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Empress Effects Echosystem Delay Pedal Front

Trotz vieler Möglichkeiten ist das Design nicht überladen  ·  Quelle: Empress

Empress Effects Echosystem Delay Pedal Rueckseite

Rückseite bietet genug Vielfalt  ·  Quelle: Empress

Empress hatte das nächste Delay-Pedal „Echosystem“ schon auf der NAMM 2017 dabei, allerdings fehlte einiges an Infos dazu. Nun sind die kompletten Specs des Delay-Monsters endlich verfügbar und Empress hat gleich ein paar Videos veröffentlicht.

Zwei Delay Engines sollen im Echosystem werkeln, eine links und eine rechts. Diese können in Serie, parallel und links/rechts verschaltet werden, 35 Preset-Slots helfen beim Verwalten der eigenen Sounds. Insgesamt bietet es 12 Delay-Algorithmentypen:

  • Digital
  • Tape
  • Analog
  • Multi
  • Mod
  • Filter
  • Ambient
  • Delay + Reverb
  • Dynamic
  • Reverse
  • Lo-Fi
  • Whisky

Insgesamt kommt man also mit den Panning-Modi auf 36 mögliche Grundsounds. Der Aufbau ist von der Anordnung wie beim hauseigenen Reverb-Pedal: gerasterter Mode-Regler und weitere für Delay Time/Ratio, Mix, Output, Feedback, Tone, Thing 1, Thing 2. Je nach ausgewähltem Modus sind die Thing-Regler anders belegt, z.B. mit Eimerketten-Delay und Tube-Delay beim Analog-Modus. Zusätzlich ist ein unscheinbarer Druckschalter für die Verschaltung der Engines dazu gekommen.

Es bietet zwei Monoeingänge und zwei Monoausgänge, ist also insgesamt ein Stereopedal mit Monooption. Dazu gesellt sich ein Controlport, z.B. für ein Expression-Pedal (oder CV oder MIDI) und ein Slot für SD-Karten, vermutlich um Presets zu sichern.

Übrigens: Am Eingang wird mit 48 kHz bei 24 Bit gewandelt, intern wird mit 32 Bit berechnet. Trotz der vielen Möglichkeiten scheint die Bedienbarkeit nicht zu leiden. Das schaffen nicht all zu viele Hersteller. Allerdings müsste man das am lebenden Objekt beweisen.

Preis und Marktstart

Ganz preiswert ist es nicht: 449 USD soll es kosten. Ziemlich wahrscheinlich sind hier noch keine Steuer und Versandkosten einberechnet. Es wird in Deutschland wohl an der 500 Euro-Grenze kratzen, wenn nicht gar diese wie auch beim Reverb-Pedal überschreiten. Es bietet zwar extrem viel – aber auch genug für 500 Euro? Wohl wie das Reverb-Geschwisterchen für 519 Euro?

Ich bin guter Dinge, dass es auf jeden Fall vorn mitspielen wird – und nachdem ich die Videos und die Soundsamples bei Soundcloud (alles hier drunter verlinkt) gehört habe, muss ich es wohl zumindest anspielen gehen.

Mehr Infos

Videos

Soundsamples

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Claus
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Also ohne MIDI Program Change kein „Über“…

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Doch, das geht über den Control Port.
Laut Produktseite: expression pedal, external tap, control voltage and MIDI

Ist eben nur kein 5-Pol MIDI und daher eher nicht so geläufig.