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IK Multimedia MODO Bass Plug-in GUI Control Fenster

Das Kontroll- und Spielfenster  ·  Quelle: IK Multimedia

IK Multimedia MODO Bass Plug-in GUI Spiel Style Technik Fenster P Bass

Wahl des Spielstyles  ·  Quelle: IK Multimedia

IK Multimedia MODO Bass Plug-in GUI Elektronik Tonabnehmer Fenster

Pickupauswahl und Position  ·  Quelle: IK Multimedia

IK Multimedia MODO Bass Plug-in GUI Saiten Fenster

Viele Einstellungen zu den Saiten  ·  Quelle: IK Multimedia

IK Multimedia MODO Bass Plug-in GUI Amp Verstaerker Fenster

Amps  ·  Quelle: IK Multimedia

Letzte Woche hatte IK Multimedia ein neues Physical Modeling Plug-in angekündigt, das sich nur um den Bass bzw. Bassgitarre dreht – hier nochmal zum Nachlesen. Nun ist es da und der Umfang kann sich sehen lassen. Das hat allerdings auch seinen Preis!

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MODO Bass heißt es und es soll des Producers Traumbass sein und einen beispiellosen Realismus mitbringen. Es basiert auf Physical Modeling, eine Art der Synthese – Einzelheiten bei Bedarf bitte von Wikipedia entnehmen. Grob gesagt: Es wird mathematisch berechnet und durch die einzelnen, modularen Parameter lassen sich sowohl tiefe und einfache Eingriffe in den Endklang vornehmen.

Das Plug-in bringt 12 unterschiedliche Bass-Gitarren mit:

  • Fender 60s Precision Bass
  • Fender 70s Precision Bass
  • Fender 70s Jazz Bass
  • Fender Modern Jazz Bass
  • Gibson EB-0 Bass (Devil Bass)
  • Musicman StingRay 5 (Bass Man 5)
  • Rickenbacker 4003 (Rich‘n‘Bass)
  • Yamaha TRB5P (Studio Bass)
  • Höfner Violin Bass
  • Gibson Thunderbird (Thunder Bass)
  • Ibanez Soundgear (Japan Bass)
  • Warwick Streamer (Flame Bass)

Die sind natürlich anders benannt, somit fallen keine Lizenzkosten an. Aber die Namen lassen in aller Regel keinen Zweifel über das Vorbild übrig. Notfalls sieht man es dann am Bild.

Neben dem Grundmodell kann man in MODO Bass noch weitere Parameter verändern, die allesamt mehr oder weniger stark Einfluss auf den Klang nehmen: Spielweise (Finger, Plektrum, Slap, Mute), Saitenart (Flats, Rounds), Saitenzahl (4, 5), Saitenstärke, Saitenalter, Stimmung nach bestimmten Kammerton, Elektronik (Tonabnehmerart und deren Abstände zur Brücke, aktive oder passive Elektronik, Piezo ja/nein) und natürlich auch Verstärker (Transistor, Vollröhre) und Effekte (Distortion, Octaver, Chorus, Compressor, Delay, Envelope Filter und grafischen EQ) aus dem AmpliTube Custom Shop.

Eine ziemliche Latte an Möglichkeiten. Manche davon empfinde ich für den reellen Musikbetrieb eher als Voodoo statt beachtenswerten Einfluss auf den Klang, andere hören sogar bei anderen Schrauben am Schlagbrett einen Unterschied im Klang. Die können dann auch jede Menge rumprobieren. Muss es ja auch geben.

Ob MODO Bass wirklich der weltweit erste physisch modellierte Bass ist, wie IK Multimedia behauptet, kann ich nicht genau sagen. Die Möglichkeiten finde ich aber schon überzeugend. Hand aufs Herz: Die meisten Bass-Emulationen am Computer klingen schlicht nach Müll (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel), da wird es Zeit, dass auch hier mal ein sinnvolles Plug-in entsteht, das man per MIDI-Keyboard ansteuern kann. Ob es dann wirklich so gut klingt wie im Video und was man bei den Möglichkeiten erwartet, wird sich dann zeigen.

MODO Bass wird es als Standalone-Variante geben oder als Plug-in für die DAWs als VST, VST3, AU und AAX für OSX und Windows. Alles in 64 Bit.

Kosten soll es regulär stattliche 356,99 Euro. Zur Einführung bzw. für Vorbesteller 178,99 Euro inkl. Steuer. Sehr viel erträglicher. Hoffentlich hält es, was der Preis verspricht.

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