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Sensel Morph Controller MPC Overlay

Das MPC Overlay – ein Beispiel  ·  Quelle: Vimeo / Sensel

Sensel Morph Controller Overlay Auswahl

Die Auflagen wurden bisher vom Hersteller ausgedacht – aber jeder darf auch selbst alles gestalten und programmieren  ·  Quelle: Sensel

Sensel Morph könnte dem einen oder anderen Leser noch etwas sagen: Vor gut einem Jahr hatte ich schon einmal über das „Super-Touchpad“ berichtet, damals noch zu Beginn der Kickstarter-Kampagne. Nun war die Kampagne erfolgreich und der wohl flexibelste Controller unserer Zeit steht ins Haus.

Am Konzept und Design hat sich nichts geändert: Er sieht aus wie ein etwas größeres Touchpad. Darin sind 20000 Sensoren verbaut, die über 40000 Druckstufen empfangen können. Zusätzlich gibt es alle möglichen Auflagen, neudeutsch Overlays – nicht nur für Musiker eine Klaviatur oder ein MPC-Style oder ein Drum-Controller, sondern auch für andere kreativ-technischen Bereiche am Computer, wie ein Editing Overlay für NLEs (Filmschnitt), Colour Grading und DAWs, ein Gaming Controller aka. Gamepad – oder verschiedene Tastaturen der verschiedenen Länder für Computer oder Tablets. Oder eben blank, wenn man es als hochfeines Grafiktablett für Pinsel einsetzen mag. Auch für DJs wird es sicher bald das eine oder andere Overlay geben.

Der Clou ist: Jeder kann sich mit (s)einem 3D-Drucker selbst ein Overlay herstellen. Die hier genannten sind nur die, die der Hersteller auf Bestellung fertig mit ausliefert. Die Auflagen müssen nicht flach wie bei einem Touch-Display sein, sondern können beispielsweise die Knöpfe und Potis erhaben aufweisen. Gerade bei der Klaviatur macht das bei den schwarzen Tasten Sinn. Wer jetzt sagt, die Pianotasten reichten nicht, der nimmt einfach zwei oder mehr Controller direkt nebeneinander.

Die Programmierschnittstelle ist öffentlich auf Github verfügbar und jeder kann sich selbst seine eigenen Overlays gestalten bzw. programmieren – wenn man C, C++ und Python spricht. Und gerade diese Offenheit ist genau das, was ein moderner Controller braucht, um langfristig erfolgreich zu sein. Dabei lassen sich für alle Bereiche und Druckstufen und Formen Aktionen programmieren und es ist mit Windows, OSX und Linux kompatibel. Auch Tablets werden unterstützt und können via Bluetooth und USB angesteuert werden.

Kostenpunkt für ein Morph sind 249 USD + 20 USD Versand aus den USA nach „Rest der Welt“. Hier der Link zum Shop für Vorbesteller. Ich bin hin und her gerissen, da ich nicht so der Controller-Typ bin, würde es aber trotzdem verdammt gern testen. Was ich aber mit Sicherheit weiß: Genauso muss Crowdfunding sein – innovatives Produkt, das dann auch am Ende „geboren“ wird. Vielleicht wissen die Entwickler selbst noch nicht, zu was das Super-Touchpad mal alles eingesetzt werden wird.

Mehr Infos:

Produktseite beim Hersteller

Und hier noch das Video von/für Kickstarter.

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