von  Lasse Eilers  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 4 Min
PWM OSCar

PWM OSCar  ·  Quelle: Rob Puricelli / GEARNEWS

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Auf der Superbooth verrät PWM den Stand der Dinge in Sachen OSCar-Neuauflage. Der PWM OSCar wird zwei Modi bekommen: einen originalgetreuen und einen modernisierten. Und erst der Sound!

Der PWM OSCar rückt näher

Fertig ist der PWM OSCar zwar noch nicht, aber auf der Superbooth konnten wir uns ein Bild vom Stand der Dinge machen. Falls du den Hintergrund nicht kennst: Nach dem Tod von Chris Huggett hat PWM die Rechte am legendären OSCar erworben und arbeitet an einer Neuauflage auf Basis der originalen Schaltpläne. Die ganze Story findest du weiter unten.

PWM hat sich entschlossen, die ursprüngliche, in Assembler verfasste Firmware zu entschlüsseln und den Code aus Gründen der Stabilität und Zuverlässigkeit auf ein modernes System zu portieren. Interessanterweise wird das OSCar-Remake also über zwei Modi verfügen: eine überarbeitete und verbesserte Version sowie die Originalversion mitsamt allen historischen Merkwürdigkeiten. Sehr schön!

PWM OSCar
PWM OSCar · Quelle: Rob Puricelli / GEARNEWS

Außerdem sind 24 Original-Presets dabei, von denen viele vom Musiker und Programmierer Paul Wiffen erstellt wurden. Laut PWM wird der Synthesizer bis zu seinem Erscheinen noch zusätzliche Presets bekommen.

Alles ist noch im Entstehen, aber laut PWM wird der neue OSCar die charakteristischen Gummipuffer an den Seiten haben. Weggelassen werden hingegen die Trennwände auf dem Bedienfeld; diese werden lediglich grafisch dargestellt. Der Prototyp ist derzeit mit der Tastatur des Mantis ausgestattet; es sieht so aus, als würde dies auch in der Serienproduktion beibehalten werden. Die Räder für Pitch Bend und Modulation sollen wie beim Original beide in die Mitte zurückfedern – eine der Eigenheiten des OSCar.

Das OSCar-Remake wird in einer streng limitierten Auflage erscheinen. Die Stückzahl und der Preis werden je nach Interesse festgelegt. Auf der Website des Herstellers kannst du dich anmelden und damit nicht nur dein Interesse bekunden, sondern auch mit deinem Feedback zur Entwicklung beitragen.

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PWM hofft, den neuen OSCar bis zur NAMM-Show im Januar 2027 fertig zu haben.

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PWM OSCar kommt: Neuauflage des legendären Synthesizers macht Fortschritte!

PWM OSCar
PWM OSCar · Quelle: GEARNEWS / Rob Puricelli

[29. September 2025] Der PWM OSCar kommt! Auf der Machina Bristronica zeigte der Hersteller den derzeitigen Entwicklungsstand der Neuauflage des bahnbrechenden Hybridsynthesizers aus dem Jahr 1983. Der PWM OSCar wird mit der Original-Firmware von Chris Huggett laufen!

Der PWM Mantis war bekanntlich das letzte Instrument, an dem der legendäre britische Entwickler Chris Huggett beteiligt war. Nach seinem Tod übernahm PWM die Oxford Synthesiser Company. Mittlerweile wurden nicht nur die Original-OSCar-Wavetables in den Mantis integriert; auch die Hinweise auf eine Neuauflage des OSCar unter der Regie von PWM verdichteten sich zunehmend, zuletzt auf der diesjährigen Superbooth. Auf der Machina Bristronica bestätigte der Hersteller nun, was wir uns erhofft hatten: Der PWM OSCar wird kommen!

Hommage an den OSCar, Polivoks-Filter & mehr: Synthesizer-Journal
Quelle: YouTube / GForce Software

Laut einem Interview mit Sonicstate wird PWM den OSCar mit der ursprünglichen Schaltung neu auflegen, die jedoch mit modernen digitalen Techniken verbessert wurde. So wurde der Z80-Mikroprozessor des Originals durch eine moderne Variante ersetzt. Da darauf die Original-Firmware von Chris Huggett läuft, soll dies jedoch keinen Einfluss auf den Klang haben. Auch die Neuauflage wird selbstverständlich über duale digitale Oszillatoren verfügen, die durch zwei 12-dB-Analogfilter laufen. Laut dem Entwickler Paul Whittington klingt der PWM OSCar exakt wie das Original von 1983.

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Ein nostalgisches Detail für Retro-Fans: Interessanterweise plant PWM, die Kassetten-Schnittstelle des OSCar beizubehalten. Jedoch soll sie in separate Ein- und Ausgänge aufgeteilt werden. Wer mit dem PWM OScar liebäugelt, sollte sich also schon jetzt mit Kassetten eindecken!

Derzeit ist der PWM OSCar noch ein Prototyp ohne Bedienfeld. Wenn er fertig ist, soll er jedoch nicht nur den Klang des Originals exakt reproduzieren; auch die ungewöhnliche Optik des Synthesizers soll in Teilen nachgebildet werden. Laut Paul ist geplant, die Neuauflage mit den charakteristischen Gummielementen an den Seiten auszustatten. Die ungewöhnlichen Trennwände zwischen den einzelnen Sektionen wird der neue OSCar jedoch wohl nicht haben.

PWM OSCar: Preis und Verfügbarkeit

Laut PWM befindet sich der OSCar derzeit in der „Frankenstein-Mockup-Phase“ und es wird noch einige Zeit dauern, bis er fertig ist. Auch wird die Neuauflage wohl limitiert sein. Derzeit versucht PWM, das Interesse abzuschätzen – wenn du am neuen OSCar interessiert bist, lass es den Hersteller also am besten über das Kontaktformular auf der Website wissen.

Die Neuauflage wird schätzungsweise etwa 2.500,- britische Pfund kosten, also knapp 2.900,- €. Wann der Synthesizer erscheinen wird, steht noch nicht fest, aber irgendwann im Jahr 2026 scheint realistisch.

Derweil ist der PWM Mantis schon jetzt bei Thomann* erhältlich.

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