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von Moogulator | Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten
Waldorf Pulse 2 EOL

Waldorf Pulse 2 EOL  ·  Quelle: Sequencer.de

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Waldorf Pulse ist eine Serie von Synthesizern. Die Serie wird nun beendet und aufgelöst. Es gibt noch ein paar Geräte, dennoch wird sie enden. Auch in den Regalen. Jetzt ist es soweit: Die letzten Synthesizer dieser Baureihe sind im Angebot. Jetzt habt ihr noch eine letzte Chance den Klangerzeuger günstiger zu kaufen, bevor er nur noch auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich sein wird.

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Pulse 2 im „End Of Life“ Sale

Ab sofort könnt ihr nochmals zuschlagen und den Waldorf Pulse 2 zu einem Sonderpreis von 399,00 Euro neu erwerben. Hier bei Thomann.de (Affiliate) bekommt ihr exklusiv den Synthesizer mit einem Rabatt von 100,00 Euro.

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Waldorf Pulse 2

Waldorf Pulse Geschichte

Der Pulse hat eine lange Tradition und wurde 1995 gebaut. Damals kam der Microwave 2 auf den Markt, ein volldigitaler Nachfolger des Microwave. Eigentlich war er nur eine analoge Filterbox und Stefan Stenzel kam auf die Idee einen „einfachen Hilfsoszillator“ anzubauen, um daraus einen kleinen aber analogen Synthesizer mit einer Stimme zu bauen.  Das Filter im Desktop-Gehäuse mit Namen des Miniworks 4-Pole hatte bereits zwei eigene ADSR-Hüllkurven und einen LFO.

Es war also eine gute Basis. Waldorf begriff sich immer als Hybrid-Schmiede bis der Q das erste Mal gezeigt wurde, aber eben auch durch den XT/Microwave II wurde sicher das viel günstigere Preisniveau der Antrieb. Das Microwave-Filter sollte also quasi separat verfügbar sein und zwischen dem aufwendigen Wavetable-System war der Anbau vergleichsweise simpel, denn es musste nur Grundwellenformen liefern. So kann auch der analoge Synthesizer günstig genug hergestellt werden.

Damit war der Pulse geboren. Er hatte schon in der ersten „blauen“ Version die Bedienidee des Microwave aufgegriffen. Er bekam noch einen zweiten LFO und Sync. Damit er ein bisschen Minimoog-artig arbeiten kann, hat man ihm auch gleich drei Oszillatoren spendiert. 1998 gab es dazu eine Rack-Version mit ähnlichen Möglichkeiten aber in stereo. Dem Pulse Plus wurde noch ein externer Eingang spendiert, um externes Audiomaterial damit zu bearbeiten. Das dazugehörige OS war 2.01.

Er war gegenüber dem Microwave einfacher konstruiert, dennoch gab es vier Modulationsmatrix-Einträge mit einigen „festen“ Quellen, die auch auf dem Gerät aufgedruckt zu finden sind. Ebenso kann man die Ziele dort finden.

Waldorf Pulse 2

Das Format „Rack“ war etwas aus der Mode gekommen. Das Filter des späteren Q war dem Pulsenachempfunden„, sagte man mir damals bei Waldorf. Man legte eben viel Wert auf diesen Sound dieses Filters mit Selbstresonanz und genau diesem Filtersound. Das war noch die „erste“ Firma unter Wolfgang Düren mit Sitz im wirklichen Ort Waldorf in der Neustraße und später „im Schloss“. Den Pulse 2 hat das „zweite Waldorf“ nach einer Insolvenz gebaut. Der Kernkopf zur jener Zeit war erneut Stefan Stenzel.

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2013 ist dann Zeit für den Pulse 2 in einem neuen Gehäuse. Es gab bereits den Blofeld und daher lag es nahe das recht schwere Desktop-Gehäuse zu verwenden. Er ist paraphon und kann je nach Betriebsart vier oder acht paraphone Stimmen nutzen. Wenn das der Fall ist, muss man aber auf einen Oszillator verzichten. Die 2 LFOs sind sehr schnell. Damit lassen sich mit ihren 260 Hertz bereits einiges anstellen. Außerdem spendierte man ihm 10 Matrix-Slots. Das ist sogar heute noch ein interessantes Angebot mit viel Synthese. 10 Jahre sind gegenüber dem Microkorg der ersten Generation „nur“ die Hälfte der Produktionslebensdauer. Oszillator 2 bietet Crossmodulation und der dritte Oszillator kann FilterFM liefern. Die Oszillatoren 1 und 2 liefern zudem auch eine Art Alternative zu PWM mit einem schönem stromigem dreckigerem Britzelsound. Außerdem arbeitet er am VCA mit modulierbarem PAN und einen komplexen Arpeggiator. Damit ist er weiterhin ein sehr leistungsstarker Synthesizer mit eigenem Soundcharakter.

Der Sound ist sehr direkt und war sicher anders als ein Minimoog schlicht härter. Genau das hat aber auch seine Freunde gefunden.

Es ist eigentlich auch damit zu rechnen, dass die „betagte“ Blofeld-Serie, dem Nachfolger des Q, ebenfalls aus dem Programm fallen könnte, da es einige Bauteile so in dieser Menge nicht mehr gibt. Beim Blofeld sind es aber schon 16 Jahre, die er bereits auf dem Markt ist. Er hat gegenüber der heutigen Serien sehr sehr schnelle LFOs mit 2.6kHz.

Mehr über Waldorf

Jetzt kostet der Pulse 2 jetzt nur noch 399 Euro – bis alle Stückzahlen abverkauft wurden.

  • Wir haben viel über Waldorf geschrieben, das findest du hier.
  • Die Website von Waldorf findest du hier.
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2 Antworten zu “Waldorf Pulse 2 ab sofort für 399 € – eine Ära geht zu Ende”

    Daniel sagt:
    5

    Ich wollte meinen grad verkaufen. Lass es nun bleiben und nehme ihn wieder auf.

    Benny Lava sagt:
    0

    Außer mit dem Microwave I konnte ich mit keinem Waldorf-Synth so richtig warm werden. Hab es immer mal wieder versucht. Irgendwas hat mit immer an dem Klang gestört. Beim Puls auch.

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