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iZotope Spire Studio

iZotope Spire Studio  ·  Quelle: iZotope

Spire Studio von iZotope hat sich während der weltweiten Lockdown-Zeit anscheinend zu einem Verkaufsschlager entwickelt. Der Hersteller berichtet jedenfalls, dass das „smarte Recording Device“ ausverkauft war. Was liegt da näher, als eine Neuauflage zu produzieren und dieser bei der Gelegenheit ein paar Upgrades zu verpassen?

iZotope Spire Studio 2nd Generation

Spire Studio besteht prinzipiell aus zwei Komponenten. Da ist zunächst die Hardware selbst. Die fungiert als Aufnahme-Device und bietet neben zwei XLR/Klinke-Kombibuchsen mit zugehörigen Preamps, zuschaltbarer Phantomspeisung und zwei Kopfhörerausgängen ebenso ein eingebautes Mikrofon (mit Kugelcharakteristik) und übersichtliche Bedienelemente.

Außerdem steckt eine Batterie (für knapp vier Stunden Betrieb) in dem Gerät und ermöglichst so den mobilen Einsatz. Ein intuitiver und einfach zu bedienender Workflow spielt hier eine wichtige Rolle. Der mit Soundcheck betitelte Button startet eine automatische Aussteuerung, Audiomaterial lässt sich direkt auf der Hardware speichern.

Software und Cloud-Anbindung sind die zweite Komponente von Spire Studio. Speziell in Verbindung mit der iOS-App (gibt es kostenlos oder als kostenpflichtige Pro-Variante) bekommt ihr eine komplette Umgebung für die Aufnahme und Produktion von Songs (mit bis zu acht Spuren). Für Android gibt es die Controller-App, die den Bewertungen zufolge allerdings nicht so richtig gelungen scheint.

Kollaboration ist ein weiterer Schwerpunkt, speziell wenn es um das Teilen von Projekten, Mixdowns und Stems geht oder Feedback eingeholt wird. Die Verbindung zwischen Smart-Device und der Spire Studio Hardware entsteht übrigens über Bluetooth oder über WLAN.

iZotope Spire Studio

iZotope Spire Studio

Was ist neu?

Während sich optisch eigentlich nichts geändert hat, stecken aber „unter der Haube“ durchaus einige Optimierungen. Die Preamps sind neu und liefern laut iZotope einen „smoothen“ Sound. Der interne Speicher reicht nun für bis zu acht Stunden Audio. Das Display leuchtet ein bisschen heller.

Die Spire Pro App (kostet 5,49 Euro monatlich) bietet Algorithmen aus iZotope RX, die sich um das Entfernen von störenden Geräuschen in der Aufnahme kümmert. Aus Ozone stammt die Technik für einen personalisierten Soundcheck. Die neue Funktion Inspire Me erzeugt auf Spuren zufällige Effekte wie Reverb, Flanger, Chorus oder Distortion.

Technische Daten

  • Mikrofon: Kugelcharakteristik
  • max. Schalldruckpegel: 122 db SPL
  • Eingänge: 2x 6,3 mm XLR/Klinke-Combobuchse
  • schaltbare 48 V Phantomspeisung
  • Kopfhörerausgänge: 2x 3,5 mm Stereoklinke
  • Aufnahmeformat: 24 Bit/48 kHz
  • unterstütze Aufnahmeformate: AIF, MP3, M4A, WAV (nur stereo), Spire Project
  • bis zu 8 Stunden Aufnahmezeit
  • internes WLAN 802.11 b/g/n, 2,4 GHz
  • Lithium-Ionen-Akku mit bis zu 4 Stunden Laufzeit
  • Abmessungen: 11,07 x 8,74 x 12,29 cm
  • Gewicht: 624 g

Dass hier kein USB-Anschluss integriert ist, finde ich wirklich schade. Damit wäre Spire Studio noch flexibler. Das gehört aber anscheinend einfach nicht zum Konzept.

Spezifikation und Preis

iZotope Spire Studio kostet 485 Euro und ist ab sofort erhältlich. Systemvoraussetzungen: iOS 13 oder höher, Apple iPhone 8 (oder neuer) sowie iPad, Android 8 (oder neuer) und ab Samsung S8.

Ihr bekommt das Produkt auch bei Thomann – wenn ihr heute noch bestellt (das Angebot gilt bis zum 31.03.21), bekommt ihr noch das zugehörige Studio-Case aus strapazierfähigem Neopren mit Reißverschluss im Wert von 29,- € kostenlos dazu. Spire Studio bei Thomann*

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