
      Wer da jetzt rassistische oder gar anti-semitische Dinge meint reininterpretieren zu müssen, dem ist in meinen Augen echt nicht mehr zu helfen.

      • vannde sagt:

        ja wirklich lächerlich solche aussagen. stimme dir vollkommen zu. aber heutzutage muss man aus allem ein drama machen. in zeiten in denen religionen wegfallen sucht man sich neue glaubensfragen etc. denke habe jetzt echt genug zu dem thema gesagt. sorry an den der die kommis freischalten muss ;)

    • Digikey sagt:

      Habe bis heute nicht gewusst das Pinocchio ein Rassist war. Wie ist der Begriff Pinocchiopresse zu verstehen ?

  6. RoDi sagt:

    Wenn das auf der Faschings-Party von B. gezeigt wird ist es halt ’naja‘. Es gibt aber keinen vernünftigen Grund sowas in den offiziellen Firmenkanal auf Youtube zu stellen. Falls auch noch Anspielungen auf einzelne Personen enthalten sind, sollte Behringer ganz schnell reagieren, sich entschuldigen und das ‚Werk‘ löschen.

    • vanndee sagt:

      ja schlimm schlimm. deutscher humor klar

    • vanndee sagt:

      man kanns auch übertreiben mit dem pc. ich bin begesitert. nachdem was behringer alles einstecken muss und musste. sollten die noch viel öfter aussteilen. wie es in den wald reinschreit ……..

      • Oliver sagt:

        Ich bin auch kein Freund von Political Correctness und bin auch der Meinung, dass alle „Rassismus“ oder „Antisemitismus“-Untersteller in diesem Fall massiv übertreiben. Allerdings weiß ich nicht, warum Behringer öfter „austeilen“ sollte? Ja, Behringer ist häufig angegangen worden und so einiges davon ist in meinen Augen auch nicht richtig. Aber meine Güte, was kümmert es die Marmorsäule, wenn sich das Wildschwein daran reibt? Behringer sollte manche Dinge einfach mit einem süffisanten Lächeln aussitzen, am Ende gewinnt die Firma bzw. er auch in Person so oder so. Sei es, weil die Leute trotz aller Kritik doch bei ihm kaufen oder andere Synthi-Hersteller bei CoolAudio kaufen, die ja auch zu Music Tribe gehören.

  7. Oliver sagt:

    Das Video ist mittlerweile auf „privat“ umgestellt worden und kann nicht mehr gesehen werden. Offensichtlich hat die Kritik das Social Media Team bei Behringer erreicht.

  8. Daniel sagt:

    Einfach nur armselig und unprofessionell. Da ist wohl doch bei jemanden im Unternehmen das Ego leicht angekratzt….

  9. Eric sagt:

    Die Werbepolitik Behringers finde ich dumm und fragwürdig , das hat aber nichts mit den Produkten zu tun . Die Synthesizer klingen alle ziemlich ähnlich , bin aber trotzdem ein großer Fan von den Teilen .

  10. Carsten sagt:

    Ist mir alles voll egal. Ich will einfach nur Musik machen. Ich lass mich nicht beeinflussen, weder von guter, noch von schlechter PR. Am Ende des Tages entscheidet immer Preis und Leistung. Jeder synth Hersteller hatte in seiner Laufbahn grausame Werbeclips gezimmert. Heute lacht man drüber und kauft trotzdem Yamaha, Roland, Korg, etc… Alles nur heisse Luft. Ich glaub viele reagieren über.

  11. Der Sockel des heiligen Ulis scheint zu bröckeln wie seine Nachbauten. Von wegen Superarbeitsbedingungen, mit denen er so gern wirbt: https://www.reddit.com/r/synthesizers/comments/8qxusr/behringer_manufacturing_plant_in_china_with/

  12. Mirko sagt:

    Behringer ist und bleibt ein Kopist. Ohne die Kopien von Idee, Design, Technologie hätte er nur eine Handvoll Synthies am Start, die weitaus weniger Anziehungskraft haben, als der gestohlene Ruhm, den sich andere erarbeitet haben. Es ist mehr als erbärmlich, aus seiner Position heraus eine derart dünne Haut zu zeigen.

  13. Krypton sagt:

    Es gibt die Puristen die es als falsch ansehen das Behringer die Klassiker nachbaut und für einen Bruchteil des Preises veräussern. Entweder entwertet es die alten Originalen Klassiker und man fürchtet das jetzt viele nicht mehr die raren Originale suchen und vielleicht auch die Exklusivität flöten geht. Nunja, Zeiten ändern sich nunmal. Früher konnte auch nicht jeder Musik produzieren und musste sehr tief in die Tasche greifen. Und heute furzt man auf die schnelle mal nen track aus einem 500€ Laptop. Sollen jetzt auch Grosstudiobesitzer mit weinen anfangen? Da hat auch niemand die Moral zu sagen, nein macht die tracks nicht auf den billigen Kisten…
    Ich kaufe keine Hardware längst nicht mehr und aber wenn ich eines brauche für ein paar tracks, dann kaufe ich lieber auf die schnelle ne günstige Alternative anstatt ein extrem teure Sammlerkiste die sowieso enorm schwer zu kriegen ist.

    Und so ist es auch mit den Abos, damals musstest du die Plugins kaufen, jetzt für ein paar Euro im Monat kriegste die ganze Sammlung. Ist genau gesehen auch ganz mies denn schliesslich soll man nur das kaufen wenn man es sich leisten kann. Aber nein, jeder darf es jetzt. Also.
    Den Hörer des tracks stört es einen, sch**** von welcher Kiste es kommt.

    Und noch was. Wieviele 303 Klone gibt es? Wieviel mal wurde die TB303 kopiert? Und man griff die Hersteller auch nicht so primitiv an.
    Leben und leben lassen, wer Behringer nicht mag. Soll es lassen. Die die es mögen , sei es gegönnt.

    Take or leave it…

    • Mirko sagt:

      Die Leute, die z.B. bei Moog arbeiten stört es aber sicher, sehr freundlicher kleiner Familienbetrieb übrigens.
      Man kann natürlich auch die ‚prima Arbeitsstrukturen‘ in China unterstützen, so wie man auch T-Shirts für 2 EUR aus Bangladesh kaufen kann.

      • Krypton sagt:

        Kann ich nachvollziehen, ist trotzallem kein Argument. So läuft nunmal das Geschäft. Autohersteller stört es auch wenn der andere was kopiert. Wegen China, stehr sogar auf den IPhones die ja auch niemand kauft ;-)
        Kik mit den T-Shirts und es wird gekauft. Es ist nunmal so das nicht jeder 2000 Euro und mehr für einen Moog hinblättern kann. Wieviele Firmen mussten schliessen weil jemand anderes das Produkt für ein Bruchteil produziert hat? Ja und nicht nur B kopiert, das machen grosse Firmen in der Pharma tagtäglich. Deshalb, ist hart, aber ist hart.

    • heinrich sagt:

      Es ist nicht verwerflich Klassiker nachzubauen.Man kann für wenig Geld ausprobieren wie ein 30 Jahre alter Synthesizer klingt und dann bei Ebay verramschen.Aber letztendlich ist es doch Schnee von gestern.Elektronische Musik lebt von Innovationen und neuen Ansätzen.

  14. WassIssn sagt:

    So sieht es aus.
    http://harmful.cat-v.org/pc.jpg

    Ich habe das Video leider nicht gesehen. Aber, irgendwer wird sich immer aufregen. Das Bild oben ist der letzte Versuch zu vermeiden das sich irgend jemand aufregt,. Ich denke es wird scheitern.

  15. King Tubby sagt:

    Update: Behringer hat die Entschuldigung entfernt.

  16. Peter sagt:

    Super PR-Arbeit von Behringer. Und alle helfen mit. Wenn man mal zählt, wieviele Kommentare allein hier stehen.

  17. Andy Franke sagt:

    Total übertriebene Aufregung über ein satirisches Video, dass einen nörgelnden Blogger auf die Schippe nimmt. Dieses Genöle über Trademarks & (abgelaufene) Patente ist eh total überflüssig. Im ersteren Fall werden das im Zweifelsfall Gerichte regeln und im Zweiten ist die Lage klar. Patent abgelaufen. Fertig. Dieses ewige Mimimi um Behringers Clon-Projekt ist sowas von lächerlich. Kauft den Kram doch einfach nicht, dann hört der Hersteller von selbst damit auf. Wie es aussieht sind aber viele Leute da draußen, die froh über die Geräte sind und sie kaufen. So what? Ist das Behringers Fehler? Ich denke nicht. Wie sieht es bei anderen Instrumenten aus? Gitarren & Bässe? Kopien über Kopien der immer Gleichen Instrumente. Niemand nölt deswegen rum. Alles ganz normal. Wenn es einem der Hersteller zuviel wird, klagt er und gut ist. Weniger rum nörgeln, mehr Musik machen, dann wird die Welt auf einen Schlag um ein Vielfaches besser.

  18. Cornel sagt:

    Das riechen an einem Rotweinkorken hat nichts mit der Qualität des Weines zu tun. Durchs riechen lässt sich schnell feststellen, ob der Korken ordnungsgemäß den Wein vor der Lust abdichtete. Denn wenn nicht, schmeckt der Wein korkig. Und dies lässt sich schon durch das pure Riechen herausfinden.

  19. Müller sagt:

    Ulli ist klasse, da gibt es nicht viel zu entschuldigen. Ich sage Danke für die schönen Instrumente!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.