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Die Optik ist absolut Geschmackssache  ·  Quelle: glitchmachines.com

Was Effekt-Plugins angeht macht Glitchmachines dem Namen alle Ehre. Alle sind mehr oder weniger abgedreht, sind in Modulen aufgebaut und ermöglichen Sounds, die man sonst nur schwer aus seinem Audiomaterial mit einem Plugin bekommen würde. Das neue Subvert macht da keine Ausnahme.

Grundlegend handelt es sich bei dem Plugin um ein Distortion-Effekt. Das Signal wird anfangs in drei parallele Kanäle mit identischem Funktionsumfang aufgeteilt. Jeder der drei Kanäle umfasst zuschaltbare Effekte wie Filter, FM Ring Modulator, Metalizer (Delay), Distortion und ein Digitizer (Bitcrusher). Alle Kanäle zusammen kann man nun noch mit einem LFO und 3-Band-EQ weiter verfeinern bzw. verfremden. Im Gesamten kommt man damit auf vier LFOs und zwei Envelope Follower.

Satte 80 Presets helfen am Anfang den Funktionsumfang zu überlicken. Ein ziemlicher Batzen. Aber bei der Anzahl an möglichen Sounds braucht es das auch. Selbst das Walkthrough-Video vom Hersteller ist über 16 Minuten lang – ich habe es ganz unten verlinkt. Das Quickstart Video dauert gleich mal 17 Minuten.

Optisch ist das Plugin für mich absolut grausam. Viele harte Kontraste und Neonfarben. Das mag man – oder auch nicht. Wenigstens bleibt sich Glitchmachines selbst treu, denn fast alle Plugins aus dem Hause sehen so aus. Dafür ist der Aufbau im Plugin sehr intuitiv und – abgesehen von der Farbgestaltung – übersichtlich.

Das Glitchmachines Subvert steht als VST und AU in 32 und 64 Bit zur Verfügung und kostet 39 USD. Leider gibt es keine Demo-Version zum Testen. Ich finde es schon ziemlich interessant, aber ins Blaue hinein würde ich persönlich es nicht kaufen. Mein VST-Ordner ist eh schon voll mit gekauften Plugins, die ich nur einmal eingesetzt habe und dann nie wieder. Falls Glitchmachines hier auch reinliest: Bitte macht Trial-Versionen eurer Plugins!

Mehr Infos: Glitchmachines Subvert

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