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Slate Digital Bomber Plug-in

Eigentlich versteckt sich hinter dem Namen ein eher gewöhnliches Plug-In  ·  Quelle: slatedigital.com

Steven Slate aka. Slate Digital hat für sein Virtual Mix Rack den FG-Bomber vorgestellt. Laut Beschreibung handelt es sich dabei um einen „Analog Modeled Dynamic Enhancer, gräbt man allerdings etwas weiter, kommt man schnell zu dem Schluss, dass es sich eher um einen Transienten-Designer handelt.

Wie viele Plug-ins dieser Art hat auch der Bomber nur wenige Bedienelemente. Vier digitale Potis sollen ausreichen: Drive, Intensity, Tone, Output. Klingt erst einmal selbsterklärend, allerdings mit kleinen Besonderheiten – Drive ist kein klassischer Verzerrungsregler, sondern hat entweder Einfluss auf die Transienten (Plus-Bereich) oder das Sustain (Minus-Bereich). Auf Mittagsstellung macht er ein wenig von beidem. Intensity hätte man der Einfachheit halber auch Dry/Wet nennen können, klingt aber nicht so gut. Tone ist auch keine klassische Höhenblende, sondern ist in drei Stufen unterteilt: Present, Fat und Tight. Es wird nicht genau erklärt, was es technisch macht, ich vermute aber stark, dass es sich um eine Höhenanhebung, Badewannen-EQ und eine Mittenanhebung handelt.

Das (unten verlinkte) Tutorial-Video von Slate Digital bestätigt das. Es ist ja an sich auch nicht verkehrt, solche Plug-ins zu benutzen, ich finde nur die Bezeichnung etwas irreführend. Aber vermutlich verkauft sich das dann nicht so gut. So oder so, was vom Bomber gezeigt wird, klingt gut und lässt sich einfach bedienen. Viel mehr kann man von einem solchen Plug-in nicht erwarten, oder?

Slate Digitals Bomber steht als VST, VST3, AU, RTAS und AAX in 32 oder 64 Bit für 99 USD zum Kauf bereit. Leider braucht man schon für die Demo einen iLok-Dongle –wer keinen hat, kann ihn ggf. für 20 USD gleich mitbestellen. Schade, somit werde ich nie in meinem Leben die Slate Plug-ins selbst ausprobieren können. Ich bin mehr als froh, jedweden Dongle los zu sein.

Mehr Infos: Slate Digital Bomber

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