von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten
PACE Anti-Piracy iLok

PACE Anti-Piracy iLok  ·  Quelle: PACE Anti-Piracy / YouTube

ANZEIGE

Das Wochenende nutzen wir ja immer gerne, um mal ein paar Themen abseits der täglichen Neuigkeiten aufzugreifen. Für diese Woche habe ich mir vorgenommen, auf die Ablehnung einiger Menschen gegenüber iLok einzugehen. Denn wenn bei Plug-ins der Name iLok für die Lizenzierung fällt, lese ich häufig Kommentare wie „iLok – da bin ich raus“. Und das kann ich nicht nachvollziehen, denn durch diese Ablehnung verpassen die „iLok-Hater“ eine ganze Menge toller Produkte. Und außerdem ist das System – also speziell der kostenlose iLok License Manager – eigentlich halb so wild.

ANZEIGE
ANZEIGE

Natürlich nervt zusätzliche Software

Zusätzliche Software für Kopierschutz, Lizenzverwaltung und Installationen sind definitiv ein Reizthema. Das merke ich jedes Mal, wenn ich mir die Kommentare bei uns durchlese. Ich kann das auch gut nachvollziehen.

Zunächst bedeutet so eine Software nämlich immer eine zusätzliche Installation, die Herausgabe von Daten, eine weitere Registrierung und regelmäßige Updates. Alles total nervig im Vergleich zu den Methoden, die einige Hersteller stattdessen verwenden. Die beliebteste Alternative wird wahrscheinlich immer der komplette Verzicht auf Kopierschutz und Lizenz-Management sein.

Aber die Realität sieht nun mal so aus, dass die meisten Firmen das nicht können oder wollen. Einige kochen für diese Aufgabe ihr eigenes Software-Süppchen, andere verlassen sich auf etablierte Lösungen. Und da sind wir beim Stichwort. iLok ist nämlich schon lange beliebt – jedenfalls bei einer ganzen Reihe von Herstellern. Bei den Usern sieht das dem Anschein nach allerdings etwas anders aus.

Nur wegen iLok freiwillig auf richtig gute Plug-ins verzichten?

Nennen wir ein solches System für Lizenzierung einfach ein „notwendiges Übel“. Wer sich dem gegenüber verschließt, verzichtet im Gegenzug freiwillig auf eine ganze Reihe von sehr coolen Produkten. Und das kann ich nicht nachvollziehen. Auch im eigenen Freundeskreis habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass ein Plug-in für kurze Zeit im Deal oder kostenlos erhältlich war und ich dann gehört habe „Ach, das ist mit iLok. Danke, dann will ich es nicht!“

Schauen wir uns mal einen kleinen Auszug der Hersteller an, die auf iLok für die Lizenzierung der Plug-ins setzen: Softube, SoundToys, Solid State Logic, Eventide, Avid, Slate Digital, AudioEase, Celemony, Expoential Audio, Lexicon, Boom Library, Soundtheory, PSP Audioware, Synchro Arts, Universal Audio, UVI, zplane.

Ich kann nicht nachvollziehen, dass dazu Nein sagen – nur, weil sie iLok ablehnen. Bitte nicht falsch verstehen: Ich kann auch gut ohne Cloud-Lizenzierung leben, allerdings geht es wohl nicht ohne und ich will mich dadurch nicht in der Wahl meiner Plug-ins einschränken lassen. Tatsächlich gibt es im Augenblick nur einen Hersteller (ich will jetzt keinen Namen nennen), von dem ich im Augenblick keine Plug-ins mehr verwende. Da spielt die zusätzlich notwendige Software aber keine Rolle, sondern vielmehr, dass ich regelmäßig einen Support-Plan kostenpflichtig erneuern muss.

iLok Cloud ist wirklich nicht so schlimm, wie du denkst

Bis auf ganz wenige Ausnahmen verwenden die meisten Plug-ins mit iLok die Cloud-Version, ein USB-Dongle ist also fast nie erforderlich. Und die Online-Variante ist bis auf die notwendige Installation und Registrierung eigentlich völlig stressfrei in der Handhabung. Bis auf den Moment der Lizenzierung muss der Rechner nicht mal online sein. Und obendrein kostet mich dieses System auch keinen zusätzlichen Cent.

Okay, bisher musste ich noch nie eine iLok-Lizenz transferieren. Mein Laptop wurde bis jetzt auch noch nicht gestohlen oder funktionierte auf einmal nicht mehr. Kann sein, dass es dann anstrengend wird. Ich vermute aber mal, dass ich im schlimmsten Fall ein paar Mails schreiben muss. Vielleicht hast du schon mal so eine Erfahrung gemacht, dann darfst du diese gerne in den Kommentaren teilen.

Einen grundsätzlichen „Störfaktor“ bei Software stellen Systemwechsel oder die gerade bei Apple permanenten OS-Updates dar. Das ist jedes Mal eine brenzlige Situation, denn unter Umständen funktionieren dann einige Apps, Plug-ins oder gar externe Hardware wie Interfaces oder Controller plötzlich nicht mehr. Deshalb gilt da ja auch die goldene Regel, abzuwarten und nicht sofort ein Update zu machen.

Ein bisschen komplizierter wird es, wenn gleich ein neuer Prozessor kommt, so wie es aktuell bei Apple und M1 Silicon der Fall ist. So eine Situation zieht einen Rattenschwanz nach sich, denn ein Großteil der Software muss angepasst werden. In Bezug auf iLok führte dies dazu, dass bereits angepasste Plug-ins erst dann installiert werden konnten, als die iLok Software ebenfalls auf dem neusten Stand war. Mittlerweile ist das „Problem“ gelöst, bei meinem Wechsel auf ein MacBook mit M1 Silicon lief jedenfalls alles reibungslos.

Gib iLok eine Chance!

Es spricht wirklich nicht viel dagegen, die Cloud-Version (gemeint ist der iLok License Manager) dieses Lizenzmanagers zu installieren und alles einzurichten. Es dauert eigentlich nur ein paar Minuten und schon öffnet sich die Tür zu einer Reihe von richtig coolen Plug-ins, die auf dich warten. Dehalb ist mein Tipp: Gib iLok — zumindest in der Cloud-Variante — eine Chance!

Und weil das so ein schönes Thema für Diskussionen ist, freue ich mich auf dein Feedback. Siehst du das ähnlich wie ich? Und wenn nicht, was stört dich? Wie sind deine Erfahrungen und wie schneidet iLok im Vergleich zu anderen Methoden für Lizenzmanagement ab? Am Wochenende kann es manchmal etwas dauern, bis Kommentare freigeschaltet werden – also bitte nicht ungeduldig werden, wenn dein Beitrag nicht sofort online ist.

Weitere Infos über iLok

Videos

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

ANZEIGE
ANZEIGE

34 Antworten zu “iLok ist wirklich nicht so schlimm, wie du denkst”

  1. Daniel Blum sagt:

    Doch ist es leider! Ich hatte jetzt durch unerklärliche Gründe alle Software Aktivierungen verloren, weil sich die PC ID geändert hatte und die Produkte teilweise nur einen Aktivierungsslots haben. Das hieß jetzt 2 Wochen auf Freigabe über die Hersteller warten. Da ist mir eine lumpige Seriennummer wesentlich lieber. Egal wie toll das Plugin ist: Nichts rechtfertigt eine Ausbrensung mit Aktivierungsproblemen wenn man arbeiten muss!

  2. Gunnar sagt:

    Schlimm fand ich das anfällige System von Steinberg. Bei ilok bin ich genau genommen froh über das System und dass man ein Backup in der cloud kaufen kann; mein grösster Horror ist, dass der Dongle in ein paar Jahren den Geist aufgibt und ich meine Lizenzen nicht reaktivieren kann.

  3. PHK sagt:

    Bis heute nur gute & hilfreiche Erfahrungen mit iLok gemacht!
    Nach einem Verlust des Startvolumes hat ein freundlicher Mitarbeiter von bestservice.de meine Lizenzen für die EastWest Software wieder aktiviert und gefragt ob er die Meldung an iLok weiterreichen soll.
    Es dauerte nur wenige Stunden, dann waren wieder alle Lizenzen von allen Herstellern in iLok wiederhergestellt.

  4. Edgar Marton sagt:

    „Ich kann auch gut ohne Cloud-Lizenzierung leben, allerdings geht es wohl nicht ohne ….“ – Doch, geht auch ohne! Audiorechner sind grundsätzlich vom Internet zu trennen und sollten wenn überhaupt in einem separaten lokalen Netzwerk laufen. Da bin ich gerne iLock Hater – mein Studio läuft seit 40 Jahren ohne Internet. Geht alles wenn Mann beruflich IT admin war.

    • Dirk Behrens sagt:

      Ja na klar, geht es auch ohne! Ich meinte damit vielmehr, dass sich eine ganze Reihe Hersteller dafür entschieden habe und ich das dann in Kauf nehmen muss, wenn ich deren Plug-ins nutzen will. Und für die Lizenzierung von vielen anderen Herstellern musst du ja auch oft mit dem Studio-Rechner online sein.
      Bist du Windwos-Nutzer?

    • WassIssn sagt:

      Ich sehe keinen Grund warum Audiorechner vom Internet zu trennen sind. Also, warum sollten Audiorechner vom Internet getrennt werden?

      • Ragnar sagt:

        Da fällt mir folgendes ein:
        Infektion via Exploit (man erinnere sich an den Windows-XP-Bug, der eine Infektion ermöglichte, sobald man den Rechner ans Internet anschloss, ohne weitere Interaktion).
        Updates von Software, die automatisch anlaufen, sowohl OS, als auch Plugins, die danach warum auch immer nicht mehr laufen wollen. (Es geht nicht darum, dass man das alles so konfigurieren kann, dass es nicht passiert, sondern darum, dass es überhaupt nicht passieren kann, wenn man einfach nicht online ist.

        • Edgar Marton sagt:

          Ich kann Ragnar nur zustimmen. Das quasi Verbot von Online-Diensten auf AudioPC ist schon so oft ausführlich erklärt worden, das ich auf die Foren verweise, z.B. https://recording.de/threads/surfen-und-produzieren-auf-dem-gleichen-pc.147787/
          Zur Frage: Ich verwende auf einem i7 ein WinXP mit uralt Sonic Foundry Acid (also noch vor Magix) zusammen mit einer extra SadieHD Station.. (alles auf SSD und mit TurboRam ausgebaut) Alle Maschinen haben Timesync und sind via rsync mit zwei Backupservern im lokalen Netzwerk verbunden. Plugins nur Freeware , Mir ist ein stabiles System ohne den letzten optischen FlinzFlanz , Internet und schicke Updates wichtiger. Ich komme vom Atari ST und bin auch mit monochromen Monitoren sehr zufrieden, Grafik stört mich eher …

  5. Moulin sagt:

    Welche der genannten Entwickler benutzen denn nach wie vor einen Dongle? Gibts da eine Liste? Ich frage, weil ich denke derzeit nach, mir was von Slate zu kaufen und have irgendwo in einer dunklen Ecke gelesen „no dongle needed“ – das ist mir aber noch nicht vollständig und offiziell bestätigt.

    Für mich ist iLok schon noch ein Reizthema wenn es um Dongles geht (das geht gar nicht!) allerdings habe ich die Software längst installiert, da ich nicht um Softube herum kam. Nun hoffe ich nur darauf, dass alle Entwickler die Cloudversion anbieten, denn tatsächlich finde ich, wenn die iLok-Software installiert und ein account gemacht ist, geht das ja alles schmerzlos, so lange man neue Software einfach hinzufügen kann…

  6. Klaus sagt:

    Das Problem, welches ich mit Ilok habe, ist, dass die Hersteller von denen ich Plugins habe, eben genau nicht die Cloud Variante unterstützen. Es ist mir unverständlich, dass man als User nicht bei jedem einzelnen Plugin die Wahl hat – Cloud oder Dongle. Vielleicht hat das rechtliche Ursachen, aber nachvollziehen kann ich es nicht. Und da ich auf keinen Fall einen Dongle mit jährlicher Zero-Downtime Zahlung haben will, gilt für mich immer noch die Regel beim Kauf eines Plugins: Ilok? Gibt’s da nicht auch was von Ratiopharm?

  7. Bern Wagner sagt:

    Ich verwende den I Lok dongle und liebe es so. Da ist alles drauf, muss nicht diverse Serial Nummern abspeichern .

  8. R.A.W. sagt:

    Ich kann auch ohne und das gut. Ich gehöre zu den iLok-Hatern der ersten Stunde wegen des HW dongles. Ich weiß, dass es mittlerweile auch ohne geht. Aber die Aversion, extra eine Lizenzsoftware im Hintergrund laufen zu haben, ist geblieben. Auf dem PC zumindest läuft immer ein Dienst.

    Tatsächlich gibt es mittlerweile so viele gute, teilweise preisgünstigere Alternativen zu fast allen Plug-Ins, die iLok nutzen.
    Ich habe noch kein für mich interessantes, iLok geschütztes Plug gefunden, für das ich nach kurzer Suche nicht auch eine Alternative mit simplen Kopierschutz entdeckt hätte.

    Ich kann und werde weiterhin auf iLok verzichten.. ich will eh mein GAS etwas in Zaum halten. ;)

  9. Sascha sagt:

    nicht ganz richtig, was zur iLok Cloud geschriebenen wurde. Cloud bedeutet daueronline sein.
    Es gibt bei iLok drei (3) Varianten. Den USB-Dongle, die iLok Cloud und über den iLok License Manager die machine license.

    Kann man hier nachlesen:
    https://www.ilok.com/#!faq

    Software publishers can offer licenses that can be activated to your host computer, the iLok USB, or the iLok Cloud.

    The iLok Cloud allows iLok Cloud-enabled software to be authorized without the use of an iLok USB or a machine license.
    This feature requires that the computer be continuously connected to the internet during use.

  10. maddin sagt:

    Generell ist diese ilok Idee nicht verkehrt und unktioniert im großen und ganzen auch problemlos. Aber richtig nervig wird es beim spontanen Systemwechsel, etwa wenn das Altsystem durch einen Fehler nicht mehr bootet und die Lizenzen auf diesem gebunden sind.

    Man rennt dann allen Anbietern hinterher um seinen Krempel irgendwie wieder neu aktivieren zu können und ist entsprechend von deren Support abhängig. Da werden sich bei kleineren Software Tools schonmal die Verbindlichkeiten hin und her geschoben und man wartet teilweise lange darauf alle Plugins und Co wieder nutzen zu können.

    Ich sehe ilok daher etwas zwiegespalten. Wenn man schon einen Online Account nebst quasi Cloud hat – warum kann man Lizenzen dann nicht auch einfacher im Nachgang auf ein neues System übertragen und vom Altsystem „abmelden“ – insbesondere wenn durch einen etwaigen Festplattencrash niemand mehr Zugriff darauf hat.

    • Dirk Behrens sagt:

      „warum kann man Lizenzen dann nicht auch einfacher im Nachgang auf ein neues System übertragen und vom Altsystem „abmelden““
      -> So stelle ich mir das eigentlich auch vor. Bisher hatte ich noch keine Situation, in der das erforderlich gewesen wäre. Kann mir aber gut vorstellen, dass es dann stressig wird.

    • Philipp sagt:

      Du musst eigentlich nur einen Hersteller deiner Plugins anschreiben und der löst ein Event aus um deine Lizenzen neu aktivieren zu können. Ich hatte mir eine neue CPU in den Rechner gebaut, Rest ist gleich geblieben. iLok hat das System als neues System erkannt. Hab iLok angeschrieben, die haben sich schnell gemeldet und mir erklärt das ich einem Hersteller meiner gekauften Plugins anschreiben muss. Habe dann Softube angeschrieben und die haben einen Systemwechsel beantragt. Das ging innerhalb von ein paar Stunden und alle anderen Hersteller deiner Plugins mit iLok werden darüber automatisch informiert und lösen das gleiche aus.
      Lief dann alles ziemlich schnell.

  11. Ben sagt:

    Man muss nicht auf Plugins verzichten, die iLok forcieren. Die Antwort erfreut die Hersteller jedoch nicht, da sie dann keinen Cent bekommen.

    25 Dollar Transfergebühr sowie eine Sperre für 90 Tage, damit man nicht freudig hin und her tauscht. Das System ist kaufmännisch ausgelegt, aber nicht im Sinne des Nutzers. Gibt auch Firmen, die das kundenfreundlich anbieten wie z.B. Ableton. Kann man einfach seine Lizenz transferieren, ohne Kosten, über ein simples Formular und direkt versendet.

    • Dirk Behrens sagt:

      Wobei ich ja genau darauf hinaus will: Grundätzlich funktiniert zumindest der iLok License Manager recht unproblematisch. Keine Hardware-Dongle erforderlich, keine permanente Online-Pflicht. Die Hürde ist eigentlich nicht besonders groß und es funktioniert. Bei mir selbst schon seit Jahren ohne Probleme. Wie sieht das denn bei dir mit Sachen von Native Instruments oder Arturia aus? Die verwenden zwar kein iLok, aber ihre eigenen Installations- und Lizenzmanager.

      • maddin sagt:

        Ich kann nur für NI sprechen – aber hier empfinde ich die Abwicklung der Lizenzen und Software sehr viel nutzungsorientierter.

        Man meldet sich einfach an einem neuen System an und hat sofortigen Zugriff auf all seinen Krempel nebst Installern, Updates und Co.

        Als ich quasi von einem auf den anderen Tag den Wechsel von Win zu Mac vollzogen habe war der NI Krempel das erste was wieder problemlos und ohne Murren lief. Kein Support, keine Mails – Just Take it und ab dafür.

        Bei den ilok Dingern vergisst man über die Zeit ja beinahe was man da so alles geparkt hat. Und wenn der Zugriff auf das alte System mit Rechner ID plötzlich nicht mehr verfügbar ist steht man auch mit dem klassischen Ilok Manager irgendwie merkwürdig leer dar und muss erstmal überlegen welche Software alles via ilok lief.

        Es gibt auch andere Hersteller mit ihren zig SUB Installern die nerven – aber das Lizenzen festhingen hatte ich bisher nur bei ilok und Waves (welches genauso Panne ist) wenn man da nicht rechtzeitig dran denkt die Sachen in die Cloud zu schieben… Was bei unvorhergesehen Crashs eben nicht immer möglich ist.

        Kurzum: ich nutze diverse Tools verschiedenster Hersteller – wirklich elegant sind die wenigsten Lösungen wobei NI da zumindest für mich bisher gut und übersichtlich funktioniert weil man alles aus einer Hand hat am Beispiel von den Komplete Suiten… Wenn ich mir vorstelle da jedes Programm einzeln neu lizenzieren zu müssen: Heureka…
        Unter Windows hatte ich den Fall das ich alle Librarys Mal neu verknüpfen musste – das war schon ätzend. Also ist auch der NI Installer nicht perfekt – aber was ist schon perfekt?! :)

        Manches hält halt unnötig auf… Zum Glück sind Komplettausfälle oder spontane Systemwechsel nicht alltäglich.

  12. Dr. Mabuse sagt:

    Software-Kram halt. Damit müsst Ihr dann halt leben. Selbst ‚moderne‘ (wie ich dieses Wort nicht abkann) KFZ haben derartiges bereits in Verbreitung.

  13. Christian sagt:

    Danke für deinen Artikel. Meine Erfahrung sagt mir lieber iLok als diese ganzen „ich muss immer mit dem internet verbunden sein“ damit die plugins laufen. das nervt… weil bei mir das Gefühl aufkommt dann meine CPU Ressourcen viel schneller verbraucht werden durch „geheimes“ senden von Daten dieser plugins. Bei ilok Verlust musste ich ca. 2 Tage warten bis alles wieder freigeschalten war.

  14. Steffen Holländer sagt:

    Ich habe mir vor Jahren mal einen einen iLok-Dongle für ein paar Euro bei eBay besorgt. Ich nutze allerdings ausschließlich Freeware damit, keine kostenpflichtigen Produkte (ich habe keine, die iLok erfordern).

  15. donnie sagt:

    hmm, hab in 11 jahren etwa zwei oder drei mal das das system neu aufsetzen müssen. ich wusste nicht auf anhieb, wie das mit ilok und elicencer installieren geht, aber es gibt ja anleitungen im netz und damit ist das schnell erledigt. einzig z.b. beim backbone stört mich, dass ich den nicht mobil nutzen kann.

  16. Ragnar sagt:

    Ein großer Nachteil sind Kompatibilitätsprobleme in virtuellen Maschinen. Das Plugin selbst mag laufen, der Kopierschutz mag die VM, oder Wine (im Falle vom Linux) nicht. iLok läuft da in letzter Zeit (jedefalls für die VSTs die ich ursprünglich für Logic gekauft hatte), die Plugins von Mastering the Mix laufen als Demo, die Kaufversionen wg. des Schutzes dann leider nicht mehr. Das zeigt eher die gesamte Misere, nicht so sehr iLok spezifisch, daher wird mir alles außer einer Seriennummer immer sauer aufstoßen.

  17. No Ilok sagt:

    Eine neue iLok Version hat mir mal mein gesamtes System zerschossen. Cubase crashte nur noch. Auch die Rückkehr zur alten alten Version half nichts.
    Ich mußte das komplette System neu installieren.
    Leider habe ich noch Plugins von zwei Herstellern, die iLok verwenden. Neue werden definitiv nicht mehr dazu kommen.

  18. Guitana sagt:

    Ich habe ein großes Problem mit allen DRM Systemen: Ich sehe nicht ein, mich fürs ehrliche Bezahlen gängeln zu lassen. Warum kann ich die gecrackte Version ohne jegliche zusätzliche Software und Dongles nutzen, muss mich damit aber beschäftigen und ggf. herumschlagen, wenn ich dafür zahle? Meine Akzeptanz dafür ist nahe null, auch wenn ich die Gründe aus Herstellerperspektive verstehe.

    Ich werde mich jedoch weiterhin gegen iLok sperren. Zum Einen, weil es nicht auf Linux läuft (und ich daher ohnehin raus bin) und zum Anderen, weil ich auch unter Windows und MAC nicht davon abhängig sein möchte, wie lang der Service von iLok angeboten wird. Wenn die den Service einstellen, stehe ich mit hunderten Euro wertlosen Datenmüll da. Wäre auch nicht das erste mal, dass so etwas passiert.

    • John Doe sagt:

      „Warum kann ich die gecrackte Version ohne jegliche zusätzliche Software und Dongles nutzen, muss mich damit aber beschäftigen und ggf. herumschlagen, wenn ich dafür zahle?“
      Das ist wie beim DVD-/Blu-ray Kauf. Der ehrliche Käufer muß ewig lange, nicht übersrpringbare Raubkopie-Hinweise über sich ergehen lassen, während der Raubkopie-Konsument davon unbehelligt bleibt. Eine Frechheit ist das.

  19. Zülle sagt:

    Ich mag Ilok definitiv nicht.
    Bei mir ist’s nur Hobbygeklimper. Nutze manchmal noch VSTs von Sonnox oder AIR. Der DAW-PC ist aber auch mein Hauptrechner, der auch für Onlinesachen benutzt wird.
    Wenn ich mal Lust auf’s Musikmachen haben, trenne ich den PC über den Ethernet-Adapter per Mausklick vom Netz. Öffne ich aber ein Projekt, in dem die besagten Plugins verwendet werden, kann ich trotz des installierten „iLok Licence Managers“ das Projekt nicht öffen. Das heißt, ich muß den Ethernet-Adapter wieder „aktivieren“ und wenn ich nicht online sein will – dann eben das Kabel ziehen.
    Sorry, das finde ich hohl. Wozu braucht der Licence Manager denn eine aktivierten Adapter, damit die Plugins nutzbar sind?.

    Nein, iLok ist einfach nur grottig.

  20. Tai sagt:

    Ich betrachte mein iPad und freue mich über die vielen, dongle- und schmeiss-mich-weg-freien Apps. Klar, ist unterschiedlich, geht nur über AppStore zu installieren. Aber es geht. Übrigens verpasse ich keine interessanten Apps, wenn ich mich Donglen verweigere. Deren Hersteller verpassen was.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.