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Make Noise Rene 2

Make Noise Rene 2  ·  Quelle: loopop

Der ungewöhnliche Touch-Sequencer mit kartesischer Steuerung war durchaus erfolgreich und ist es wieder, denn es gibt eine neue Version, die etwas einfacher zu bedienen ist aber auch noch mehr kann. Make Noise René 2.

Gut erklärt in den bekannt-umfangreichen Videos von Loopop. Dort spart man auch nicht mit einer sinnvollen Einblendung der Themen und es kommt alles dran.

Make Noise René 2 – deutlich einfacher

Das Modul sieht erst einmal sehr ähnlich aus wie das erste. Jedoch gibt es Farben und diese Farben helfen beim Auswählen. Ebenfalls dazu gekommen sind die Betriebsarten-Leuchten oben. Sie zeigen generell an, wo man sich in der Steuerung befindet.

Außerdem wird alles doch deutlich einfacher, weil es die Farben gibt. Dazu hat man jedoch neben den zwei Achsen nun auch eine „virtuelle“ dritte Dimension, die sich die Clock von den beiden bestehenden Achsen holt. Generell kann man Zeilenweise arbeiten oder senkrecht und im „Shake“-Modus auch einem Pfad durch die Steps in alle Richtungen folgen. Für jeden Step kann man definieren, ob auch ein Gate gesendet werden soll und wie viele Steps gespielt werden sollen. Dasselbe funktioniert auch mit Glide.

Die Eingänge für Clock und Co. können bestimmten Funktionen zugewiesen werden. So kann man von außen die Sequenz jeweils weiter schieben und damit quasi „fernsteuern“ und das in vielen Varianten für die beiden Betriebsvarianten.

Make Noise René 2 – neue Verbindungen

Neu ist auch eine Verbindung zwischen einigen Modulen, wie in diesem Falle das Tempi-Modul. Man kann das Speichersystem verwenden, um auf anderen Modulen entsprechend umzuschalten. Das ist sehr mächtig und ist nicht weniger als das, was ein Buchla 200e tut, nämlich pro Modul Speicher zu haben und diese Speicher entsprechend aufzurufen. Das betrifft selbstverständlich nur bestimmte Module von Make Noise und ist nicht für andere Hersteller offen, das Prinzip ist aber sehr hilfreich für eine komplexe Performance.

Wer einen Überblick haben will, sollte sich das Video anschauen, da die Bedienung zwar logisch aber nicht total simpel ist. Man hat neben klassischen Sequencer Funktionen in 2 „Richtungen“ nämlich auch die gleichen Funktionen noch einmal mit den Bänken und bekommt aber durch die neue Version ordentlich Hilfe.

Der Namensgeber ist übrigens René Descartes, der Mathematiker. Quantisierungen, Reglerstellungen und Mutes, Spuren und Gates bis hin zu individuellen Wegen kennt das Modul und ist daher doch aufwendiger als klassische Sequencer mit „einer“ Dimension.

533,– Euro bezahlt man hierzulande dafür. Generell soll er etwa in 1-2 Monaten lieferbar sein, man sollte also eher auf Dezember schauen.

Infos

Mehr zu Rene 2 gibt es bei Make Noise auf der Website.

Video

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