von Dirk | Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten
Avid MBOX Studio

Avid MBOX Studio  ·  Quelle: Avid

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Hey, das ist doch mal eine Überraschung! Avid holt die gute alte MBOX aus der Versenkung und präsentiert uns mit MBOX Studio die neuste Version des Audiointerfaces. Das richtet sich an Kreative, die nicht nur in Sachen Musik unterwegs sind, sondern vielleicht auch Podcasts erstellen, Livestreams machen oder andere Medieninhalte erstellen. Neben dem USB-Interface gibt es ein neues Produkt für „Pro-User“: Pro Tools Carbon Pre soll Studio- oder Live-Setups um zusätzliche Eingänge erweitern.

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Avid MBOX Studio

Ist es eine Überraschung oder war es eigentlich abzusehen, dass Avid so langsam im Content-Creator-Markt mitmischen will? Wie auch immer, MBOX Studio bringt alles mit, um Podcaster, Streamer, Gamer und natürlich ebenso Musikmenschen anzusprechen.

Das Desktop-USB-Interface mit seinen gar nicht mal so kleinen Maßen (HxBxT: 105,2 x 288 x 225,3 mm) setzt auf ein sehr strukturiertes Layout, das eine geschmeidige Bedienung in allen Situationen erlaubt. Wenn du vor dem Gerät stehst, befinden sich die Bedienelemente für die Eingänge auf der linken Seite, der rechte Teil ist den Ausgängen gewidmet. Es gibt Buttons für Mono, Mute, Dim oder Talk.

Für die Eingänge lässt sich mit den hintergrundbeleuchteten Buttons die Phantomspeisung aktivieren, die Impedanz ändern oder eine Pad-Absenkung einschalten. Irgendwie sieht das alles recht schick aus – bunt aber aber nicht kitschig oder billig. Zusätzliche Einstellungen sind übrigens mit der zugehörigen MBOX Control Software möglich.

Avid MBOX Studio

Avid MBOX Studio · Quelle: Avid

MBOX Studio bietet reichlich Anschlüsse

In Bezug auf die analogen Anschlüsse zeigt sich die neue MBOX flexibel. An der Vorderseite sitzen zwei Combo-Buchsen (XLR/Klinke) für Mikrofon-, Line- und Instrumentensignale mit variabler Impedanz, zusätzlich warten zwei Combo-Anschlüsse auf der Rückseite. Dazu kommen aber noch vier Klinken-Eingänge für Line-Signale, wobei die letzten beiden auch als FX-Returns dienen können. Die Preamps liefern bis zu 60 dB Verstärkung, bei Mikrofon- und Line-Signalen liegt der Dynamikumfang bei 112 dB. Die Aufnahmen erledigt MBOX Studio in 24 Bit und bis zu 192 kHz.

Ausgangsseitig erwarten dich neben zwei Stereo-Monitorausgängen auch zwei Send-FX-Outs, die sich ebenso für Hi-Z-Signale eignen. Als sehr cooles Extra erwartet dich aber ein weiterer Hi-Z-Ausgang an der Front, der für einen direkten Anschluss am Amp gedacht ist. Wirklich cool! Zwei Klinkenausgänge sind für Expression- und Fußschalter gedacht. Und zwei Kopfhörerausgänge erwarten dich ebenfalls.

Rückseite von Avid MBOX Studio

Rückseite von Avid MBOX Studio · Quelle: Avid

Das erweitert Avid um digitale Ein- und Ausgänge für ADAT und S/PDIF (optisch und koaxial). An MIDI hat der Hersteller gedacht, In und Out gibt es im klassischen DIN-Format.

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Natürlich gehört eine ganze Menge Software zum Lieferumfang: Pro Tools Studio, MBOX Ignition Pack, Sibelius Artist, Celemony Melodyne 5 Essential und SoundFlow Cloud Avid Edition.

Ab Mitte November 2022 soll MBOX Studio erhältlich sein, der Preis liegt bei 989 Euro. Hier bei Thomann vorbestellen*.

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Avid MBOX Studio
Avid Carbon Pre

Avid Carbon Pre · Quelle: Avid

Pro Tools | Carbon Pre

Im Vergleich zu der neuen MBOX gibt sich dieser Preamp doch etwas langweiliger. Ein Vorverstärker für acht Kanäle, dessen Wandler ganz dem Namen entsprechend identisch sind mit dem des Carbon. Das bedeutet eine Auflösung von 32 Bit und bis zu 192 kHz.

Eine Höheneinheit nimmt das 19-Zoll-Gerät im Rack ein, neben den acht symmetrischen Combo-Eingängen auf der Rückseite gibt es zwei zusätzliche Instrumenteneingänge an der Vorderseite.

Zwei ADAT-Anschlüsse für In und Out ermöglichen in beide Richtungen 16 Kanäle mit 44,1 bis 48 kHz, 8 Kanäle mit 88,2 bis 96 kHz und 4 Kanäle mit 176,4 bis 192 kHz. Über DB25 gibt es acht symmetrische Ausgänge. Wordclock ist ebenfalls vorhanden.

Zwei AVB-Ethernetanschlüsse sind für eine Pro Tools | Carbon I/O-Erweiterung gedacht, insgesamt lässt sich so ein Carbon-System um bis zu 24 Kanäle erweitern.

Carbon Pre erscheint im November und kostet 3329 Euro. Bei Thomann vorbestellen*.

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Avid Pro Tools Carbon Pre

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