TC Electronic neue Pedale zur NAMM 2018

TC Electronic neue Pedale zur NAMM 2018  ·  Quelle: TC Electronic

TC Electronic Vibraclone Rotary

TC Electronic Vibraclone Rotary  ·  Quelle: TC Electronic

TC Electronic Gauss Tape Echo

TC Electronic Gauss Tape Echo  ·  Quelle: TC Electronic

TC Electronic Drip Spring Reverb

TC Electronic Drip Spring Reverb  ·  Quelle: TC Electronic

TC Electronic Fluorescence Shimmer Reverb

TC Electronic Fluorescence Shimmer Reverb  ·  Quelle: TC Electronic

Auch die dänische Dependance der Music Group, TC Electronic, bringt einige Neuheiten mit zur NAMM 2018. Zum Beispiel diese vier Effektpedale für Gitarre, die Sonic Specialists.

Unter dem Namen Sonic Specialists kommen von TC Electronic ein Tape-Echo, ein Rotary/Tremolo, ein Federhall und ein Shimmer-Reverb. Alle sollen authentisch nach „früher“ klingen.

TC Electronic Gauss Tape Echo

Wie es für einen Tape-Echo-Effekt Pflicht ist, gibt es hier Regler für Delay, Volume und Sustain. Über einen kleinen Schalter kann eine Modulation aktiviert werden. Bandsättigung und die typischen weiteren Klangeigenschaften eines klassischen Tape-Delays sollen emuliert werden. Videos mit Klangbeispielen von TC Electronic zu allen vier Effekten findest du hier im Artikel.

TC Electronic Vibraclone Rotary

Hier gibt es zwei Effekttypen, nämlich Chorale und Tremolo, die per kleinem Schalter angewählt werden können. Zur Feinjustierung gibt es einen Speed- und einen Drive-Regler – das sollte reichen für Sounds a la SRV, Hendrix, Trower oder Gilmour.

TC Electronic Drip Spring Reverb

Drei Regler: Dwell, Mix und Tone. Das reicht für TC, um einen realistischen 50er- und 60er-Jahre-Federhall richtig einzustellen. Dwell bestimmt dabei die Länge der Hallfahne, Tone bestimmt, wieviele hohe Frequenzen durchkommen und Mix sollte jeder kennen, der schon mal ein Effektpedal unter den Füßen hatte. Sehr schön ist der TC-Vergleich für Dwell: Das reicht von einem Flüstern bis zur einer Welle, die in eine kalifornische Küstenhöhle kracht. Klingt definitiv nach Surfer-Sound.

TC Electronic Fluorescence Shimmer Reverb

Zu diesem Hall erklärt TC, dass er von den Recording-Legenden Daniel Lanois und Brian Eno entwickelt und sehr viel von U2-Gitarrist The Edge eingesetzt wurde. Hierbei wird die Hallfahne eine Oktave höher gepitcht und dann wieder über das trockene Signal gegeben. So entstehen dicke Hallräume aus den ganzen Layern. Vier Regler dürfen es für diesen Effekt dann auch sein, wobei im Vergleich zum Spring-Reverb eben noch der Shimmer-Regler kommt, der eben genau jenen eben beschriebenen Effekt in seiner Intensität regelt.

Gemeinsamkeiten

Alle vier neuen „Sonic Specialists“-Effekte kommen als ausgewachsene Bodentreter daher. Sie sind komplett digital aufgebaut und haben einen True-Bypass. TC Electronic hebt besonders den authentischen Klang hervor, ohne sich allerdings bei den Vorlagen genau festzulegen. Die Pedale wünschen sich alle 9 Volt um anzuspringen und zu laufen und nehmen den Strom nicht nur von einem extra zu erwerbenden Netzteil, sondern auch gerne von einer Batterie.

Erhältlich sollen die neuen TC Electronic „Sonic Specialists“-Effekte im ersten Quartal 2018 sein. Als Preisansage gibt’s bisher nur „too good to be true“. Ob das nur dänischer Marketing-Sprech ist oder ob hier die Übernahme durch die Behringer-Mutter tatsächlich zu günstigen Preisen führte, werden wir in Kürze sehen. Die Idee, den Klangcharakter alter Effekte festzuhalten, ohne irgendwelche Vorbilder genau zu benennen, finde ich eigentlich sehr gut. So kommt man um die ganzen Direktvergleiche herum und kann sich auf guten Sound konzentrieren. Ob der das hält, was TC-Mastermind Tore Mogensen in den Videos verspricht, werden wir sehen.

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1 Kommentar auf "TC Electronic Sonic Specialists – vier neue Effektpedale zur NAMM 2018"

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Gast

hmmm, vier interessante Geräte, aber der Sound der Demos ist sehr undeutlich, ich könnte nicht sagen ob die gut oder schlecht sind. Was sagt ihr ?