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Analogue Solutions Vostok 2020

Analogue Solutions Vostok 2020  ·  Quelle: Analogue Solutions

Den Vostok von Analogue Solutions gibt es schon eine Ewigkeit. Er wurde 2013 vom Vostok Deluxe abgelöst und nun gibt es das Model Vostok 2020. Die ganze Stadt wurde innerlich renoviert.

Was mit einem Wavetable-VCO und zwei analogen VCOs startete, ist jetzt eher klassisch-analog mit Pulsbreitenmodulation und Standard-Grundschwingungen ausgestattet, jedoch inzwischen mit drei gleichen VCOs. Dem dritten hat man noch einen Ringmodulator dazugesetzt, technisch sind sie jedoch trotzdem gleich und haben jeweils Sync zu bieten und auch jeweils Suboszillatoren.

Analogue Solutions Vostok 2020 mit Detailveränderungen

Das Filter wandelte sich nicht ganz so stark. Es bleibt ein Doppelfilter mit je Tief- und Hochpass mit Resonanz, ähnlich dem MS20. Das auffällige Element bleibt die Steckmatrix, die an EMS-Synthesizer erinnert, jedoch klanglich nichts mit dem EMS zu tun hat. Das Gerät bleibt also auch in seiner eigenen Tradition und auch unbeeindruckt vom Colossus, der ein wenig nach Synthi 100 aussieht, jedoch nicht ist.

Mit verbaut sind noch eine Hallspirale, eine Sample&Hold-Einheit, zwei ADSR-Hüllkurven sowie zwei LFOs. Damit ist er noch immer reichhaltig bestückt. Das Neue ist damit eher der Sound, denn die Komponenten sind intern geändert und verbessert worden. Der Sound ist damit auch eher „der neue“ Sound im Vergleich zum Ur-Vostok. Auch ein kleiner 8-Step-Sequencer ist mit integriert. Außerdem hat er nun Rackohren und ist damit im Format angepasst.

Weitere Information

Im Dezember um Weihnachten herum ist er laut Website lieferbar für 3200 Britische Pfund. Das sind 3555 Euro. Da hier noch Steuern und Fracht dazu kommen, sollte man mit guten 4250 Euro durchaus rechnen, was nicht so günstig ist. Das Format ist auch „hinten“ ziemlich anders und erinnert eher an die Fusebox.

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