von Dirk | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Warm Audio WA-MPX und WA-2MPX

Warm Audio WA-MPX und WA-2MPX  ·  Quelle: Warm Audio

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Warm Audio WA-MPX und WA-2MPX sind zwei neue Nachbauten des laut Hersteller „am meisten verehrten Mikrofon-Röhrenvorverstärkers“ aus der „goldenen Ära der Tonbandaufzeichnung“. Warm Audio muss sich so ungenau ausdrücken, wir hingegen dürfen das Kind beim Namen nennen. Gemeint ist nämlich die Marke Ampex, deren Röhrenverstärker der Ampex-Bandmaschinen bei Aufnahmen von Elvis, Les Paul, Bing Crosby aber auch Kurt Cobain benutzt wurden. Und auch heute ist dessen Sound gefragt, Warm Audio will das nun für alle ermöglichen. Ein paar moderne Extras gibt es dabei natürlich auch.

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Warm Audio WA-MPX und WA-2MPX sind Mikrofon-Röhrenvorverstärker im Stil von Ampex

Das Schaltungsdesign in Warm Audio WA-MPX und WA-2MPX soll originalgetreu sein, hochwertige Komponenten stecken laut Herstellerangaben in den beiden Modellen. Die unterscheiden sich übrigens in der Anzahl der Kanäle. WA-2MPX verfügt über zwei Mikrofoneingänge mit XLR sowie zwei Instrument-Line-Eingänge mit Klinke – das kleinere Modell arbeitet hingegen mit einem Kanal.

Der analoge Klang der Originale entsteht über drei Premium-Röhren pro Kanal, gepaart mit extra gewickelten CineMag-Übertragern. Eine Röhrenspannung von 300 Volt und eine Röhrenverstärkung von 90 dB kümmern sich darum, dass immer genug Reserven da sind. Werden die Röhren in die Sättigung gefahren, entsteht eine natürliche harmonische Verzerrung und Kompression.

Neben dem Röhrensound setzen die beiden Preamps zudem auf eine regelbare Bandsättigung. Schließlich stammt der Preamp ja eigentlich aus einer Bandmaschine. Die sogenannte Tape-Sat-Schaltung zeichnet sich dafür verantwortlich, bei der Bandsättigung handelt es sich um eine Emulation, die allerdings über eine analoge Schaltung realisiert wird.

Natürlich sind Warm Audio WA-MPX und WA-2MPX mit ein paar weiteren praktischen Features ausgestattet. Die „Tone“-Schaltung ändert die Impedanz des Eingangsübertragers und fügt zusätzliche Analognuancen hinzu . Ein Hochpassfilter (80 Hz) entfernt bei Bedarf unerwünschte tiefe Frequenzen, das Tiefpassfilter (2 kHZ) hingegen soll mehr Wärme und Punch liefern.

Optisch setzen die beiden Vorverstärker auf den an der Vorlage angelehnten Vintage-Look mit großen Reglern, Schaltern und beleuchtetem VU-Meter. Sieht lecker aus!

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Technische Spezifikationen von Warm Audio WA-MPX und WA-2MPX

Wie gesagt unterscheiden sich die beiden Modelle in der Anzahl der Eingangskanäle und Ausgänge – WA-MPX arbeitet mit einem Kanal und WA-2MPX ist mit zwei Kanälen bestückt. Ansonsten gilt:

  • vollständig diskreter, handgefertigter Aufbau mit 3 Röhren pro Kanal
  • wählbare Bandsättigung fügt harmonische Verzerrung und natürliche Kompression hinzu
  • 90 dB analoge Röhrenverstärkung pro Kanal
  • speziell gewickelte, großkernige CineMag USA Übertrager
  • Mikrofoneingang: 600 Ohm Übertrager (6000 Ohm Nennleistung)
  • Mikrofoneingang mit eingeschalteter „Tone“-Schaltung: 150-Ohm-Übertrager (1500 Ohm Nennleistung)
  • hochwertige (2x)12AX7 & (1x)12AU7 Vakuumröhren
  • 600 Ohm Ausgangspegelregler
  • „High Gain“-Regler aktiviert die dritte Röhre im Schaltkreis für zusätzliche 20 dB (von 70 dB bis 90 dB)
  • Verstärkung für Mikrofone mit geringem Ausgangspegel und Quellen mit geringer Lautstärke
  • 48 V Phantomspeisung & Polaritätsschalter
  • 80 Hz Hochpassfilter zur Kontrolle unruhiger Bassfrequenzen
  • 2 kHz Tiefpassfilter zur Fokussierung der Vorverstärkerleistung und Wärme auf die Mitten für zusätzlichen Punch
  • VU-Meter Pegelanzeige
  • Frequenzgang: 20 Hz bis 20 kHz
  • Aluminiumfrontplatte, Stahlgehäuse und Knöpfe im Vintage-Bakelit-Stil
  • Internes IEC 115/230 V Netzteil
  • Gewicht: 5,1 kg
  • Abmessungen: 48,3 x 22,2 x 8,9 cm

Verfügbarkeit und Preise

Die beiden Vorverstärker sind ab sofort verfügbar. WA-MPX bei Thomann kaufen*, WA-2MPX bei Thomann kaufen*.

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Warm Audio WA-MPX
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Weitere Infos über Warm Audio WA-MPX und WA-2MPX

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10 Antworten zu “Warm Audio WA-MPX und WA-2MPX: Ampex Preamp in günstig?”

    So Isses sagt:
    -1

    Ich hätte das gerne als Plugin.

      alohka sagt:
      1

      Gute Idee – leider sinnlos. Oder wie willst du die analoge Verstärkung eines Mikrofon-Signals realisieren? Irgendein Verstärker, eine Schaltung, liegt immer nach dem Mikro und vor der ADC Wandlung, selbst bei der umstrittenen 32bit Aufnahmetechnik.

        Speckmantel sagt:
        -1

        „Gute Idee – leider sinnlos“
        Mist, was mach ich jetzt mit meinen ganzen Preamp-Plugins?

          alohka sagt:
          1

          Wenn du mir erklären kannst, wie du deine Mikrofone ohne Preamp auf ADC Pegel bringst, darfst du sie behalten. Sonst nimm sie halt als Verzerrer, wofür sie eh gedacht sind.

            Speckmantel sagt:
            0

            Du schreibst, dass Preamp-Plugins sinnlos sind, weil sie keine analoge Verstärkung durchführen können.
            Natürlich können Sie das nicht, das ist auch nicht der Einsatzweck.

    André Geller sagt:
    -1

    Na will sich keiner beschweren weil es ein clone ist? Würde Behringer draufstehen und das Preisschild anders, dann wäre wieder alles blöd? Also bitte, hier ist das Produkt der Wahl zum super Preis und jeder darf ein gutes Gewissen haben……

    Benny Lava sagt:
    0

    Boah, sind die hässlich.
    Das hat wohl der Techniker designt.

      Wolfgang sagt:
      0

      Mir ist es auch unverständlich, warum man diesen dicken, kloppigen Schalter genommen hat, wo es doch zierliche Microschalter gibt. Tastenschalter wären sogar noch funktioneller.

    Wolfgang sagt:
    1

    Die beiden Mic-Preamps sehen fast perfekt aus. Was ihnen fehlt, ist ein digitaler Ausgang oder die Möglichkeit, einen digitalen Ausgang nachzurüsten. Dann wären sie perfekt.

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