von  Marcus Schmahl  | |  Lesezeit: 2 Min
Apaeron AFOUR: Mysteriöser Synthesizer aus Malmö zum Superbooth 2026

Apaeron AFOUR: Mysteriöser Synthesizer aus Malmö zum Superbooth 2026  ·  Quelle: Apaeron

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Pünktlich zur Superbooth 2026 meldet sich ein neuer Entwickler aus Malmö zu Wort: Apaeron. Das erste Instrument heißt AFOUR, und es hat auf den ersten Blick eine Menge zu bieten. 44 Knöpfe, 27 Tasten, vier Kanäle und offenbar ein ausgeprägtes Faible für Dirt und Drive. Was genau unter der Haube steckt, bleibt vorerst Spekulation. Aber ist sieht schon einmal verdammt cool und interessant aus!

Synthesizer-Teasers vor der Superbooth 2026 sind mittlerweile eine eigene Disziplin, aber der AFOUR von Apaeron fällt auch in diesem Feld auf. Das liegt nicht nur am ungewöhnlichen DIN-A4-Formfaktor, sondern an der Knopfdichte: 44 Regler auf einer kompakten Fläche, dazu eine 27-Tasten-Tastatur, die direkt am Gerät gespielt werden kann. Das Design wirkt hochwertig und durchdacht, eine erste Videovorschau zeigt einen Prototypen in Aktion.

Apaeron AFOUR ist üppig ausgestattet
Apaeron AFOUR ist üppig ausgestattet · Quelle: Apaeron

Was ist der Apaeron AFOUR?

Der AFOUR ist vierkanalig ausgelegt, also viermal multitimbral, was für einen analogen Synthesizer eher ungewöhnlich wäre. Kombiniert mit dem auf der Apaeron-Website erwähnten „Instant Boot Time“ deutet einiges darauf hin, dass es sich um einen digitalen beziehungsweise virtuell-analogen Synthesizer handelt. Auch der Phasen-Regler an den Oszillatoren spricht eher für eine digitale Architektur.

Jeder der zwei Oszillatoren bietet Regler für Oktave, Detune, Schwingungsform, Crossfade, Drive und Phase. Dazu kommt ein Mixer für die Oszillatoren sowie ein Ring-Mod-Regler. Die Filtersektion zeigt Resonanz, Cutoff, Mode, Slope und gleich zwei Drive-Regler. Das ergibt insgesamt vier Drive-Stufen allein im Signalweg, bevor man überhaupt den globalen „Dirt“-Regler im Global-Bereich berücksichtigt. Dieser Synthesizer will offensichtlich dreckig klingen.

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Effekte, Modulation und mehr

Die Effektsektion, die sich als Leiste über das Display zieht, umfasst Delay, Reverb, Kompressor, Ducker, einen Drive-Parameter sowie einen Dreiband-EQ mit Low-, Mid- und High-Reglern. Ein farbiges Display zeigt dabei den EQ grafisch an.

Für die Modulation stehen zwei ADSR-Hüllkurvengeneratoren und zwei LFOs mit jeweils Frequenz-, Schwingungsform-, Phasen- und Amplitudenregler zur Verfügung, ergänzt durch eine Modulationsmatrix laut Herstellerwebsite. Abgerundet wird das Ganze durch einen Arpeggiator, einen Looper und vermutlich drei Makro-Regler. MIDI ist ebenfalls mit an Bord, und die 27 Tasten sind velocity-sensitiv.

Fazit

Der Apaeron AFOUR ist einer der spannendsten Superbooth-Neuzugänge in diesem Jahr. Ein neues Unternehmen, ein gut durchdachtes erstes Instrument, eine klare klangliche Handschrift in Richtung Dirt und Textur, und ein Formfaktor, der sich vom Einheitsbrei abhebt. Ob digital, virtuell-analog oder doch irgendwie hybrid: Die Antwort gibt es spätestens auf der Messe. Wir bleiben dran.

Preis und Verfügbarkeit

Zum Superbooth 2026 wird Apaeron mehr Details zum AFOUR bekanntgeben. Preise und Verfügbarkeit sind bisher nicht bekannt. Wer auf dem Laufenden bleiben will, findet auf der Apaeron-Website eine Mailingliste oder besucht unsere Website in kommenden Tagen.

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