von claudius | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Empress Reverb Pedal Front

Viele mögliche Sounds, aber auch viele Euros  ·  Quelle: empresseffects.com

Empress Reverb Pedal Rückseite

Die Rückseite bietet viele Anschlüsse  ·  Quelle: empresseffects.com

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Empress hat sich in einschlägigen Kreisen mit den hervorragenden, aber auch hochpreisigen, Modulationseffekten wie dem Tremolo, Phaser der Superdelay einen Namen gemacht. Nun ist auch endlich mal ein Reverb-Pedal an der Reihe – mit dem überraschend gewählten Namen „Reverb“.

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Was ist alles dran und drin?

Grundlegend ist es ein Hall-Pedal. Aber über die Jahre haben findige Menschen einige Hallklänge entdeckt bzw. entwickelt, die alle irgendwo ihre Berechtigung haben – und die alle in einem (sinnvollen) Gehäuse zu vereinen, ist nur mit einem digitalen Pedal möglich. Das Reverb bietet folgende Reverb-Modi: Hall, Plate, Spring, Room, Sparkle, Modulation, Ambient Swell, Delay + Reverb, Reverse, Ghost, Lo-Fi und Beer.

Besonders interessant sind Ghost und Beer – zumindest von der Benennung. Dahinter verbergen sich ein extrem langer Reverb mit längerem Attack (Ghost) und eine Sammlung an Algorithmen, die sonst nirgendwo reingepasst haben und eher speziell-experimentell und „glitching“ sind (Beer). Trotzdem mal angenehm, nicht nur die üblichen Verdächtigen zu lesen.

An Reglern stehen Decay, Mix (Dry/Wet), Output, Low, Hi, Thing 1 und Thing 2 zur Verfügung. Hi und Low sind Equalizer-Parameter, Thing 1 und 2 kontrollieren je nach Modus andere Parameter, mal die Modulation, mal das Gate, mal Early Reflections und so weiter. Dazu kommen vier Fußschalter: Bypass, Scroll, Select und ein kleinerer für Save. Ich denke, das ist selbsterklärend.

Empress wäre aber nicht Empress, wenn nicht auch noch ein Haufen Anschlüsse an der Rückseite zu finden wären: 2x Mono-Inputs, 2x Mono-Outputs, Expressionpedal- und MIDI-In (Control Port) und ein Slot für SD-Karten, auf denen man Sounds und Firmwares ins Pedal transportiert.

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Preis und Verfügbarkeit

Das Empress Reverb kostet in Deutschland 519 Euro und ist ab 08. Juni bei Thomann erhältlich. Damit zählt es neben den beiden Superdelays zu den teuersten Effektpedalen aus dem Hause. So vielfältig die Möglichkeiten und Sounds auch sind, ich finde, dass über 500 Euro für ein Pedal verdammt viel ist – und sei es noch so gut. Aber vielleicht ist das ja für viele DAS Pedal, was alle anderen Reverb-Experimente überflüssig macht. Ich bin gespannt auf die kommenden Reviews.

Mehr Infos zum Empress Reverb im Netz:

Produktseite bei Empress

Produktseite bei Thomann

So klingt es:

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