von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
KIT Plugins Core EQ

KIT Plugins Core EQ  ·  Quelle: KIT Plugins

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Aus Sicht von KIT Plugins leben wir heute in einer Welt der „High-Speed-Produktion“ und da sind natürlich Werkzeuge gefragt, die den heutigen Anforderungen gerecht werden. Der Hersteller stellt sich darunter vor, dass ihr mit einem zügigen Workflow zu gut klingenden Ergebnissen kommt und schnelle Mix-Entscheidungen treffen könnt. Core EQ soll euch da entgegenkommen. Das Design orientiert sich an klassischer Hardware, dahinter sitzt aber „digitale Präzision“.

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KIT Plugins Core EQ

Nachdem wir also die Idee dieses Plug-ins in der Einleitung geklärt haben, schauen wir uns mal an, was hier im Detail so drinsteckt. Bei Core EQ handelt es sich um einen Equalizer mit vier Bändern, von denen die zwei Mittenbänder vollparametrisch bedienbar sind. Das gibt euch die Möglichkeit, auch mit einem „breiten Pinselstrich“ klangfärbende Eingriffe in diesem Bereich vorzunehmen. Genau aus diesem Grund findet ihr bei diesen beiden Bändern (LFM und HFM) auch jeweils einen zusätzlichen Q-Regler für die Filtergüte.

Dazu bekommt ihr Bänder für Bass und Höhen, die lassen sich zwischen Kuhschwanz- und Glockenfilter umschalten. Mit zwei Switches aktiviert ihr außerdem Hoch- und Tiefpassfilter. Das Hochpassfilter stellt ihr bei Bedarf von 16 bis 360 Hz ein, das Tiefpassfilter geht von 7 bis 20 kHz.

Das war es auch schon fast, am oberen Rand des Interfaces sitzen noch eine Kontrolle für die Ausgangslautstärke und ein Switch, der das Plug-in auf Bypass stellt. Das GUI selbst orientiert sich am Design von klassischen Hardware-Equalizern, wird also fast ausschließlich über Drehregler bedient.

Ich bin mir nicht sicher, ob dieses „analoge Design“ gegenüber modernen EQ-Plug-ins im Stil von Pro-Q wirklich einen so schnelleren Workflow bieten. Mit einem passenden Controller mag das ja sein, ohne müsst ihr letztendlich auch mit der Maus arbeiten. Wie auch immer – manchmal ist es ja ein Vorteil, nicht „grafisch“ am EQ zu schrauben und sich nur auf das Gehör zu verlassen. Und das ist hier natürlich der Fall!

Das Interface lässt sich jedenfalls beliebig vergrößern und verkleinern, außerdem berichtet der Hersteller von einem geringen CPU-Verbrauch des Plug-ins.

Spezifikation und Preis

KIT Plugins Core EQ läuft als VST3, AU und AAX auf macOS (10.11 oder neuer – Apple Silicon wird noch nicht nativ unterstützt) sowie Windows (7 bis 10). Das Plug-in läuft ausschließlich in 64 Bit. Für die Aktivierung ist iLok notwendig, die kostenlose Cloud-Variante reicht dafür vollkommen aus. Eine kostenlose Demoversion bekommt ihr über die Website des Herstellers. Der Preis beträgt 29,99 US-Dollar.

Weitere Infos über KIT Plugins Core EQ

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