von  Marcus Schmahl  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 3 Min
Apple MacBook Ultra mit Touchscreen und OLED: Was Leaks und macOS 27 bereits verraten

Apple MacBook Ultra mit Touchscreen und OLED: Was Leaks und macOS 27 bereits verraten  ·  Quelle: Apple

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Apple bricht mit einem jahrzehntealten Prinzip: Das für Herbst 2026 (oder eher Frühjahr 2027) erwartete MacBook Ultra soll erstmals einen Touchscreen mitbringen. Mehrere unabhängige Leaker-Berichte deuten darauf hin, und auch in macOS 27 Golden Gate häufen sich die Hinweise. Was das Display angeht, ist von einem Tandem-OLED-Panel die Rede, wie es Apple bereits beim iPad Pro einsetzt. Für Musikproduzenten und Audio-Engineers, die auf einem Mac arbeiten, ist das eine interessante Entwicklung.

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Was die Leaks über das MacBook Ultra sagen

Das für dieses Jahr geplante MacBook Ultra soll nicht nur ein extrem helles Tandem-OLED-Display erhalten, sondern erstmals auch einen Touchscreen bieten. Das Display soll von Samsung geliefert werden und auf der Tandem-OLED-Technologie basieren, die Apple bereits im iPad Pro nutzt: zwei OLED-Schichten übereinander für deutlich höhere Helligkeit und bessere Effizienz als klassische OLED-Panels.

Aus Zulieferer- und Leakerkreisen gab es bereits zahlreiche Hinweise, dass im Herbst 2026 oder Frühjahr 2027 eine maßgebliche Vorstellung beim MacBook Pro ansteht. Apple will demnach ein neues Top-Modell oberhalb der Pro-Linie anbieten und dieses wohl als „Ultra“ bezeichnen. Das MacBook Ultra würde damit ein komplett neues Segment oberhalb des MacBook Pro aufmachen.

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macOS 27 liefert mehrere Hinweise auf Touch-Vorbereitung

Unabhängig von den Leaks zeigt macOS 27 Golden Gate selbst mehrere Anzeichen dafür, dass Apple das Betriebssystem für Touch-Bedienung vorbereitet.

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Das stärkste Indiz ist die neue „Direct Touch“-Unterstützung in Sidecar. Wer ein iPad als zweiten Mac-Bildschirm nutzt, kann macOS-Oberflächen künftig direkt mit dem Finger bedienen. Bislang waren zwar Gesten wie Scrollen oder Zoomen möglich, direkte Interaktionen mit Schaltflächen, Fenstern oder Links erforderten aber Maus, Trackpad oder Apple Pencil. Das macht aus dem iPad noch kein MacBook mit Touchscreen, ist aber offensichtlich ein Testlauf.

Dazu kommt eine neue systemweite Pull-to-Refresh-Geste in Apps wie Safari, Mail, News und Kalender, die aus iOS und iPadOS bekannt ist. Und die neue Siri-AI-Oberfläche erscheint in macOS 27 als pillenförmiges Element, das an die Dynamic Island erinnert. Zusammen mit den genannten Leaker-Berichten gilt es in der Branche inzwischen als weitgehend sicher, in einigen Monaten einen Mac mit zusätzlicher Touch-Bedienung zu sehen, zusätzlich deswegen, weil Trackpad und Tastatur weiterhin den bevorzugten Weg darstellen sollen.

Was das für Musikproduzenten bedeutet

Für Audio-Engineers und Musikproduzenten am Mac ist ein Touchscreen kein unwichtiges Detail. Die Möglichkeit, direkt auf Fader, Pads, Tastaturen oder Clip-Ansichten in DAWs zu tippen, könnte den Workflow in bestimmten Situationen (besonders live auf der Bühne) deutlich beschleunigen. Logic Pro, Ableton Live und andere DAWs bieten bereits iPad-Versionen mit Touch-Interface. Es ist gut vorstellbar, dass Apple hier zügig nachziehen wird, sobald ein MacBook mit Touch-Display verfügbar ist.

Dazu kommt das Display selbst: Ein Tandem-OLED-Panel wäre ein erheblicher Sprung für Color-Grading, Videoproduktion und alle Anwendungen, bei denen Farbtreue und Kontrastumfang eine Rolle spielen. Die bestehenden MacBook-Pro-Displays gelten schon jetzt als sehr gut, Tandem-OLED würde eine neue Stufe bedeuten.

Klar ist auch: Ein MacBook Ultra oberhalb der Pro-Linie wird kein günstiges Gerät sein. Wer jetzt ein MacBook Pro kauft, macht damit nichts falsch. Wer warten kann, sollte das tun.

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