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John Bowen Solaris

John Bowen Solaris  ·  Quelle: sequencer.de

Den Solaris gibt es schon einige Zeit, doch zuletzt wurde es ein wenig „ruhiger“ um ihn. Aber John Bowen hat nicht geschlafen. Dieses Update ist allen Usern empfohlen, da es eine Reihe von Bugfixes enthält und generell ein großer Sprung ist. Außerdem spornen solche Updates auch an, sich mit dem Synthesizer zu befassen.

Solaris Update 1.31

In Worten gibt es mit dem OS 1.31 folgende Funktionen und Updates:

  • Die Position des Joysticks und die Zuweisungen der Taster für Unisono Akkord stacking wird mit dem Patch gespeichert.
  • Es gibt eine Zufallsfunktion fürs Tuning im globalen Bereich und im Patch, diese wirkt jeweils auf die gesamte Stimme.
  • Patch-Namen und Kategorien werden jetzt schneller behandelt, da sie nun anders umgesetzt sind.
  • Es gibt neue MIDI-Realtime-Befehl-Schalter im MIDI-Sende/Empfangsbereich.
  • Das Ribbon sendet MIDI-Controllerdaten auf #18 und #19.
  • Der Solaris behält das zuletzt verwendete Klangprogramm beim nächsten Einschalten.
  • Es gibt Änderungen, um global Pedale anzuschließen und die Einstellungen an anderer Stelle zu überschreiben.
  • Außerdem wurden die Bezeichnungen eindeutiger gestaltet (Ped1 Ped2 heißen nun ExpPed und SusPed).
  • Der Bypass schaltet nun tatsächlich die Effekte aus – ohne Umwege. So wird der Klang dadurch nicht mehr verändert, wenn sie abgeschaltet sind.
  • Und natürlich wurden viele Updates vorgenommen, die Bugs beseitigen. Davon auch einige, die Darstellungsverzögerungen oder -fehler verursachten.

Das ist eine recht lange Liste, nicht alles davon erscheint absolut wichtig. Dennoch sind kleine und mittlere Ärgernisse damit beseitigt und der Solaris ist nun viel angenehmer zu verwenden. Der Solaris ist nach meinem Test vor vielen Jahren ein sehr unterschätzter Vertreter der digitalen DSP-Maschinen. Er kann auch sehr „analog“ klingen, was die Presets und Einstellungen damals absolut nicht zeigten.

Ein unterschätzter Synthesizer

Man hat also einen extrem unterschätzten Synthesizer vor sich, der mit wenigen Handgriffen tolle Sättigungs- und Basis-Klangeinstellungens-Tweaks braucht und dann deutlich lebendiger, besser und „schöner“ klingt. Das ist vielen nicht bewusst, weshalb er heute auch nicht mehr so bekannt zu sein scheint. Das Update ist selbstverständlich kostenlos und kann beim Hersteller heruntergeladen werden.

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