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von Dirk Behrens | 3,5 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Modalics Beat Scholar

Modalics Beat Scholar  ·  Quelle: Modalics

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Modalics Beat Scholar verfolgt eine recht eigenwillige Idee für Beat-Programmierung. Das Konzept, wie hier mit Rhythmen umgegangen wird, lässt sich mit Pizzen vergleichen, die in mehrere Stückchen zerschnitten werden. Klingt das verrückt?

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Modalics Beat Scholar

Der Vergleich mit Pizza stammt nicht von uns, sondern Hersteller höchstpersönlich. Und das Konzept ist durchaus schlüssig. Auf den allerersten Blick sieht Beat Scholar wie ein typischer Groove-Sequencer aus. Drum-Sounds, die hier aus einem Pool von 250 vorinstallierten Samples kommen, lassen sich an beliebiger Stelle der acht zur Verfügung stehenden Positionen (auf mehreren Ebenen) ablegen.

Eigene Samples lassen sich per Drag-and-drop auf das Interface ziehen und so verwenden. Beat Scholar ermöglicht zudem den Export von Grooves als MIDI-Files. Auch das ist aus dem Plugin über Drag-and-drop direkt in die DAW machbar. Und selbstverständlich können Plugins und die Standalone-Version auch andere Plugins oder externe Hardware über MIDI ansteuern.

Platzierte Noten werden als farbige Kreise (korrespondierend zu den Instrumenten) dargestellt – jetzt kommt die Pizza ins Spiel. Denn genau wie eine Pizza lassen sich diese Kreise zerteilen. Bei einer Halbierung wird aus der Achtelnote eine Sechzehntelnote, aber auch drei Teile und eine daraus resultierende Triole sind zum Beispiel denkbar. Und da hört das „Zerlegen“ noch lange nicht auf – bis zu 42 Stückchen sind möglich. So klein zerteilt kein vernünftiger Mensch eine Pizza, bei Beats kann das aber durchaus schon sehr reizvoll sein.

Zusätzliche Takte und Taktarten lassen sich jederzeit einfügen, so wird Beat Scholar zu einem regelrechten Spielfeld für ungewöhnliche Rhythmen. Mit dieser Methode und dem dafür recht intuitiven Interface sind völlig abgefahrene Kombinationen nämlich ein Kinderspiel. Du kannst bei einzelnen Slices natürlich auch festlegen, welche „Stückchen“ davon bereits gegessen wurden, um mal bei der Pizza-Metapher zu bleiben. Die nicht aktivierten Unterteilungen werden nicht gespielt. Das bringt noch mehr Möglichkeiten für kreative Grooves.

Beat Scholar sieht nach einem sehr interessanten Tool für Beats aus, der recht intuitive Zugang lädt zum Experimentieren ein. Jetzt aber erst mal ’ne Pizza!

Spezifikation und Preis

Modalics Beat Scholar läuft standalone und als VST, VST3, AU und AAX auf macOS (10.11 oder neuer) sowie Windows 10. Eine für 14 Tage uneingeschränkt nutzbare kostenlose Demoversion sowie ein PDF-Manual stehen als Download auf der Website des Herstellers zur Verfügung.

Bis zum 2. Oktober 2022 gibt es das Plugin für 79 US-Dollar, regulär bezahlst du 99 US-Dollar. Du bekommst Beat Scholar auch bei Plugin Boutique*.

Weitere Infos über Modalics Beat Scholar

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Eine Antwort zu “Modalics Beat Scholar: Ungewöhnliches Tool für rhythmische Kompositionen”

    Dave sagt:
    0

    Was für Preise die heutzutage aufführen – absoluter no name quatsch aber wohl 100€ dafür haben… Wenn ich für Fabfilter oder Ozone Sachen die fast jeder benutzt soviel oder mehr ausgeben muss ist da ja noch gerechtfertigt… aber hierfür? max. 49€

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