von Lasse Eilers | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Korg Volca FM 2. Generation

Korg Volca FM 2. Generation  ·  Quelle: Korg

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Korg hat die zweite Generation des Volca FM angekündigt. Das Format bleibt genauso klein, aber unter der Haube hat der Hersteller den FM-Synthesizer kräftig erweitert. Die wichtigsten Neuheiten: Doppelte Stimmenzahl, mehr Speicher, ein neuer Reverb und ein MIDI-Ausgang. Das klingt nach einem gelungenen Facelift!

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Korg Volca FM 2. Generation

Der Korg Volca FM bekommt einen Nachfolger. Und die zweite Generation ist nicht nur Kosmetik: Der neue Volca FM bringt eine lange Liste von Verbesserungen und neuen Funktionen mit, von denen viele auf der Wunschliste der Fans des kleinen FM-Synthesizers standen.

Korg Volca FM 2. Generation

Die 2. Generation des Volca FM enthält viele neue Features

Zu den wichtigsten Neuerungen gehört zweifellos die auf sechs Stimmen verdoppelte Polyphonie. Mit sechs Voices kann man sehr viel mehr anfangen als mit dreien – das ist also eine sehr willkommene Nachricht. Außerdem kann man nun bis zu 64 Sounds abspeichern und es gibt eine neue Zufallsfunktion, die auf Knopfdruck neue Klänge auswirft.

Auch in Sachen MIDI hat Korg den Volca FM in der 2. Generation kräftig aufgebohrt. Als erster Volca bekommt er einen MIDI-Ausgang spendiert, sodass man den internen 16-Step-Sequencer mit Motion Sequencing nun auch für externe Geräte nutzen kann. Und eingangsseitig versteht der Volca FM nun MIDI Velocity und lässt sich anschlagdynamisch und expressiv spielen – das sind wirklich gute Nachrichten.

Korg Volca FM 2. Generation

Der Volca FM der 2. Generation ist der erste Volca mit einem MIDI-Ausgang

Der bekannte Chorus-Effekt wurde um einen neuen Reverb ergänzt, wovon nicht nur die typischen 80er-FM-Sounds profitieren werden. Beide Effekte sind gleichzeitig nutzbar. Und schließlich hat sich auch beim Sequencer etwas getan, der um einen neuen Modus namens „Warp Active Step“ ergänzt wurde. Dieser soll für interessante rhythmische Verschiebungen sorgen.

Die Struktur der Klangerzeugung ist hingegen gleich geblieben: Nach wie vor ist der Volca FM ein FM-Synthesizer mit sechs Operatoren und 32 Algorithmen. Auch die Kompatibilität zur riesigen Library an DX7-Patches ist nach wie vor gegeben, was durch die neuen Möglichkeiten umso vielversprechender ist.

Korg Volca FM 2. Generation

Neu ist auch der Reverb-Effekt

Preis und Verfügbarkeit des Korg Volca FM 2

Laut Korg soll die 2. Generation des Volca FM im Mai 2022 verfügbar sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 189 Euro inkl. MwSt.

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  • Die 2. Generation des Volca FM enthält viele neue Features: Korg
  • Der Volca FM der 2. Generation ist der erste Volca mit einem MIDI-Ausgang: Korg
  • Neu ist auch der Reverb-Effekt: Korg
Korg Volca FM 2. Generation

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17 Antworten zu “Korg Volca FM: 2. Generation mit mehr Stimmen, MIDI Out und mehr”

    Soma sagt:
    0

    Kein DIN-MIDI mehr! Welch Sakrileg! :-)

    Marc sagt:
    0

    Putzig, putzig, putzig! Obwohl ich bezüglich der Nutzung elektronischer Klangerzeuger mittlerweile zu 100% im Softwarelager angekommen bin, kann ich diesen kleinen Kistchen der Volca-Serie von Korg etwas abgewinnen. Und dass der Hersteller hier Produktpflege betreibt, ist mehr als löblich.

      Jean-Michel sagt:
      0

      Ist ja keine Produktpflege i. S. v. Update/Upgrade, sondern Korg will die Kunden erneut zur Kasse bitten. Feiner Unterschied. Ansonsten tatsächlich ein Fortschritt, wenn man das Format mag.

    Schubidu sagt:
    0

    Schade Korg hat es tatsächlich geschafft von den 100 Teuro Billigsynths sich in die gänzlich andere Richtung zu bewegen. Da loht sich wohl nur der Gebrachtkauf für deutlich weniger als 100. Den Nubass habe ich zb. für 75 erworben und Korg hat nichts an mir verdient :P

      Marco sagt:
      0

      Das gleiche gilt für den Behringer RD8, denn die MKii Version ist nicht sooooo viel besser, nur gebraucht total billig zu bekommen. Und diese Kiste ist in jeder Hinsicht jeder Samplingkiste überlegen!

    Schmollus sagt:
    0

    „Doppelte Stimmenzahl, mehr Speicher, ein neuer Reverb und ein MIDI-Ausgang. Das klingt nach einem gelungenen Facelift!“
    Bedeutet, dass sich am Sound gar nichts ändert. Und ist es nicht der Sound, auf den es ankommt?

      Dirk Behrens sagt:
      0

      Aber mehr Stimmen ist doch schon eine tolle Sache, oder? Haben sich einige gewünscht, ebenso wie Velocity über MIDI.

      Endless sagt:
      0

      Meines Wissens kann das Teil DX7-Sounds laden. Wenn das zutrifft, sind das mehr, als Du in Deinem Leben hören kannst. :-)

          Marco sagt:
          0

          Klingt aber trotzdem nicht wirklich wie ein echter dx7! Ich bin mit dem Sound des dx7 aufgewachsen und fragte mich bisher wie man mit den ganzen Kisten die dx7 sounds einladen können zufrieden sein kann? Die klingen alle ganz ok, aber wer das original kennt, der weiß, dass es nicht das gleiche ist! Der opsix ist einer der wenigen die da ein bisschen mehr nah dran ist, aber auch nicht ganz so sehr. Also, Dx7 kaufen, hat sogar 16 Stimmen und ist was ordentliches.

    Elektroakupunktur sagt:
    0

    Bin da im Zwiespalt…mehr Stimmen einerseits aber an den Sounds hat sich nix geändert??? Will nicht immer erst alles am PC anschließen damit ich neue Sounds bekomme! Will sie direkt,onbord

    Endless sagt:
    0

    Nun, da die Roland Boutiques aufgebohrt werden, muss Korg nachziehen. Keine schlechte Entwicklung für die User!

    Marco sagt:
    0

    Das ist schon eine kleine Gurke, selbst 6 Stimmen, WOW Menschenskimd wir haben 2022! Also ehrlich, und 64 presets, auch hier, es ist immer noch 2022! Der Preis, ja der Preis, na und? Es ist und bleibt einfach nur eine Gurke. Ein Spielzeug. Aber ein Synthesizer muss mehr können!

      Endless sagt:
      0

      Aber die Volcas sind doch auch nur Gadgets für eine bestimmte Zielgruppe. Es gibt genug echte Musikinstrumente, die kein Spielzeug für den „kleinen Konsum zwischendurch“ sind.

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