von  Marcus Schmahl  | |  Lesezeit: 14 Min
AKAI MPC XL - offiziell zur NAMM 2026: Das neue Herzstück für euer Studio?

AKAI MPC XL - offiziell zur NAMM 2026: Das neue Herzstück für euer Studio?  ·  Quelle: AKAI

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Die MPC XL ist endlich offiziell und wird nun rechtzeitig zur NAMM Show 2026 vorgestellt. Nach Jahren voller Gerüchte und Leaks präsentiert AKAI Professional endlich seine Vision für Standalone-Produktionen. Ein größerer Bildschirm, neue Pads, mehr Anschlüsse und deutlich mehr Leistung – das klingt erst einmal nach einer logischen Weiterentwicklung. Doch vor allem für alle, die ihr Setup lieber ohne Laptop betreiben und trotzdem nicht auf moderne Workflows verzichten wollen, wird es spannend. Die MPC XL positioniert sich genau zwischen klassischem Hardware-Feeling und digitalem Komfort und könnte damit das neue Zentrum vieler Studios werden.

Das Wichtigste in Kürze

  • AKAI MPC XL verbindet Standalone-Hardware mit Software-Synthesizer-ähnlicher Flexibilität
  • Integrierte Plugin-Instrumente übernehmen klassische Aufgaben von Software-Synthesizern
  • Hybride Workflows ermöglichen die Kombination aus DAW, Software-Synths und CV-Hardware
  • Hohe Rechenleistung erlaubt komplexe Layer, Effekte und virtuelle Instrumente ohne Computer
  • Die Hardware fungiert als zentrales Produktionssystem zwischen Hardware-Feeling und Software-Logik
  • Neue MPCe-Pads für ausdrucksstarkes Einspielen von Beats und Melodien

MPC XL: So viel Power steckte noch nie in einer AKAI MPC

Die MPC XL ist kein Spielzeug, sondern ein ernstzunehmendes Studioinstrument. AKAI hat mit diesem Modell die logische Konsequenz der letzten Jahre gezogen: mehr Rechenleistung, mehr Anschlüsse, mehr Kontrolle – und das alles ohne Computer. Wer bereits mit den bisherigen MPCs gearbeitet hat, wird feststellen, dass sich das Konzept zwar vertraut anfühlt, aber spürbar erweitert wurde. Es geht nicht darum, alles neu zu erfinden, sondern das, was bereits funktioniert, auf die nächste Stufe zu bringen. Und das funktioniert anscheinend so erstaunlich gut.

  • AKAI MPC XL
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Die Leistung ist das Erste, was auffällt. Der neue Acht-Kern-Prozessor macht die MPC XL zu einem echten Arbeitstier. Mehrere Plugins, Audiotracks und Layer laufen gleichzeitig, ohne dass das System ins Schwitzen kommt. Das große Touchdisplay reagiert flüssig und die aufgeräumte Oberfläche sorgt dafür, dass man selten das Gefühl hat, sich durch Menüs hangeln zu müssen. In der Praxis bedeutet das, dass Beats, Arrangements und ganze Songs schneller entstehen. Es ist diese Mischung aus Hardware-Direktheit und digitalem Komfort, die viele an der MPC schätzen – nur eben jetzt mit deutlich mehr Luft nach oben.

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Das neue Flaggschiff für Beatmaker und Performer

Ein echtes Highlight sind die neuen MPC-e-Pads, die wir schon von der AKAI MPC Live III kennen. Sie reagieren nicht nur auf die Anschlagstärke, sondern auch auf die Bewegung. Dadurch ergeben sich beim Spielen und Programmieren ganz neue Möglichkeiten. So lassen sich Samples zum Beispiel direkt modulieren oder Effekte rhythmisch einarbeiten, ohne dass man ständig am Encoder drehen muss. Gerade im Live-Kontext wirkt das inspirierend, weil es sich weniger wie „Bedienen“ und mehr wie „Spielen“ anfühlt. In Kombination mit den 16 Q-Link-Reglern, dem Touchstrip und dem Step-Sequencer bietet das Gerät genügend physische Kontrolle, um auch komplexe Setups mühelos zu steuern.

Die neuen MPCe-Trigger-Pads der XL-Version
Die neuen MPCe-Trigger-Pads der XL-Version · Quelle: AKAI

Interessant ist auch, wie sich die MPC XL ins eigene Studio integrieren lässt. Sie kann sowohl das Herzstück eines DAWless-Setups sein als auch nahtlos mit einer bestehenden Produktionsumgebung zusammenarbeiten. Acht separate Ausgänge und 16 CV-Anschlüsse machen sie besonders für alle spannend, die modular arbeiten oder mehrere Synthesizer gleichzeitig ansteuern möchten. Dank USB-C und der soliden Audioqualität kann sie aber genauso gut als Zentrale für Recording und Mixdown dienen. Im Prinzip ersetzt sie gleich mehrere Geräte: Interface, Sequencer, Sampler und Performance-Tool.

Mehr Sounds, Plugins und ein Fazit

AKAI liefert ein ordentliches Paket mit, was den Sound betrifft. Die vorinstallierten Plugins und Libraries decken vieles ab, was man im Alltag braucht. Dazu kommen solide Sampling- und Editierfunktionen, die weit über einfache Loops hinausgehen. Besonders das Stem-Separation-Feature dürfte vielen gefallen, da damit einzelne Elemente aus bestehenden Tracks schnell herausgezogen und weiterbearbeitet werden können. Das ist praktisch, wenn Ideen spontan entstehen oder wenn man Remixe vorbereiten möchte.

Unterm Strich ist die MPC XL weniger ein „neues Flaggschiff“ als vielmehr ein logischer Schritt nach vorne. Sie richtet sich an Leute, die unabhängig vom Rechner arbeiten möchten, aber trotzdem nicht auf Komfort verzichten wollen. Wer sein Studio um ein flexibles, zuverlässiges und leistungsstarkes Zentrum erweitern möchte, wird hier fündig. Und auch wenn sie sicherlich kein Schnäppchen ist, wirkt sie wie ein Werkzeug, das in vielen Setups einfach Sinn ergibt.

Preis und Spezifikationen

Ab sofort könnt ihr die MPC XL hier bei Thomann* zum Preis von 2.799,00 Euro bestellen. Weitere Infos findet ihr hier auf der Website des Herstellers.

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AKAI Professional MPC XL
AKAI Professional MPC XL Bisher keine Kundenbewertung verfügbar

Das erwartet euch mit AKAIs neuer MPC XL:

  • 8-Core-Prozessor der 2. Generation
  • 10.1” Multi-Touch Display mit verstellbarem Blickwinkel
  • 16 GB RAM und 256 GB interner Speicher
  • 16 anschlagsempfindliche RGB-Pads mit neuer 3D-Sensortechnologie
  • Zuweisbarer Touch-Strip Controller
  • 16 Q-Link Encoder mit OLED-Anzeige
  • 16 Taster mit RGB-Beleuchtung
  • Bis zu 32 Plug-in-Instrumente, 16 Audiospuren und 256 Sampling-Stimmen gleichzeitig nutzbar
  • 3x USB-A Ports für Massenspeicher oder MIDI-Controller
  • SD-Karten-Slot
  • USB-C-Port für Verbindung mit Mac, PC, iOS und Android
  • Unterstützt Audio-Sampling von Smart Devices und bis zu 24 Kanäle In/Out mit DAW
  • 16 CV/Gate-Ausgänge (4x 3,5 mm TRS)
  • 2x MIDI In und 4x MIDI Out (5-pol DIN)
  • 2x Line-/Mikrofoneingänge (XLR/TRS Combo) mit schaltbarer Phantomspeisung (+48 V)
  • 2x Line-Eingänge (6,3 mm Klinke / Cinch), umschaltbar auf Phono
  • 2x Instrumenteneingänge (6,3 mm Klinke)
  • 2x Kopfhörerausgänge (3,5 mm und 6,3 mm Klinke)
  • 8x Line-Ausgänge (6.3 mm Klinke)
  • Abmessungen (B x T x H): 488 x 543 x 94 mm
  • Gewicht: 7,2 kg
  • inklusive Netzteil (19 V DC, 3,42 A)
  • Anschlüsse zur Außenwelt
  • Groß, aber ergonomisch

FAQ AKAI MPC XL

Was ist die AKAI MPC XL und für wen ist sie gedacht?

Die AKAI MPC XL ist ein Standalone Music Production Center für Produzenten, die Beats, Songs und Performances ohne Computer erstellen möchten.

Kann die MPC XL komplett ohne Computer genutzt werden?

Ja. Die MPC XL arbeitet vollständig standalone und benötigt für Produktion, Sequencing oder Sampling keinen Rechner.

Welche Vorteile bietet der neue 8-Core-Prozessor?

Er ermöglicht den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Plugins, Audiotracks und Effekte, ohne dass es zu Leistungseinbrüchen oder Latenzen kommt.

Was ist neu an den MPCe-Pads der MPC XL?

Die Pads reagieren nicht nur auf Anschlagstärke, sondern auch auf Bewegung. Dadurch lassen sich Sounds direkt performativ modulieren.

Wie eignet sich die MPC XL für Live-Performances?

Dank den MPCe-Pads, Touchstrip, Q-Link-Encodern und Step-Sequencer lässt sie sich wie ein Instrument spielen und spontan steuern.

Welche Rolle spielt Sampling in der MPC XL?

Sampling ist ein zentrales Element. Audiosignale lassen sich aufnehmen, schneiden, modulieren und direkt weiterverarbeiten.

Was bringt Stem Separation im Alltag?

Sie ermöglicht es, einzelne Elemente aus bestehenden Tracks zu isolieren, neu zu arrangieren und weiterzubearbeiten.

Wie lässt sich die MPC XL in ein bestehendes Studio integrieren?

Über USB-C, MIDI, CV/Gate, mehrere Ein- und Ausgänge sowie DAW-Integration fügt sie sich flexibel in nahezu jedes Setup ein.

Ist die MPC XL für modulare Synthesizer geeignet?

Ja. Mit ihren 16 CV/Gate-Ausgängen kann sie modulare Systeme direkt ansteuern und als Sequencer oder Clock-Zentrale dienen.

Kann die MPC XL mehrere externe Geräte gleichzeitig steuern?

Ja, durch vier MIDI-Outs, CV/Gate-Ausgänge und USB-Ports lassen sich mehrere Synthesizer, Drum Machines und Controller parallel betreiben.

Welche Audioqualität bietet die MPC XL?

Sie verfügt über hochwertige Ein- und Ausgänge für Recording, Monitoring und professionellen Mixdown. Sie ist eben ein All-in-one-Gerät für Profis.

Welche Rolle spielen Software-Synthesizer in der MPC XL?

Integrierte Plugin-Instrumente übernehmen viele Aufgaben klassischer Software-Synthesizer, jedoch ohne Computerabhängigkeit.

Für wen lohnt sich die MPC XL besonders?

Für Produzenten, die unabhängig vom Rechner arbeiten möchten, aber nicht auf moderne Produktionswerkzeuge verzichten wollen. Und natürlich für Live Performer, für die eine solche Leistung und Vielseitigkeit wichtig ist.

Die AKAI MPC XL ist ein Standalone-Produktionssystem, das Funktionen klassischer Software-Synthesizer, Sampler und Sequencer in einer hardwarebasierten Umgebung vereint. Durch integrierte Plugin-Instrumente, hohe Rechenleistung und flexible Konnektivität ermöglicht sie hybride Workflows zwischen DAW-basierten Software-Synthesizern und autarken Produktionssetups. Damit positioniert sich die MPC XL als zentrale Schnittstelle moderner Musikproduktion.

Leak: Weitere Details und Features aufgetaucht!

[12. Januar 2026] Ein weiterer Leak bringt nun mehr Klarheit: Offenbar steht mit der MPC XL das nächste Flaggschiff von AKAI kurz vor der Enthüllung. Nachdem im Dezember 2025 erste Hinweise bei Guitar Center und in verschiedenen Foren aufgetaucht waren, sind nun über Squarecable.com detaillierte Informationen geleakt worden (die Seite wurde schon wieder offline genommen), die einen tieferen Einblick in die technische Ausstattung geben. Das neue Modell scheint die erfolgreiche Linie der MPC-Serie konsequent weiterzuführen. Mit mehr Leistung, größerem Speicher und einem überarbeiteten Design könnte die MPC XL ein ernstzunehmender Schritt in Richtung einer echten Standalone-Produktionszentrale werden.

MPC XL Leak: Weitere Details und Features aufgetaucht!
MPC XL Leak: Weitere Details und Features aufgetaucht! · Quelle: Squarecable

Neue Informationen zur kommenden AKAI MPC XL

Im Inneren der MPC XL arbeitet dem Leak zufolge derselbe Acht-Kern-Prozessor der zweiten Generation, der bereits in der MPC Live 3 zum Einsatz kommt. Doch der entscheidende Unterschied liegt im Speicher. Die MPC XL soll mit 16 Gigabyte RAM ausgestattet sein, also doppelt so viel wie das Live-3-Modell. Diese Erweiterung dürfte nicht nur für flüssigere Workflows sorgen, sondern auch den parallelen Einsatz von bis zu 32 Plugin-Instrumenten, 16 Audio-Spuren und bis zu 256 Stimmen ermöglichen. Auch beim internen Speicher hat AKAI auf die Wünsche der User reagiert und die Kapazität auf 256 GB verdoppelt. Darüber hinaus verfügt die neue Workstation über einen zusätzlichen Steckplatz für eine SSD und einen SD-Kartenslot, was insbesondere im professionellen Umfeld sehr praktisch sein dürfte.

Akai MPC XL Anschlüsse
AKAI MPC XL Anschlüsse · Quelle: Squarecable

Das Display wächst ebenfalls auf eine Größe, die bisher keine MPC bieten konnte. Anstelle des bekannten 7-Zoll-Touchscreens der Live 3 soll die MPC XL über ein 10,1-Zoll-HD-Multitouch-Display mit verstellbarem Neigungswinkel verfügen. Das verspricht ein deutlich angenehmeres Arbeiten bei der Soundgestaltung, beim Sampling oder beim Arrangieren von Tracks. Auch der Anschlussbereich wirkt auf den veröffentlichten Bildern wie ein deutlicher Schritt in Richtung Studio-Hub. Neben vier Eingängen – darunter zwei mit Phantomspeisung und zwei Line-/RCA-Phono-Inputs – befinden sich acht Line-Ausgänge im TRS-Format, zwei Kopfhörerausgänge, acht CV/Gate-Stereo-Ausgänge, zwei MIDI-Eingänge und vier MIDI-Ausgänge. Ergänzt wird das Ganze durch einen USB-C-Port und drei USB-A-Anschlüsse, die eine flexible Integration von Controllern, Speichermedien oder Synthesizern erlauben.

Ob und welche neuen Plugins vorinstalliert sind, bleibt bislang offen. Ebenso ist unklar, ob die MPC XL zusätzliche Software-Funktionen erhält, die über das bisherige MPC-Ökosystem hinausgehen. Der Preis scheint hingegen bereits festzustehen und liegt laut Leak bei 2.899,99 US-Dollar. Offizielle Details dürften spätestens zur NAMM 2026, die am 20. Januar startet, veröffentlicht werden. Bis dahin bleibt die Spannung groß, doch die bisherigen Informationen lassen vermuten, dass AKAI mit der MPC XL einen weiteren Meilenstein in der Geschichte seiner Groove Workstations setzen könnte.

AKAI plant offenbar neues MPC-Flaggschiff für 2026

[22. Dezember 2025] Gerade macht ein ziemlich spannender Leak die Runde: Angeblich steht mit der MPC XL ein neues Topmodell von AKAI MPC-Serie kurz vor dem Start. Die in diversen Foren und YouTube-Videos aufgetauchten Fotos zeigen eine deutlich überarbeitete Version der bekannten großen MPC: Sie ist nochmals größer, moderner und verfügt über einige Designänderungen. Dem Leak zufolge soll das Gerät am 20. Januar 2026 für rund 2.899 US-Dollar erscheinen. Das wäre ja schon bald und passend zur NAMM Show 2026. Eine offizielle Bestätigung von AKAI gibt es zwar noch nicht, doch das Ganze wirkt erstaunlich konkret. Nach fast neun Jahren seit der Veröffentlichung der MPC X wäre ein Nachfolger jedenfalls längst überfällig.

AKAI MPC XL: Erste Details zum möglichen Nachfolger der MPC X

Auf den Fotos ist gut zu erkennen, dass die MPC XL ein 10-Zoll-Multitouch-Display mit Gestensteuerung erhält – ähnlich wie die MPC Live III, sicherlich mit einer feineren Auflösung. Hinzu kommen neue Bedienelemente wie ein Audio-Level-Meter, Kanalzugregler und ein Touch-Strip, der sich für spontane Modulationen oder Filterfahrten nutzen lässt. Auch die Pads scheinen aus der aktuellen MPC-Serie zu stammen. Besonders auffällig ist das neue Layout der Q-Link-Regler: Unter den Drehknöpfen befindet sich eine horizontale Reihe mit farbig beleuchteten Step-Sequencer-Tasten, was sofort an einen verbesseren Live-Einsatz denken lässt. Damit dürfte AKAI die MPC XL nicht nur als Studiomaschine, sondern ebenso als Bühnen-Instrument positionieren.

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Mehr Informationen

Auch die Anschlüsse auf der Rückseite lassen vermuten, dass AKAI bei der MPC XL klanglich und technisch noch eine Schippe drauflegt. Zu sehen sind Stereo-Inputs, Phono-Eingänge, vier Stereo-Ausgänge, mehrere MIDI-Ports und acht CV/Gate-Buchsen für modulare Systeme. Außerdem gibt es zwei USB-A-Ports. Es wird gemunkelt, dass sich auf der Oberseite darüber hinaus modernere USB-C-Anschlüsse befinden könnten. Das würde perfekt zum Trend passen, moderne Verbindungen und höhere Datenraten zu unterstützen. Damit wäre die neue MPC deutlich flexibler in heutigen Hybrid-Studios einsetzbar – egal, ob mit Synths, Modularsystemen oder externen Interfaces.

  • Die neue MPC XL kommt wohl am 20. Januar 2026 und kostet rund 2.899 US-Dollar.
  • Akai Pro MPC XL Leak

AKAIs neues Flaggschiff soll im Januar erscheinen

Ob die MPC XL tatsächlich schon in wenigen Wochen veröffentlicht wird, bleibt abzuwarten. Noch schweigt AKAI zu den Bildern und möglichen Spezifikationen. Sollte sich der Leak allerdings bestätigen, könnte das neue Modell ein echter Volltreffer werden. Denn alles deutet darauf hin, dass die XL-Version die legendäre MPC-Haptik mit moderner Technik kombiniert, also klassische Sampling-Power mit mehr Performance-Funktionen, einer schnelleren Bedienung und zeitgemäßen Anschlüssen. Für viele Producer dürfte das genau das Update sein, auf das sie seit Jahren warten.

Die MPC XL soll laut Leak am 20. Januar 2026 für rund 2.899 US-Dollar veröffentlicht werden. Wir halten euch hier natürlich zur neuen AKAI-Hardware auf dem Laufenden. Alle Produkte von AKAI Professional findet ihr natürlich hier bei Thomann*.

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Nachfolger der MPC X steht offenbar kurz bevor!

[11. Januar 2023] Kommt bald die AKAI MPC XL? Seit kurz vor Weihnachten verdichten sich die Gerüchte, dass mit der AKAI MPC XL eine Nachfolgerin für die in die Jahre gekommene MPC X in den Startlöchern steht. Auslöser war erneut ein Code-Schnipsel, der ein ziemlich eindeutiges Indiz für das neue Flaggschiff der MPC-Reihe ist.

AKAI MPC XL
Kommt die AKAI MPC XL? · Quelle: Akai, Gearnews

Wann ist es soweit?

Schon einmal wurde die MPC-Gerüchteküche durch findige Hacker befeuert, die Hinweise auf ein zukünftiges Modell in der Firmware der Sampling-Groovebox gefunden hatten. Die MPC Key 61 tauchte zuerst auf diese Weise auf – und wie wir wissen, bewahrheitete sich das Gerücht schließlich. Diesmal ist der Hinweis im Installations-Skript für die Air-Instrumente aufgetaucht. Es sieht so aus, als ob wir uns bald über ein neues MPC-Flaggschiff freuen dürfen!

Seit dem Erscheinen der MPC X im Jahr 2017 ist viel passiert. Mit MPC One, MPC Live II und MPC Key 61 gibt es inzwischen wieder eine ganze Familie aus Standalone-MPCs – nur das Topmodell wartet noch auf einen Nachfolger. In Sachen Speicher hat die MPC Key 61 der MPC X inzwischen den Rang abgelaufen – höchste Zeit für die MPC XL!

Wenn man den Gerüchten glauben darf, die seit ein paar Wochen in den Foren und auf YouTube die Runde machen, ist es nun bald soweit. Im Installations-Skript für die Air-Instrumente findet sich ein ziemlich deutlicher Hinweis auf das Modell AKAI MPC XL, das unter der Hardware-ID ACV5S geführt wird. Die MPC X hatte die Hardware-ID ACV5; es scheint sich bei der MPC XL also um eine überarbeitete Version der gleichen Hardware zu handeln.

Das ist ziemlich eindeutig: Im Installations-Skript für die Air-Instrumente wird die MPC XL bereits erwähnt · Quelle: YouTube / SampleKings

Wo die Verbesserungen liegen werden, können wir derzeit nur erahnen. Aber man muss kein Hellseher sein, um vorherzusagen, dass die neue Hardware in Sachen RAM und interner Speicher mit der MPC Key 61 mindestens gleichziehen wird. Ob es noch weitere Neuigkeiten geben wird, wie z. B. mehr Controller, ein neues Display o. ä.? Auf diese Details müssen wir wohl leider noch etwas warten.

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