von claudius | Geschätzte Lesezeit: 1 Minute

Wer kann heutzutage noch den Unterschied hören?  ·  Quelle: npr.com

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Wenn man sich in einschlägigen Foren rumtreibt, dann ist das Geschrei immer wieder groß, wenn es um MP3 Qualität geht. Dem heutigen Rezipienten wurde das Gehör durch MP3-Player wie iPods so sehr versaut, dass die Unterschiede zwischen komprimiert und unkomprimiert gar nicht mehr wahrgenommen werden. Vor allem bei Audio Engineers stößt MP3 immer wieder auf Unverständnis. Schließlich verwendet man in der Regel teuer eingerichtete Studios zum Aufnehmen und Mixen und am Ende wird die Musik in niedriger Qualität auf oft miesen Ohrstöpseln gehört.

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Der Radiosender NPR aus den USA hat nun einen Test mit Titeln von Neil Young, Coldplay, Jay Z, Katy Perry, Suzanna Vega und einer Orchesteraufnahme von einer Mozart-Interpretation gestartet. Alle Titel liegen in drei Qualitätsstufen vor: unkomprimiertem WAV, qualitativ hochwertigem MP3 und einem stärker komprimiertem MP3. Alle Titel können direkt im A/B-Vergleich gehört werden.

Nach dem Hören kreuzt man einfach den Titel an, von dem man meint, es sei das unkomprimierte WAV. Direkt danach folgt die Auswertung gefolgt von ein paar Hintergrundinformationen. Ich lag nur bei drei komplett richtig. Bei den anderen Dreien hatte ich mich immerhin für die 320 kbps MP3 entschieden. Die 128 kbps habe ich dann doch recht schnell aussortieren können. Ein bisschen Angst macht es mir schon, andererseits könnte man auch mutmaßen, dass die Kompression so gut ist, dass man kaum einen Unterschied hört.

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Wer traut sich → Hier geht’s zum Test

(Gute Abhöre und hohe Lautstärke empfohlen)

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