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7 Plexi-Pedale im Vergleich  ·  Quelle: Marshall

Es ist der Klang, mit dem Ikonen wie Jimi Hendrix, Yngwie Malmsteen, Slash oder Jimmy Page berühmt wurden: Der Sound des Marshall Plexi. Heiß begehrt, oft kopiert und eigentlich das Produkt aus dem Zusammenspiel echter Röhren in Vorstufe und Endstufe. Trotzdem versuchen es Pedalhersteller immer wieder, diesen speziellen Klang in kompakte Bodentreter zu packen. Und wie klingt das? Das haben sich auch die Kollegen von Bonedo.de gefragt und sich viel Mühe gemacht. Hier kommen 7 Plexi-Pedale im Vergleich.

Geschichte

In den frühen 1960er-Jahren hatte Schlagzeuger Jim Marshall Fender-Amps nach London importiert. Irgendwann wurde (nicht zuletzt auch wegen Steuern und Versandkosten) entschieden, die Verstärker einfach selbst zu fertigen. Gesagt, getan, das war die Geburtsstunde des JTM 45. Während der Adaption des Bassman mussten auf Grund der sehr verschiedenen Ressourcen in England andere Bauteile verwendet werden. Natürlich flossen auch eigene Ideen mit ein und so wurde aus der einstigen Fender-Schaltung ein eigenständiger Sound. Und was für einer!

More is more: 100 Watt!

In den folgenden Jahren wurden der JTM 50 und JTM 100 entwickelt. Jimi Hendrix und Pete Townshend wollten lauter als der Rest sein und brachten Marshall dazu, einen Verstärker mit sensationellen 100 Watt zu bauen. (Wenn ihr mich fragt, hätte das zum Wohle aller Mitmusiker nie passieren dürfen!) ;o). Und genau um den Klang geht es heute.

7 Plexi-Pedale im Vergleich

Lasst uns nicht lang um den heißen Brei reden. Säubert eure Ohren, setzt eure besten Kopfhörer auf und dann frisch den Play-Button geklickt. Haiko Heinz hat einen erstklassigen Audiovergleich hingelegt, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

 

Natürlich kann keines der Pedale das Gefühl, von einem echten Plexi mit passender 4×12 Box überfahren zu werden, einfangen. Darum geht es ja auch nicht. Ich finde: Wer die Klangeigenschaften des britischen Sounds der Helden in seiner Palette anbieten und als abrufbare Option auf sein Pedalboard schnallen möchte, hatte es nie so gut wie heute. Es ist schon erstaunlich, wie gut einige Pedale es schaffen, die Grundzüge des Vorbilds wiederzugeben. Und das ganz ohne Röhren! Den größten Unterschied konnte ich in der Höhenwiedergabe und der Dynamik ausmachen. Während das Carl Martin und Mad Professor sehr schneidig daherkommen, klingt das Lovepedal Purple Plexi im Vergleich fast schon verhalten.

Euer Favorit?

Was meint ihr, welches Pedal hat sich am besten geschlagen? Auch wenn es mir gelegentlich ein wenig zu spitz ist, gefällt mir das Carl Martin Plexitone außerordentlich gut. Richtiggehend enttäuscht bin ich vom Catalinbread Dirty Little Secret.

Die Kandidaten aufgelistet


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