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Die Neon Farbender GUI erinnern an die 90er ... kann man damit arbeiten?  ·  Quelle: AIR Music Technology

Ein ordentliches Pfund an Presets (300+) wird mitgebracht.  ·  Quelle: AIR Music Technology

Einen globalen Low-Cut gibt es nut im Einstellungsmenü  ·  Quelle: AIR Music Technology

Ein neuer Software-Synthesizer mit neuem Konzept steht ins Haus. Das Plugin bedient sich wie ein normaler Synthie, allerdings sind die Klänge speziell auf Übergänge innerhalb eines Songs ausgelegt. Das gab es so noch nicht und ist vor allem für Produzenten und DJs.

Drei Oszillatoren bilden das Grundgerüst. Diese können wie üblich Sweepen, Rauschen (Noise) wiedergeben und auch im Chord-Mode dreistimmige Klänge erzeugen. Mittels handelsüblicher LFOs können die weiter moduliert oder an den Takt des Peojekts angepasst werden, dabei hilft eine Sync-Funktion. Der beworbene Pumper-Effekt simuliert eine Sidechain- oder Ducking-Kompression. Obendrauf gibt es gleich noch einen Delay und Reverb, dass man nicht groß zwischen Effekten hin und her schalten muss und im Flow bleiben kann.

Es ist schon sehr komfortabel, alles zusammen über eine GUI steuern zu können. Allerdings wirkt die GUI für mich eher unübersichtlich und voller überfrachteter, farblicher Kontraste. Die zu bedienenden Bereiche sind zwar klar abgesteckt, dennoch hätte ein Griff in den Farbtopf gut getan: Neongrün und Neonlila sind nicht gerade Farben, die man länger anschauen möchte. Klar, sieht futuristisch und neu aus, aber da wird leider zu Lasten der Benutzerfreundlichkeit. Vielleicht ist es dann beim tatsächlichen Arbeiten mit der Software weniger störend, aber die Bilder schrecken mich persönlich doch eher ab.

Das Synth-Plugin von AIR Music Technology unterstützt VST, AU und AAX im 32 und 64 Bit Modus. Einen Preis für eine Kaufversion gibt es leider noch nicht, dafür kann man sich schon auf der Herstellerseite eine Trial-Version herunterladen und sehr gut klingende Demos anhören.

Wer weitere 12 Minuten Zeit hat, kann sich hier vom Hersteller das sehr ausführliche Produktvideo anschauen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

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