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Maonocaster Portable Podcast Studio

Maonocaster Portable Podcast Studio  ·  Quelle: Kickstarter

Auf Kickstarter geht gerade das Maonocaster Portable Podcast Studio durch die Decke. Bereits jetzt ist das Ziel um ein Fünffaches übertroffen und die Aktion läuft noch über einen Monat. Eigentlich ist das nicht überraschend, denn dieses Produkt ist für die sogenannten Content Creators äußerst attraktiv. Maonocaster sieht nach einem günstigen portablen Studio für die Aufnahme von Podcasts aus.

Maonocaster Portable Podcast Studio

Der Maonocaster will für Podcasts, Radiosendungen oder Live-Streams alles Notwendige in einem Gerät anbieten. In dem kompakten Gehäuse stecken ein Mixer, Preamp und sogar eine Batterie.

Insgesamt fünf Eingänge stehen hier zur Verfügung. Zwei Mikrofone schließt ihr über XLR/Klinke-Kombibuchsen an. Zwei weitere Eingänge (Stereo-Miniklinke) sind für Smartphones oder Mediaplayer bestimmt. So könnt ihr zu Zweit moderieren und über die Smartphones zwei weitere Leute im Gespräch einbinden. Oder ihr spielt über diese Eingänge Musik ein. Zusätzlich steckt hier noch ein weiterer Mikrofoneingang für Miniklinkenanschlüsse bereit.

Als Ausgänge erwarten euch zwei Buchsen für Miniklinke, um wiederum Smartphones zu verbinden. Außerdem steckt ein Monitorausgang drin – ebenfalls für 3,5 mm Klinke. Zwei Kopfhörerausgänge sind an der Vorderseite untergebracht.

Über USB-C verbindet ihr den Maonocaster mit dem Rechner. Die Entwickler haben anscheinend wirklich an die wichtigsten Sachen gedacht, die Anschlüsse zeigen, dass der mobile Einsatz eine ganz wichtige Rolle spielt. Die interne Batterie soll für bis zu acht Stunden Betrieb ausreichen, selbst bei einem Stromausfall könnt ihr also noch für einige Zeit streamen.

Für die eingehenden Mikrofonsignale bekommt ihr einen Preamp, der laut Hersteller „High Quality“ verspricht und auch Phantomspeisung anbietet. Ein Noise Cancelling Algorithmus will störende Hintergrundgeräusche bei Live-Aufnahmen herausfiltern.

Integrierter Mixer und Effekte

Der integrierte 4-Spur-Mixer bietet zwei Fader für die Mikrofone, die anderen eingehenden Signale werden mit Potis geregelt. Knöpfe zum Stummschalten findet ihr ebenfalls und Regler für das Monitoring. Sechs Effekte wie Pitch, Gender Bend, Robot, Sidechain oder Music Only warten auf euch. Außerdem könnt ihr zwischen ein paar Halleffekten auswählen. Die Sidechain-Funktion macht den typischen Ducking-Effekt: Sobald ein Sprachsignal kommt, wird die Musik leiser gemacht. Wäre cool, wenn sich dafür die Intensität einstellen lässt – das würde mich mal interessieren. Mit ein paar Pads feuert ihr Jingles ab, vier sind vorbelegt (Klatschen, Jubeln, Anstacheln und Suspense), drei weitere Pads belegt ihr mit euren eigenen Sounds. Der !@#$?*-Button macht einen Zensur-Piepton. Herrlich!

Klingt nach einem Rundum-sorglos-Paket, das sich die Entwickler hier ausgedacht haben. Das Gehäuse ist nicht nur kompakt, sondern soll auch robust sein. Die Buttons sind hintergrundbeleuchtet.

Preise und Lieferdatum

Auf Kickstarter gibt es verschiedene Ausführungen. Für das einzelne Gerät geht es ab 119 US-Dollar los, im Bundle mit einem Mikrofon des Herstellers bezahlt ihr 149 US-Dollar, das Bundle mit Mikro und Kopfhörer ist ab 179 US-Dollar zu haben. Im Juli 2020 soll bereits geliefert werden.

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