von Michael Behm | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Vier neue Mini-Pedale von Outlaw Effects.

Vier neue Mini-Pedale von Outlaw Effects.  ·  Quelle: Outlaw Effects

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Der Trend an Mini-Pedalen scheint nicht abzureißen. Nun veröffentlicht die kanadische Effektschmiede Outlaw Effects vier weitere kleine Pedale, die auch gleich mehrere Effekt-Kategorien bedienen. Dass die Gitarrengemeinde Gefallen an den kleinen Tretern gefunden hat, ist aber auch nicht weiter verwunderlich. Oft passt die moderne Technik auch in kompaktere Gehäuse, so dass man klanglich keine Abstriche machen muss. Zudem lassen sich mehr Effektpedale auf dem eigenen Board unterbringen. 

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Dumbleweed Overdrive

Beim Dumbleweed Overdrive ist selbstverständlich der Name Programm. Outlaw Effects sind dabei natürlich nicht die erste Firma, die sich am Overdrive Sound der legendären Amps von Alexander „Howard“ Dumble versucht. Der Sound dieser Amps gilt als heiliger Gral der amerikanisch gefärbten Overdrive-Verzerrung. Untermauert wird dieser Ruf dabei natürlich auch von dem Umstand, dass Dumble Amps schon lange nicht mehr gebaut, dementsprechend teuer gehandelt werden und dazu bei illustren Spielern wie beispielsweise Robben Ford im Einsatz sind. 

Das Dumbleweed Overdrive Pedal von Outlaw Effects

Das Dumbleweed Overdrive Pedal von Outlaw Effects

Der Dumbleweed Overdrive kommt mit drei kleinen Potis, die sich um Level, Voice und Tone kümmern. Hier lässt sich also der Grundsound präzise nach den eigenen Wünschen einstellen. Über ein mittig platziertes Gain Poti wird der Zerrgrad bestimmt. Laut Hersteller geht hier alles von leichten Übersteuerungen bis zu dreckigen Sounds in Richtung Fuzz. 

General Germanium Fuzz

Ein Pedal, dass sich ausschließlich dem Fuzz-Zerrsound verschrieben hat, ist das General Germanium Fuzz. Auch hier verrät der Name schon etwas zum Vorbild dieser kleinen Tretmine.
Gemeint ist selbstverständlich das sehr ausladende Fuzz Face aus den 60er Jahren mit der Germanium-Transistor Schaltung. Deutlich platzsparender kommt da natürlich das General Germanium Fuzz daher.
Versprochen werden Retro-Fuzz-Sounds, die sich ganz simpel über zwei Potis für Level und Fuzz abstimmen lassen.

Das General Germanium Fuzz von Outlaw Effects

Das General Germanium Fuzz von Outlaw Effects

Phunnel Cloud Phaser

Ebenfalls sehr einfach in der Bedienung gibt sich das Phaser Pedal der neuen Serie von Outlaw Effects. Hier können über einen Kippschalter zwei Voicing Optionen abgerufen werden, die mit „Then“ und „Now“ betitelt wurden. „Then“ steht dabei für den guten alten, warmen Phaser Sound der 70s. „Now“ deckt mehr die moderneren, flirrenden Phaser Sounds ab. Zusätzlich steuert ein Poti die Intensität des Effekts.  

Der Phunnel Cloud Phaser von Outlaw Effects

Der Phunnel Cloud Phaser von Outlaw Effects

Late Riser Auto Volume Swell

Den Abschluss macht ein „Auto-Schweller“, der sich ebenfalls über zwei Potis justieren lässt. Über „Shine“ wird dabei eingestellt, ab welcher Anschlagintensität das Pedal reagieren soll. „Rise“ steckt das Zeitfenster bis zur vollen Lautstärke ab.
Wer keine Lust hat, unbequem mit dem kleinen Finger am Volume Poti der Gitarre zu drehen, könnte mit so einem Pedal eventuell glücklich werden. Meiner Ansicht nach, ist man mit solch einer Lösung in der Praxis aber etwas weniger flexibel als mit dem Volume Poti an der Gitarre. 

Das Late Riser Auto Volume Pedal von Outlaw Effects

Das Late Riser Auto Volume Pedal von Outlaw Effects

Alle Pedale kommen übrigens mit einer True Bypass Schaltung und lassen sich selbstverständlich nur mit einem externen 9-Volt Netzteil betreiben.
Richtige Produktdemos gibt es momentan noch nicht. Dennoch kann man auf aktuellen Videos der NAMM schon einen ersten Eindruck bekommen. 

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Preise/Verfügbarkeit

Auf den Markt kommen sollen die Pedale im März. Momentan sind die Pedale mit 67 Dollar angegeben. Nur das Auto Volume Swell ist mit ca. 100 Dollar teurer. 

Mehr Infos

Website des Herstellers 

Videos

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