von Marcus Schmahl | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Sind Abo-Subscriptions die Zukunft? Jetzt ist auch Propellerhead mit Rent-To-Own dabei

Sind Abo-Subscriptions die Zukunft? Jetzt ist auch Propellerhead mit Rent-To-Own dabei  ·  Quelle: Propellerhead

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An jeder Ecke heißt es mittlerweile „Abonnement abschließen“. Monatliche oder jährliche Zahlungen sind fällig. Nur dann können wir die Software einsetzen. Natürlich ist das Ganze zudem noch billiger. Ist das wirklich so? Das will ab sofort die schwedische Softwarefirma Propellerhead ausprobieren. Denn dort könnt ihr jetzt über ein Rent-To-Own Abo die Bestseller Rack Extension mieten. Aber wer macht da eigentlich mit?

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Rent-To-Own der Rack Extensions

So langsam nerven diese Abo-Angebote fast aller Firmen. Euch etwa nicht? Jeder will auf den Zug aufspringen. Naja, für die Hersteller scheint dieses Modell lukrativer zu sein, als einmalig die Software an den Mann zu bringen. Viele Nutzer vergessen einfach, das Abonnement rechtzeitig zu kündigen. Oder wollen vielleicht doch noch einen Monat länger als geplant die Plug-ins einsetzen. Und dann ist der Tag gekommen: Wir haben definitiv mehr bezahlt, als uns der virtuelle Effekt einmalig kosten würde. Schade!

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Eine Firma, die bei diesem Spiel noch nicht teilgenommen hat, ist Propellerhead. Und genau die wurden jetzt von dem Virus gepackt und schlagen mit einem neuen Rent-To-Own-Programm zu. Denn alle gut laufenden Rack Extensions, und dazu gehören Umpf Club Drums, Layers, Parsec, A-List Acoustic Guitarist und PX7 FM Synthesizer, könnt ihr ab sofort mieten. Aber dem Vorteil: Erreicht ihr den Verkaufspreis des REs, gehört es euch!

Im Endeffekt soll es uns Nutzer dazu verleiten, gegen Geld die Instrumente zu testen. Gefällt es uns, werden wir weiter zahlen. Passt es nicht zu uns, haben wir zumindest einen Obolus an den Entwickler abgetreten. Hoffentlich kommt das der weiteren Entwicklung der Software zugute. Wir werden sehen.

Preis und Spezifikationen

Alle Propellerhead Rack Extensions werden im Webshop des Herstellers zu stand-alone Preisen verkauft. Wer an dem Rent-To-Own-Programm teilnehmen möchte, zahlt monatlich 9,99 Euro. Nachdem der Verkaufspreis durch Abonnement-Zahlungen erreicht wurde, gehört das RE euch. Das Programm soll demnächst durch weitere Effekte und Instrumente aufgefüllt werden.

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5 Antworten zu “Sind Abo-Subscriptions die Zukunft? Jetzt ist auch Propellerhead mit Rent-To-Own dabei”

    Krypton sagt:
    0

    Ok, es nervt schon aber wir müssen schon klar differenzieren. Rent-to-Own ist für mich nicht wirklich ein Abo, sondern ein Kauf auf Raten, was absolut ok geht. Auch ein Zeitschrift/Magazon Abo geht absolut ok, denn das Magazin gehört dir. Auch so Abos wo man Presets/Sounds bekommt, denn das gehört dann mir.
    Was ich total sch****e finde ist, wie es Roland Cloud handhabt. Erstens ist es enorm teuer mit 20$/Monat 240$/Jahr. Zweitens, wenn man Abo kündet,dann wars das und die Plugins sind weg. Die Ausrede das man dann ein Produkt nach einem Jahr Abo auswählen kann, ist scheinheilig und Geldmacherei und vorallem nicht Kundenfreundlich. Denn sie wissen das man bleiben will, weil sehr viele Produkte sehr beliebt sind. Und sie machen bewusst immer mehr und neue, um dann alle besitzen zu können, bleibt man ein halbes Jahrhundert. Natürlich sind 20$ alleine gesehen nicht viel und man gibt für blödere Dinge sicherlich mehr aus. Aber man soll und muss es im Kontext sehen, wenn man dies überall müsste,dann würden die Kosten/Monat ins unübersichtliche steigen. Für Profis die mal etwas mieten, nutzen und dann wieder künden ist das sicherlich eine gute Sache. Für Hobbymusiker die es mal mehr und mal weniger benutzen, ist es Kostenintensiv. Aber man sollte zumindest die Möglichkeit haben, das Produkt kaufen zu können wenn man kein Abo abschliessen möchte. Deshalb hält sich das „nerven“ in Grenzen.
    Bisher ist es nur die Roland Cloud die sowas macht und die Firma nutzt ihren guten Ruf sowie ihre Grösse um so etwas durchzuziehen. Deshalb und nur deshalb meide ich Roland Produkte sowohl Hard und Software so gut es geht. Selbst die Unterfirmen!
    Alle anderen Firmen sind fair und man kann es Ratenzahlen, sofort kaufen, mieten etc. wie jedem es gefällt.
    Meine Meinung!

    Danny sagt:
    0

    Allein der Name ist schon Beschiss. Rent to own. Mieten ist eben NICHT Eigentum und führt langfristig auch nicht dazu.

      Grün sagt:
      0

      In dem Fall führt mieten eben doch zu Eigentum; Im Artikel steht doch: „…könnt ihr ab sofort mieten. Aber dem Vorteil: Erreicht ihr den Verkaufspreis des REs, gehört es euch!“

    Marc sagt:
    0

    Hallo Marcus,

    Danke für Deinen Artikel. Leider ist dieser, gerade in Hinblick auf Propellerhead inhaltlich nicht korrekt, denn Du wirfst hier mehrere Dinge in einen Topf. Ich lasse mal den Klugscheißer raushängen und liefere hiermit die Richtstellung:

    Die Fa. Propellerhead hat schon seit längerer Zeit ein Abo-Modell im Angebot, über das man generell und auch im Speziellen natürlich gern diskutieren kann. Das nun aber unlängst vorgestellte ‚Rent to-own‘-Programm ist ein klassischer Mietkauf, bei welchem man den regulären Kaufpreis eines Produktes so lange durch eine Monatsrate abzahlt, bis der Kaufpreis erreicht ist. Danach fallen keine zusätzlichen Kosten an. Ob das auch im Fall von Hot Deals gilt, weiß ich nicht, gehe aber davon aus, dass dem nicht so sein wird. Wie dem auch sei, ‚Rent to own‘ ist etwas völlig anderes als ein Abo. Mit dem ‚Rent to own‘ bietet Propellerhead, neben Kauf und Abo, nun die dritte Methode an, um in den Genuss der Nutzung von Rack Extansions und Refills zu kommen. Zudem gibt es einmalig die Möglichkeit die Rack Extansions kostenlos und vollumfänglich 30 Tage lang zu testen, bevor man sich im Bedarfsfall für eine der oben genannten Bezahlmethoden entscheidet. Insofern ist Dein pauschal geäußerter Kommentar, der User würde das Testen der Software quasi bezahlen müssen, nicht richtig – zumindest nicht richtig im Fall von Propellerhead. Ich persönlich finde die Entscheidung richtig, mehrerer Bezahlmethoden anzubieten, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass diese auch genutzt werden. Und jeder muss selbst individuell durchrechnen und entscheiden, welche Variante eben die jeweils beste ist.

    aven sagt:
    0

    Ich hätte gern die Wahl… Mieten, Abo oder kaufen.
    Bin mir sicher dann sehen die Hersteller ganz schnell was ihre Kunden wirklich wollen.

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