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Alles Wichtige an der Front ohne Schnickschnack untergebracht  ·  Quelle: motu.com

Viel mehr dürfte das Monitor 8 garnicht bieten, die Rückseite ist schon voll  ·  Quelle: motu.com

Alle neuen Geräte von Motu beieinander - sieht gut aus.  ·  Quelle: motu.com

Vor ein paar Monaten hat Motu drei preiswerte Rack-Interfaces mit krassen Features vorgestellt. Das Motu Monitor 8 reiht sich nicht nur optisch perfekt ein, sondern bietet auch verdammt viele Features für vergleichsweise kleines Geld.

Ich weiß nicht genau, wie die US-Amerikaner das schaffen, so viele Features in so günstige Geräte zu packen, aber sie haben es schon wieder getan. Diesmal ist es aber kein Recording-Interface, sondern ein USB Monitor-Mixer mit 6 Kanälen.

Ganze 24 Eingänge und 8 Stereo-Bus Ausgänge sind an der Rückseite verbaut. Dazu kommen 32 potentielle Audio-Inputs über den AVB Anschluss und nochmal 16 Kanäle über den optische ADAT-Anschluss. Und natürlich das Audio-Signal vom PC über USB (2.0). Sogar ein Main-Out für die Abhörmonitore wurde mit zwei XLR-Buchsen bedacht. Das ist eine ziemliche Latte an Kanälen und Möglichkeiten.

Intern ist ein 32 Bit (float) DSP Chip verbaut, über den die Effekte, zB. Reverb, EQ, Kompressor und Gate, und das gesamte Routing ablaufen. Die Software stellt einen digitalen Mixer mit 48 frei routbaren Inputs und 12 Stereo-Bussen zur Verfügung, über den auch die AVB-Signale geregelt werden. Weiterhin bietet Motu auch die Möglichkeit, den Monitor 8 mit der Web-App über den Browser am PC oder Smartphone via W-LAN zu bedienen. Auch die von den oben verlinkten Interfaces genutzte Software AudioDesk ist mit der Monitorstation kompatibel.

An der Front befinden sich die sechs Kopfhöreranschlüsse mit separaten Gain-Reglern, ein Main- und AUX-Regler und ein 324 x 24 mm Display mit Pegelanzeigen. Intern löst die Station in den gängigen Sampleraten von 44,1 kHz bis 192 kHz auf. Hier gibt es die kompletten Tech Specs. Beachtet, dass es momentan nur Support für OS X gibt, Windows soll aber bald folgen.

Das Motu Monitor 8 soll für 995 USD (ohne Steuer) noch vor Weihnachten in den US-Shops stehen, in Europa dauert es vermutlich bis ins neue Jahr. Preislich könnte es sich erfahrungsgemäß zwischen 950 und 1000 Euro bewegen.

Update 16.12.2014: Motu hat gerade die Software AudioDesk 4 für Windows freigegeben. Das heißt aber leider nicht, dass das Interface ab sofort mit Windows funktioniert. Da steht immer noch „Coming Soon“.

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