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Behringer Pro One

Behringer Pro One  ·  Quelle: Behringer

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 ·  Quelle: Behringer / Vintage Synth

„Guess the product“ fordert Behringer uns auf. Bitte. Gerne. Eine Platine mit allerlei Schaltern und Reglern. Es kann nur ein Vorbild geben.

UPDATE
Kürzlich zeigt uns Behringer nun das fertige Gerät, eine komplette Replik des Pro One in Form eines Desktops.
Es wurde ein MIDI-Interface eingangsseitig implementiert, so wie das beim D-Synth bereits der Fall ist. Es wird vermutlich nur die wichtigen Daten zuführen wie Noten und vielleicht die Wheels, sehr wahrscheinlich aber nicht die Bewegungen der Bedienelemente, da diese im Original auch nicht vorgesehen sind.

Die Anschlüsse beinhalten CV / Gate für Eingang und Ausgang sowie einen Filtereingang für analoge Synthesizer. Damit ist er nicht modular aber leicht an die analoge Welt anbindbar.

Was bisher geschah..

Sequential Circuits (SCI) dürfte nicht so amused sein: Wie die Platine aussieht, ist das eine relativ uninspirierte Kopie vom Pro-One. Ob der Preis auch bei 299 USD liegen wird?

Links die drei Regler für Filter Envelope, Oszillator B und LFO, daneben die Route-Schalter, wieder daneben die „To“-Schalter. So ziemlich alles sitzt an der gleichen Position, bis rüber zu Master Tune und Volume.

Nur direkt über Master Tune befindet sich beim Behringer One Pro (?) eine 5-Pol MIDI-Buchse. Und die Anschlüsse oben über den Reglern sind auch „neu“. Vermutlich von der Rückseite einfach nur gewandert. Mehr MIDI und ein USB-Anschluss wären dennoch ganz dufte. Das wäre doch mal eine nette Dreingabe.

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Und wieder muss ich sagen: Gut, dass Behringer die Großen kopiert und so den nicht so gut betuchten Musikern zur Verfügung stellt. Aber schade, dass Behringer nicht mehr eigene Synthesizer baut. Die DMs sind doch klasse Teile.

Behringer Pro-One? One Pro? 1-Pro? OP? Welchen Namen werden sich Uli und sein Team wohl ausdenken?