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HoRNet MultiFreqs

HoRNet MultiFreqs  ·  Quelle: HoRNet

Spektrum-Analyzer gehören zu den wichtigsten Hilfsmitteln im Studio. Das gilt speziell dann, wenn ihr euch auf die Monitore, den Raum oder eure Ohren nur bedingt verlassen könnt. Besonders praktisch ist so ein Tool, wenn es in einer Ansicht gleich das Frequenzspektrum von mehreren Spuren gleichzeitig darstellt. So lassen sich Problemzonen noch schneller ausfindig machen. HoRNet setzt genau bei dieser Idee an und stellt mit MultiFreqs ein Plug-in vor, das euch die Frequenzen von bis zu 28 Spuren in einem Fenster anzeigt.

HoRNet MultiFreqs

Bis zu 28 Tracks zeigt euch MultiFreqs gleichzeitig. Zwei Ansichten stehen dafür zur Auswahl. Analog orientiert sich an der Darstellung von Gerätschaften, wie sie in vielen Studios auch heute noch im Einsatz sind. Digital zeigt hingegen die heute von vielen Equalizern bekannte Ansicht, die auf FFT basiert.

Außerdem könnt ihr die Darstellung zwischen Peak und Average ändern, die Range lässt sich ebenfalls einstellen. Den von vielen Analyzern gewohnten Reset-Button findet ihr ebenso. Ein weiteres praktisches Feature betrifft den Wechsel zwischen Mid- und Side-Modus.

Da ihr hier gleich mehrere Spuren gleichzeitig darstellen könnt, bietet dieses Werkzeug dafür ein paar nützliche Funktionen. Bei der Verwendung von AAX- und VST3-Plug-ins benennt MultiFreqs automatisch die einzelnen Instanzen auf Basis der Spurnamen. Die verseht ihr mit von euch ausgewählten Farben und schaltet diese natürlich nach Belieben ein und aus.

Der Conflict-Modus zeigt euch gezielt die Bereiche an, in denen Frequenzen überlappen. Das sieht bei vielen Spuren bestimmt sehr interessant aus und ist auf jeden Fall eine sehr praktische Funktion.

Presets lassen sich speichern, das Vector-GUI soll nicht nur „smooth“ darstellen, sondern kann auch in der Größe verändert werden. Außerdem verbraucht das Plug-in sehr wenig Ressourcen, wenn das Interface gerade nicht aufgeklappt ist.

Eine Demoversion gibt es nicht, der Hersteller verspricht aber, euch das Geld zu erstatten, wenn ihr innerhalb von 15 Tagen nach Kauf eine Rückerstattung einfordert.

Spezifikation und Preis

HoRNet MultiFreqs läuft als VST, VST3, AU und AAX auf macOS (10.11 oder neuer – auch M1 wird unterstützt) sowie Windows (7 oder neuer). Das Plug-in läuft nur in 64 Bit. Auf einen Kopierschutz jeglicher Art verzichtet der Hersteller übrigens. 14,99 Euro beträgt der Anschaffungspreis.

Weitere Infos

7 Antworten zu “HoRNet MultiFreqs: Spektrum-Analyzer für bis zu 28 Spuren gleichzeitig”

  1. Cuman sagt:

    Das Ding sieht mit seinen Punkten nicht gerade übersichtlich aus. Sorry. Ausserdem gibt’s das im neuen cubase Update 10.5 und dort funktioniert es 1a und es ist schön zu sehen was da geht. Aber mit den Punkten hier käme ich nicht zurecht. Cubase, wers hat, der hats schon.

    • Dirk B. sagt:

      Wie ich in dem Artikel schreibe, gibt es auch eine andere Ansicht, die wie bei den heutigen grafischen EQs aussieht. Leider hat der Hersteller keine vernüftigen Bilder auf der Website, deshalb konnte ich nur dieses Bild oben verwenden.

      • Udo sagt:

        mach doch nen screenshot vom video auf deren webseite. da hast du beide ansichten

        • Dirk B. sagt:

          Das mache ich sehr oft, habe aber in diesem Fall mal drauf verzichtet. Auch, um vielleicht den Herstellern mal klarzumachen, dass sie vernünftige Bilder für ihre Produktvorstellungen bringen sollen.

  2. Mischerboy sagt:

    gibt keine Demoversion beim Hersteller, aber 15 Tage Geldzurück im Gegenzug!

  3. Toomuchoman sagt:

    Achja, auch wenn ich jetzt ein besseres Bild bekommen könnte. Tja, mein Cubase hats schon drin. Ja aber das Rad wird ja zur Zeit ständig neu erfunden. Jede Woche ein neues angeblich einzigartiges Hall vst Plugin oder ne VST Simulation vom Juno, jeder Hersteller gibt mal seine Entwicklung preis…. Ich kaufe inzwischen absichtlich gar nichts mehr und mache nur noch Musik. Das hat den Vorteil dass GAS plötzlich geheilt ist und ein Musiker Geld hat und auch Musik macht und nein ich weiß es, das neueste ist nicht immer das beste, es ist meist ein Remake. Ja Behringer kriegt dafür immer einen auf die Mütze, aber nur deshalb weil sie günstig und dabei auch gut sind! Sooooo geht’s nicht.

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