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Intuitive Audio Echo Studio

Intuitive Audio Echo Studio  ·  Quelle: Intuitive Audio

Ein neues Multi-Tap-Delay: Echo Studio ist das zweite Plug-in der Schmiede Intuitive Audio. Hier dreht sich alles um Delays, genauer gesagt um ein Multi-Tap-Delay. Ja, da gibt es schon so einige – hier stecken aber doch einige sehr originelle Ideen drin.

Intuitive Audio Echo Studio

32 Taps erzeugt das Plug-in. Jetzt wird’s interessant, denn für jedes einzelne Tap stellt ihr die Delay-Zeit, Gain, Panning, einen Low– und Highpass-Cutoff, Resonance und Pitch ein. Mit dem Delay Tap Grid nehmt ihr das Justieren vor.

Für das Feedback bekommt ihr ebenfalls einige kreative Möglichkeiten wie Hoch- und Tiefpassfilter, Drive mit verschiedenen Sättigungs-Typen oder das Positionieren im Stereobild. Der Delay Reverse Modus spielt Delays von einzelnen Taps rückwärts.

Mit einer ADSR-Hüllkurve, einem LFO oder einem Ducker moduliert ihr zusätzlich die Parameter. Auf jeden Parameter könnt ihr zwei Modulatoren mappen.

Die Diffusion-Engine funktioniert wie ein Reverb mit Kontrollen für Lautstärke, Zeit (bis zu 250 Millisekunden), die Dichte (Density) einer weiteren Modulation und Filtering des Halls. Die Distortion Engine verpasst dem Ausgang eine Verzerrung. Dafür habt ihr sieben Waveshaper zur Auswahl mit Pre- und Post-Gain sowie einen Drive-Effekt und nochmal Tief- und Hochpass-Filter!

Falls ihr eine Starthilfe für die ganzen Funktionen braucht, könnt ihr mit einem der vielen Presets anfangen. Grafisch gibt sich das Plug-in eher einfach und aufgeräumt, was ich immer sehr gut finde. Erinnert mich ein bisschen an die Oberflächen der Plug-ins von Valhalla.

Spezifikation und Preis

Echo Studio ist als VST, VST3, AAX und AU für Windows 10 (und höher) sowie macOS 10.7 (und höher) erhältlich. Das Plug-in läuft in 64 Bit. Ein kostenloser iLok-Account ist für die Lizenzierung notwendig. Ihr könnt eine Demoversion für 15 Tage testen. Der Preis liegt bei 45 Pfund, knapp 50 Euro also.

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Donald
Gast

Windows 10 or later….
Schade, wollen die Plugin Hersteller etwa keine Plugins verkaufen ?
Der Anteil an Windows 7 Nutzern dürfte noch recht hoch sein.
Ich sehe da einen OS Zwang seitens MS.