von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten
Samples der Woche: FREQ, Hi Fives, Borsta und kostenlose FM-Drums

Samples der Woche: FREQ, Hi Fives, Borsta und kostenlose FM-Drums  ·  Quelle: Soundiron

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Samples der Woche: Der neue Hersteller Thick Audio bringt mit FREQ Sounds aus Vintage-Synthesizern, die ihr an einem zugänglichen Kontakt-Interface bedient. Soundiron macht aus dem menschlichen Körper ein vielseitiges Percussion-Instrument. Das ist keine neue Idee, klingt hier aber sehr organisch. Klevgrand lässt euch mit Sticks und Besen Drums bearbeiten. Bei Borsta handelt es sich aber nicht um ein Kontakt-Instrument, sondern ein eigenständiges Plug-in. Und wer sein Geld sparen will, findet auch diese Woche einen Tipp für einen kostenlosen Download.

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Thick Audio FREQ

Thick Audio FREQ

Thick Audio FREQ

Der neue Hersteller Thick Audio (dahinter steckt Darren King – auch bekannt als DK the Drummer) präsentiert mit FREQ eine Synthesizer-Library für Kontakt, die sich bei Vintage-Lieblingen wie Prophet, ARP oder Moog bedient. Die Sounds sollen eine Bandbreite abdecken, die von „einfach schön“ bis wild und komplex reicht. Dabei hat der Hersteller auf eine zugängliche Bedienung Wert gelegt, die mit einer Bewegung am Regler bereits große Wirkung entfaltet.

Die Engine erlaubt euch aber ebenso, eigene Samples damit zu bearbeiten, dafür können auch die bereits integrierten 120 Presets herhalten. Vier Regler für Modulation, ein Reverb und eine ADSR-Hüllkurve gehören ebenso zur Ausstattung. 30 Synthesizer-Patches sind auch dabei.

Thick Audio FREQ benötigt den kostenlosen Kontakt Player (Version 6 und höher) und erfordert 1 GB freien Platz auf der Festplatte. Aktuell bezahlt ihr noch 59 US-Dollar statt der regulären 69 US-Dollar.

Thick Audio

Soundiron Hi Fives

Soundiron Hi Fives

Soundiron Hi Fives

Dieses Kontakt-Instrument enthält 9000 Samples, die mit zwei Mikrofonen am menschlichen Körper aufgenommen wurden. Dabei kamen Mund, Hände, Arme, Bauch, Beine, Schenkel und Hüften zum Einsatz – Soundiron betont, dass auf den Hintern verzichtet wurde (warum denn nur?). Auch ohne viel Fantasie könnt ihr euch bestimmt vorstellen, dass mit diesen Körperteilen diverse Artikulationen möglich sind. Diese werden sogar nach verschiedenen Kriterien sortiert und verfügen über Round Robins. Primär habt ihr es natürlich mit Percussion-Sounds zu tun, die aber tatsächlich einen sehr „organischen“ Charakter haben.

Aber auch 20 Sound-Scapes hat der Hersteller aus dem Quellmaterial herausgekitzelt, dazu gesellen sich 20 Effekt-Presets zum Loslegen. Die könnt ihr natürlich auch in der Tonhöhe verändern, mit Hüllkurven versehen, im Offset verstellen oder mit Filtern manipulieren. Außerdem ist auch Layering oder Crossfading vorgesehen. Modulation ist über ein eigenes LFO-System möglich, einen Arpeggiator gibt es ebenso. 18 Effekte verteilt ihr auf 10 Slots – für kreative Beats seid ihr also bestens gerüstet.

1,52 GB frisst die Library, Kontakt 5.5 oder neuer ist in der Vollversion erforderlich. Aktuell bezahlt ihr noch 15 US-Dollar, sonst kostet Hi Fives 29 US-Dollar.

Soundiron

Klevgrand Borsta

Klevgrand Borsta

Klevgrand Borsta

Bei Borsta geht es ebenfalls um Drums und Percussion, die hier aber aus „richtigen“ Instrumenten kommen. Borsta bedeutet im Schwedischen so viel wie „bürsten“ und so sollte es euch nicht wundern, dass die Sounds hier nicht nur angeschlagen, sondern auch ganz mit einem Besen gespielt werden. Phrasen und Rhythmen erzeugt ihr mit diesem Plug-in, dessen Engine auf ein natürliches Spiel „gebürstet“ wurde. Das Geheimnis liegt in der Möglichkeit, die Intensität genau zu kontrollieren. Parallele Hüllkurven und ein Event-Sequencer kümmern sich um dieses Ziel.

Jedes einzelne Instrument besteht aus mehr als 400 Samples, die verschiedene Anschlagstärken wiedergeben und aus mehrere Round Robins beinhalten. 18 Instrumente sind vorab enthalten, jede Instanz kümmert sich dabei aber nur um ein einzelnes Instrument. Ihr müsst also unter Umständen mit mehreren Instanzen des Plug-ins arbeiten, Borsta unterstützt aber auch das Wechseln von Sequenzen über MIDI oder das Abspielen einzelner One-Shots mit MIDI-Noten. Beim Einstellen des Sequencers bekommt ihr übrigens auch Parameter für Swing oder Zufall. Die Engine wurde außerdem so gestaltet, dass die Spielweise jedes Instruments sehr natürlich klingt – auch bei dynamischen Wechseln.

230 vorgefertigte Sequenzen sind vorab enthalten, 60 Presets decken unterschiedliche Sounds und Genres ab. Neben einer Raum-Simulation mit neuen virtuellen Räumen steht auch ein Reverb mit sechs Algorithmen bereit. Die Timbre-Kontrolle steuert den Klangcharakter der einzelnen Sounds, ein 3-Band-EQ und ein Regler für das Master-Tuning sind ebenfalls dabei. Das Plug-in läuft als AU, VST und AAX auf macOS (10.10 oder neuer) sowie Windows 7 oder neuer – ausschließlich in 64 Bit. Statt 59,99 US-Dollar bezahlt ihr zur Einführung 35,99 US-Dollar.

Klevgrand

Kostenlos: Xenos Soundworks FM Drums

In Bezug auf kostenlose Angebote sieht es diese Woche etwas mager aus, trotzdem wollen wir euch nicht ohne einen Gratis-Download gehen lassen. Auf der Website von Xenos Soundworks gibt es einige Freebies, dabei sind auch diverse Sound-Bänke für Synplant, FM7, Sylenth oder Fabfilter One. Es gibt aber auch ein Sample-Pack. Das heißt FM Drums und wie ihr euch denken könnt, wurden diese mit einem FM-Synthesizer gemacht. Um was für einen Synthesizer es sich handelt, wissen wir leider nicht. 57 Samples mit einer Auflösung von 16 Bit und 44,1 kHz stecken hier jedenfalls drin und decken Kicks, Snares, Claps, HiHats, Toms und Percussion ab. Den Download könnt ihr ohne Umwege starten und findet diesen bei Xenos Soundworks.

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