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roland-jupiterx-synth-editor  ·  Quelle: Roland

Endlich ist er da. Die Roland Jupiter-X und Xm Geräte sind sehr komplex und teilweise etwas menülastig. Deshalb wünschte man sich unbedingt einen Editor dafür, den es bisher nicht gab. Jetzt ist die Zeit gekommen und er ist kostenlos.

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roland jupiter x synth editor

Jupiter-X und Xm Editor

Die Idee, dass ein Synthesizer viele Knöpfe hat, war gut. Aber dennoch gibt es eine Reihe Parameter, für die doch eine Menge Feinarbeit nötig ist. Das gilt sogar eher umso mehr, sobald die Zen-Core Basis-Engine gemeint ist, die immerhin diverse Synthesizer-Modelle anbietet und in ihrer Komplexität und Menge allein am Gerät nur unzureichend Zugang zum Jupiter-Xm bietet.

roland jupiter x synth editor

Dazu sind Sounds in sogenannte „Scenes“ gekapselt. Sie enthalten das komplette Set von 5 Parts mit allen Effekt- und Sound-Einstellungen, Splits und hunderte Parametern. Im Editor finden sich die Scenes als kleine Quadrate in den Farben der Synthesizer-Modelle wie etwa Juno 106 in rot oder SH101 in grau. Nach dem Öffnen einer Scene sind die Lautstärken und Parameter übersichtlich und findbar. Am Synth muss man oft durch ein Menü scrollen, was den Spaß bremst, solange man etwas mehr als Filter und Hüllkurveneinstellungen machen möchte. Selbstverständlich ist der Editor für beide Jupiter geeignet. Eigentlich hätte man die Editoren von Zenology bereits nutzen können. Das ist allerdings ein Abo-Modell und ein Editor könnte irgendwann nicht mehr weiter gepflegt werden.

roland jupiter x synth editor

roland jupiter x synth editor

Sound-Bearbeitung

Wenn ein Sound (bei Roland nennt sich dieser Bereich „Tone„) geändert wird, kümmert sich der Editor auch um die dazugehörige Scene. Das ist genau der Teil, der am Gerät etwas unübersichtlich ist. Sounds und Plätze können per Drag & Drop bewegt werden, was für eine Performance hilfreich ist, aber auch für die eigene Übersicht. Auch der JD-800 und das Zen-Core Teil lässt sich als einer der Model Expansions ohne besondere Bedingungen verändern und hat jeweils seinen eigenen Editor in eigenen Farben und mit allen Parametern. Das gilt für das Klavier, den JV/XV-Modus und genau so für den Juno-106.

Weitere Information

Den Editor gibt es „nur“ aus der Cloud heraus, wie neuerdings alles von Roland. In diesem Falle muss man nicht Abo-Mitglied sein, jedoch einen Account dort erstellen. Der Cloud Manager ist etwas behäbig. Hier müsst ihr lediglich unter „Library“ bzw. „Bibliothek“ den Editor mit dem Namen Jupiter-X Editor finden und dann den blauen Download-Link anklicken. Danach wird der Editor automatisch installiert. Er landet im Programmordner (in macOS, in Windows dementsprechend). Zuzüglich benötigt der Jupiter-X und Xm jeweils ein Update auf Version 1.43, um in den Genuss dieser neuen Möglichkeiten zu kommen.

Der Editor ist ein reines Standalone Tool für Windows oder macOS.

Mehr dazu gibt es auf Rolands Website.

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5 Antworten zu “Kostenloser Editor für Roland Jupiter-Xm und X ist da”

  1. Krypton sagt:

    Boah geil, endlich kann ich mein JU-X ;-) per Software einstellen. Das ist mal eine gute Sache.

  2. Roman sagt:

    „Soundveraltung“ (sic), endlich mal wieder in innovatives Feature ;)

  3. Andreas sagt:

    Andere Hersteller (Modal) bieten das von Haus aus und es funktioniert sogar auf Android und iOS Geräten. Da muss sich Roland schon ein bisschen mehr strecken ;)

    • moogulator sagt:

      Es ist kostenlos. Es kommt nur etwas spät. Bei Korg kommt der Editor zum Wavestate und Modwave auch spät, zum Opsix hoffentlich auch.

      • Andreas sagt:

        Modal hat seine App Unterstützung vom Tag 1 am Start und bietet die App auch kostenlos an, sogar als Plugin für VST und AU. Verstehe deine Antwort nicht so ganz. ;)

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