von  Marcus Schmahl  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 4 Min
Apple MacBook Pro OLED: Endlich Touch-Display und Dynamic Island!

Apple MacBook Pro OLED: Endlich Touch-Display und Dynamic Island!  ·  Quelle: Apple

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Das langersehnte MacBook Pro OLED ist da: Apple veröffentlicht endlich das 14- und 16-Zoll-Modell mit Tandem-OLED, Touchscreen und Dynamic Island statt Notch. Unter der Haube arbeitet (aber immer noch) ein M5 Pro oder M5 Max. Der neue M6 ist dem „normalen“ neuen MacBook Pro vorenthalten. Vorbestellen könnt ihr die neue Hardware ab sofort. Aber was bedeutet das für Music Producer?

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MacBook Pro OLED: Das PROLED XDR Display mit Touch und 2.000 Nits

Das Neue und Einzigartige des neuen MacBook Pro OLED ist natürlich das PROLED XDR Display. Es ist ein Tandem-OLED mit einer Größe von 14,2 oder wer es Größer mag in 16,3 Zoll. Es schafft bis zu 1.000 Nits dauerhaft im Vollbild und bis zu 2.000 Nits in voller Helligkeitseinstellung. Und das Kontrastverhältnis liegt bei 10.000.000:1. Die Bildwiederholrate passt sich zwischen 10 und 120 Hz an und als Farbräume stehen euch P3 und Adobe RGB zur Verfügung. Optional könnt ihr, wie bei den anderen Modellen, Nanotextur-Glas bestellen.

Das Touch Display kann über die gesamte Fläche „befingert“ werden. Der Sensor sitzt direkt im Panel. Das macOS unterscheidet während eurer Eingaben perfekt zwischen Maus und Finger, aber Tastatur und Trackpad bleiben natürlich. Alles andere hätte sicher nicht funktioniert. Das neue Scharnier ist so gefertigt worden, dass das Display beim Tippen stabil bleibt. Ein wichtiger Punkt. Zu guter Letzt gibt es statt dem bekannten Notch endlich eine Dynamic Island mit der Kamera, wie wir es von iPhone und iPad kennen.

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Technik im MacBook Pro OLED: M5 Pro, M5 Max und Thunderbolt 5

Aussuchen lassen sich ein M5 Pro und ein M5 Max, jeweils in 14 und 16 Zoll Größe. Der M6 kommt wohl erst in Version 2 dieses Modells, aber in den normalen 14-Zoll-Modellen, mehr dazu in unserer M6-News, ist dieser schon verbaut. Apple hat wohl die Pro- und Max-Version des M6 noch nicht fertiggestellt. Die Basisversion des „TouchBooks“ startet mit 24 GB RAM und 1 TB SSD, die M5-Max-Variante mit 36 GB und 2 TB. Maximal sind 128 GB RAM und 16 TB SSD möglich. Aber dann wird es auch richtig teuer.

Apple MacBook Pro OLED
Apple MacBook Pro OLED · Quelle: Apple

An Anschlüssen stehen euch drei Thunderbolt-5-Ports, HDMI, MagSafe 3, SDXC-Kartenleser und Kopfhörerbuchse, dazu Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 zur Verfügung. Das klingt modern und reicht vollkommen aus. Das Gehäuse ist dünner und leichter mit schmaleren Rändern. Das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro wiegt lediglich 1,38 Kilogramm, das 16-Zoll-Modell 1,82 Kilogramm. Das ist natürlich super, wenn man viel unterwegs ist. Aber auch die Kühlung wurde überarbeitet, um die Hitze besser zu verteilen und abzuleiten.

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Für Apple-Fans sehr cool: Das Apple-Logo auf der Rückseite leuchtet wieder. Und das wirklich schön. Dazu kommen ein Sechs-Lautsprecher-System, integrierte Studiomikrofone, eine 12-MP-Kamera und bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit. Die Ausstattung ist wirklich Apple-like. Nur ein Netzteil müsst ihr, wie bei allen neuen MacBooks separat bestellen.

Preis und Verfügbarkeit

Das MacBook Pro OLED kann ab sofort vorbestellt werden und das 14-Zoll-Modell kostet auf der Website des Herstellers ab 3.299 Euro. Das 16-Zoll-Modell startet bei 3.899 Euro. Nanotextur kostet euch 165 Euro Aufpreis. Wer nicht auf Geld achten muss: Die Maximalkonfiguration mit 128 GB RAM und 16 TB SSD liegt bei 16.099 Euro. Wow!Ausgeliefert wird ab Freitag, 6. November.

Apple MacBook Pro OLED
Apple MacBook Pro OLED · Quelle: Apple

MacBook Pro OLED im Studio: Touch klingt spannend, der Test entscheidet

Ich finde das Konzept wirklich sehr spannend und das neue MacBook Pro reizt mich schon als Apple-Fanboy. Aber ich warte noch auf erste Tests, wie sich vor allem Touch im Alltag verhält. Wichtig ist mir vor allem, wie das MacBook Pro OLED mit Ableton Live und den Plugin-Oberflächen klarkommt, mit denen ich tagtäglich arbeite. Dazu gibt es noch keine Informationen zu Final Cut und Touch in der Fotobearbeitung. Die macOS-Details von Touch bleiben bis zum OS-Update, der sicherlich erst zum Markstart der Hardware erscheinen wird, ohnehin nur Spekulation.

Der Preis ist aber eine Ansage: Meine Wunsch-Konfiguration mit M5 Max, 48 GB RAM und 2 TB SSD würde mich fast 5.000 Euro kosten. Ob sich das lohnen wird, ist zurzeit fraglich, aber trotzdem irgendwie spannend herauszufinden.

Würdet ihr Touch am MacBook Pro nutzen und für welche Aufgaben, oder bleibt ihr bei Maus und Trackpad? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

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