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FENDER-PARALLEL-UNIVERSE-’51-TELECASTER-PJ-BASS

51 Telecaster PJ Bass  ·  Quelle: Fender

Ein neuer Fender ‘51 Telecaster PJ Bass schmeißt zwei klassische Fender Designs in einen Topf. Die Parallel Universe Serie war mal gut, mal nicht und dieser Bass ist immerhin der einzige der gesamten Serie.

Fender ’51 Telecaster PJ Bass

Bei der Parallel Universe Serie scheiden sich die Geister. Manche Modelle sehen auch echt gut aus, manche will man lieber kein zweites Mal ansehen, damit man keine Albtäume bekommt. Die neuste Veröffentlichung reiht sich bei „optisch okay“ ein und ist der einzige Bass der gesamten Serie: ‘51 Telecaster PJ Bass – ein Mix aus zwei bekannten Designs.

Tele Bass

Das Grundgerüst stellt der ‘51 P-Bass Body, was nicht viel mehr als ein Brett aus Esche war (und immer noch ist). Es wird mit je einem Precision Split Coil und einem Jazz Bass Singlecoil und einem Telecaster-Style Headstock kombiniert. Durch das schwarze Pickguard und das Ahorngriffbrett mit schwarzen Punkt-Inlays sieht es sehr zurückhaltend und vergleichsweise elegant aus. Der Hals hat übrigens ein 63er C-Profil mit Tall Narrow Bünden, bekommt aber den modernen 9,5“ Radius. Fleischig (Knüppel!), aber wohl komfortabel. Lackiert wird in durchsichtigem Nitrolack für den richtigen Vintage-Vibe.

51-Telecaster-PJ-Bass

PJ – wer mag das?

Als Tonabnehmer setzt Fender auf die gefühlt sehr verbreitete, aber optisch gar nicht so beliebte Kombination aus 60s Splitcoil vom P-Bass in der Mitte un einem 60s J-Bass Singlecoil am Steg. Das Beste aus beiden Welten. Auf klanglicher Ebene. Optisch bin ich dann doch sehr am neueren Preci festgefressen, von daher nehme ich mich vielleicht mal aus der Wertung.

Die Control Plate ist quasi „vintage correct“ mit gestacktem Volume- und einem Master-Tone-Regler auf einer Grundplatte, was viele Fans finden dürfte und auch genug Flexibilität mitbringt. Unten im Video kann man gut reinhören.

Und die HiMass Bridge hat eh ihre Fans für gutes Sustain – und sie verbiegt sich im Zweifel nicht wie ihre Vintage-Kollegen aus einem „Blechwinkel“. Dazu die traditionellen P-Bass Tuner und fertig ist der 51 Telecaster PJ Bass. Ungewöhnlich, aber trotzdem genug 50s.

Für 1999 USD wechselt er den Bestizer.

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