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Acustica Audio Coral2 Channelstrip

Acustica Audio Coral2 Channelstrip  ·  Quelle: Acustica Audio

Acustica Audio Coral2 Transformer

Acustica Audio Coral2 Transformer  ·  Quelle: Acustica Audio

Acustica Audio Coral2 Mastering EQ

Acustica Audio Coral2 Mastering EQ  ·  Quelle: Acustica Audio

Acustica Audio Coral2 Filter

Acustica Audio Coral2 FIlter  ·  Quelle: Acustica Audio

Acustica Audio Coral2 Chimera Kompressor

Acustica Audio Coral2 Chimera Kompressor  ·  Quelle: Acustica Audio

Acustica Audio Coral2 Baxter M/S EQ

Acustica Audio Coral2 Baxter M/S EQ  ·  Quelle: Acustica Audio

Es ist erst ein paar Tage her, da hat uns Acustica Audio Cola eingeschenkt. Jetzt geht es wieder in den Ozean, zumindest was den Namen des neuen Produkts anbelangt. Coral2 bleibt sonst eigentlich sehr trocken und ist die neue Mastering-Suite. Der Inhalt: fünf Module, die auch noch mal in einem Channelstrip zusammengefasst sind.

Acustica Audio Coral2

Neben dem Coral Strip gibt es hier: Kompressor, Preamp, EQ, ein elliptisches Filter (auch Cauer-Filter genannt) und das Baxter M/S Modul (ein Shelving-EQ mit Kuhschwanzfilter). Weil hier Mastering im Fokus steht, arbeiten die einzelnen Module möglichst transparent. Darauf wurde laut Aussagen des Herstellers besonders bei dem Kompressor geachtet. Dieser arbeitet mit einem „ultra-soften“ Clipping und will Transienten davor bewahren, „einfach abgeschnitten zu werden“. Das elliptische Filter kontrolliert die Stereo-Breite einzelner Frequenzen, was speziell beim Mastern für Vinyl von Vorteil ist. Der Baxter M/S Equalizer bedient sich bei Shelving-Kurven aus den 50ern und ist als Klangfärber für den Abschluss gedacht. Mid/Side-Bearbeitung ist natürlich ein schöner Bonus.

Acustica Audio Coral2 Baxter EQ

Der kostenlose Baxter EQ ·  Quelle: Acustica Audio

Acustica Audio hat sich nicht lumpen lassen und schenkt uns im Zuge der Veröffentlichung eine kostenlose Version des Baxter EQs, der allerdings auf die M/S-Funktion verzichtet. Falls ihr also nicht unbedingt in Kauflaune seid, solltet ihr wenigstens das kostenlose Goodie abgreifen. Das ist auch eine gute Gelegenheit, die bereits in Cola eingeführte AI zu testen. Mit einer Deep Learning Technik wurde nämlich einem Engineer bei der Arbeit zugehört und so Presets erstellt.

 

Ansonsten gibt es hier natürlich einige Verbesserungen im Vergleich zu der Vorgängerversion. Im Hintergrund werkelt die neue „Core 13 Engine“, die mit der sogenannten VLA-Technologie arbeitet und für Vector Loading Acceleration steht. Das soll für eine bessere Performance des Plug-ins sorgen. Der Algorithmus für die Saturation ist ebenfalls überarbeitet und die Faltungs-Engine arbeitet wohl auch besser.

Ab August folgen übrigens weitere Skins für Coral2, dabei sind die Farben Blau, Grün und Schwarz. Wie sagt man so schön: „Das Auge hört mit.“

Spezifikation und Preis

Coral2 läuft ab Windows 7, Windows 10 wird aber empfohlen. Auf macOS ist 10.8 die Mindestvoraussetzung, hier wird 10.13 High Sierra empfohlen. Egal ob Mac oder PC, 4 GB RAM solltet ihr mindestens haben, die Empfehlung liegt bei 16 GB und mehr. 64 Bit ist Pflicht und die CPU sollte wenigstens Quad-Core sein. Falls ihr unsicher seid, könnt ihr die Demoversion testen. Die Plug-in-Formate sind VST, AAX und AU (Mac). Installiert und registriert wird über das hauseigene Aquarius. Der Preis beträgt normalerweise 199 Euro, zur Einführung bezahlt ihr aber nur 89 Euro.

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