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von Dirk Behrens | 3,8 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten
Vangelis, Zebra2, Drum Machine Kicks und mehr in der Sound-Boutique

Vangelis, Zebra2, Drum Machine Kicks und mehr in der Sound-Boutique  ·  Quelle:

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Vangelis, Zebra, Kicks und Pads – so lässt sich die Sound-Boutique diesmal kurz und knackig auf den Punkt bringen. Dabei geht es zunächst um zwei Software-Instrumente, Omnisphere und Zebra2. Für den Synthesizer von u-he gibt es aktuell eine sehr interessante Aktion, das solltest du dir einmal genau durchlesen – speziell, wenn du auf Zebra3 spekulierst. Von Goldbaby gibt es Kicks von 33 verschiedenen Drummachines, allerdings „gestapelt“. Den Abschluss macht ganz traditionell ein Max for Live Device für Abelton Live, dabei geht es um Drone- und Pad-Sounds.

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Vangelis Sound-Set von Luftrum für Spectrasonics Omnisphere 2.8

Nicht nur seit dem absolut genialen Soundtrack zu dem Film Blade Runner gilt Vangelis als ein Synthesizer-Zauberer. Kein Wunder, dass es eine Reihe von Sound-Packs gibt, die sich an dem in diesem Jahr verstorbenen Musiker orientieren. Eine besonders gut gelungene Hommage kommt von Luftrum für den Omnisphere Software-Synthesizer von Spectrasonics. Vangelis for Omnisphere sorgt schon beim Anhören der Demo-Sounds für Gänsehaut:

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Das bereits vor knapp zwei Monaten erschienene Sound-Pack hat es bis jetzt noch nicht in diese Rubrik geschafft – es wird Zeit, das nachzuholen. Keys, Pads, Strings, Harps und ein paar FX-Sounds versammeln sich hier in insgesamt 115 Presets, die in 90 Patches und 25 Multis aufgeteilt werden. Dabei spielt Expressivität und das Nutzen von Modwheel und Aftertouch natürlich eine große Rolle. Wenn du nicht gerade einen CS-80 zu Hause stehen hast und die Klänge von Vangelis erforschen willst, musst du dir unbedingt mal diese Preset-Sammlung anschauen.

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  • Vangelis for Omnisphere bekommst du für 39 US-Dollar auf der Website von Luftrum, Omnisphere 2.8 ist erforderlich – gibt es für 399 Euro bei Spectrasonics.

Deal: u-he Zebra Legacy

Zebra Legacy? Was soll das bedeuten? Du kennst sicherlich Zebra2, einen der berühmtesten Sofware-Synthesizer schlechthin. Das Plugin kam besonders gerne bei den Batman-Soundtracks von Hans Zimmer zum Einsatz, aber auch Daft Punk haben angeblich für Tron: Legacy davon Gebrauch gemacht. Langsam geht die weiterhin mit Updates gepflegte Software in das „Rentenalter“ über, das wird nun mit einem besonderen Deal gefeiert. Dabei ist aber ein kleiner Kniff zu beachten, denn es geht auch um den lange angekündigten Nachfolger Zebra3. Also bitte aufmerksam weiterlesen!

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Ab dem 15. November 2022 bekommst du Zebra2 inklusive aller Sound-Packs des Herstellers und der eigentlich ebenfalls kostenpflichtigen Dark Zebra Extension (kam bei The Dark Knight zum Einsatz) zum Special-Preis von 99 Euro – exklusiv auf der Website des Herstellers. Allerdings erwirbst du damit NICHT die Möglichkeit für ein günstiges Upgrade auf Zebra3, sobald das Plugin erscheint. Wenn du für einen Sonderpreis (von 30 Euro ist die Rede) auf das in Zukunft erscheinende Zebra3 upgraden willst, musst du Zebra2 vor dem 15. November kaufen. Wer das Plugin bereits besitzt, bekommt die zu Zebra Legacy gehörende Erweiterung inklusive Dark Zebra am „Stichtag“ übrigens kostenlos und wenn du Dark Zebra ebenfalls bereits besitzt, gibt es ein kostenloses Upgrade auf Zebra3.

Klingt etwas verwirrend? Okay nochmal ganz einfach: Du besitzt Zebra2 noch nicht, willst es möglichst günstig haben und ein Upgrade auf Zebra3 ist dir egal? Dann kaufst du am 15. November 22 (oder danach) für 99 Euro. Da sind alle Sound-Sets des Herstellers und die ebenfalls kostenpflichtige Dark Zebra Erweiterung enthalten. Wenn du Zebra2 noch nicht besitzt und günstig auf Zebra3 upgraden willst, kaufst du Zebra2 vor dem 15. November 22 und bekommst ebenfalls Dark Zebra und alle Preset-Packs des Herstellers.

  • u-he Zebra2 bekommst du auf der Website von u-he. Das Plugin läuft als VST2, VST3, AU und AAX auf macOS und Windows. NKS wird ebenfalls unterstützt.

 

Layered Drum Machine Kicks von Goldbaby

In Bezug auf Samples ist Goldbaby immer eine sichere Bank. Der neuseeländische „Sample-Schmied“ hat ein Studio vom Feinsten und bietet immer wieder sehr gute Packs für gängige Software- und Hardware-Sampler an. Das neuste Werk heißt Layered Drum Machine Kicks und der Name ist Programm.

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Kick-Drums von 33 Drumm achines aus dem üppigen Studio-Arsenal hat das „Goldkind“ nicht nur mit feinstem Equipment aufgenommen, sondern in Layern für die Extraportion Druck und Textur verarbeitet. Insgesamt sind hier 304 Kick-Drums enthalten. Zum Einsatz kamen folgende Drummachines: TR-707, TR-505, TR-808, TR-909, LXR-02, Pulsar-23, Mrs Bass Drum, Volca Kick, Volca Drum, PO-12, PO-32, LM-2, DSI Tempest, MFB Tanzbar, DX, DMX, CR8000, ER1, Andromeda Space Rocker, DRM1, HeartBeat, Mbrane, TR-8s, MachineDrum, Rytm, Syntakt, Nord Drum, Olsen X-100, 55B, Ritmo, SP12, XD-5 und MR10. Damit du auch ein bisschen auf den Geschmack von Kicks im Layer kommst, gibt es noch acht Transienten-Sounds obendrauf.

  • Layered Drum Machine Kicks gibt es für 9 US-Dollar bei Goldbaby.

Mad Pad von Zion Bublil für Max for Live/Ableton Live

Dieses Max for Live Device eignet sich super dafür, aus den verschiedensten Audioquellen satte Pads, feine Drones, wohlklingende Ambient-Sounds oder interessante Sequenzen zu zaubern. Im Prinzip handelt es sich um eine ganze Kette von einzelnen Tools und Effekten, die standalone in Max MSP oder als „Plugin“ in Ableton Live funktionieren – vorausgesetzt du verfügst über die Max for Live Erweiterung.

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Mad Pad besteht aus acht zusammengehörenden „Bausteinen“. Ein eingehendes Audiosignal lässt sich hiermit als kurzen Loop aufzeichnen, dabei versucht Mad Pad, diesen möglichst ohne Knackser kontinuierlich durchlaufen zu lassen. Diesen Loop verteilt das Device auf acht Kanäle, die über eigene Einstellungen für Tonhöhe, Lautstärke und Panorama verfügen. Das ist schon recht spannend, aber es geht noch weiter. Ein Arpeggiator spielt nämlich diese acht Kanäle auf verschiedene Arten ab, so dass neue Patterns entstehen. Mit Pitch lassen sich die Tonhöhen über einen LFO rhythmisch modulieren. Quasi als Topping gibt es noch ein Delay und ein Reverb als Effekte, MIDI wird ebenfalls unterstützt. Eine der Stärken von Mad Pad ist die Ausrichtung auf Bedienung in Echtzeit, das Device eignet sich also auch sehr gut für Performances.

  • Mad pad bekommst du für 18 US-Dollar auf der Website von Zion Bublil. Ableton Live mit Max for Live ist wieder erforderlich, genaue Infos zu den Anforderungen gibt der Hersteller allerdings nicht an. Max for Live ist Bestandteil der Ableton Suite und die bekommst du natürlich auch bei Thomann*.
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