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bela ganesh probablility sequencer

bela ganesh probablility sequencer  ·  Quelle: Bela

Die Optik täuscht, dieser Selbstbau-Sequencer ist kein Step-Sequencer, sondern ein Trigger-Sequencer und er basiert auf einer technischen Plattform namens Bela: der Bela Ganesh Sequencer.

Jon Pigrem hat sich die kleine Experimentierplatine mit dem Bela-„Mini-Rechner“ bestellt und um sie herum den Bela Ganesh Sequencer gebaut. Drei Kanäle mit je 16 Steps haben ein Poti, um dessen Wahrscheinlichkeit, gespielt zu werden, anzugeben. Mit dem Board kann man 64 Potis abfragen und per Multiplexing (nacheinander abfragen) die Werte der Potis auslesen. Technisch ist das relativ simpel, deshalb musste es mal jemand tun.

Programmieren

Die Software des Bela Ganesh Sequencers, die Jon vom Bela Blog schreiben musste, war dementsprechend einfach. Jedoch muss man das natürlich schon tun, denn fertig ist nur das Bela-Board selbst. Die Potis und die LEDs müssen noch über ein Flachbandkabel angeschlossen werden und damit ist das meiste eigentlich Fleißarbeit gewesen. Der Clou ist aber auch noch ein kleiner Sampler, der entsprechend auch ein Sample ausgeben kann. Wer sich also wundert, woher manche Sounds kommen – es sind Samples, die der Bela Ganesh Sequencer quasi nebenbei noch ausgeben kann. Es gibt zwei Trigger-Ausgänge pro Kanal.

Die Drums kommen in diesem Demo von einer Roland TR-808, und sie gibt auch die Clock-Signale an den Sequencer und treibt damit alles an. Jon gibt an, dass er die „Probability-Step“-Idee nicht erfunden hat. Er hatte nur Lust darauf, diese nachzubauen. Somit ist das ganze Projekt eigentlich dazu da, um zu zeigen, dass es geht und um die Bela-Prozessörchen zu bewerben.

Mehr Information

Die Bela Boards gibts ab 60 Pfund, die Konstruktion und die Idee findet man auf der Bela-Site. Das Projekt ist so gesehen auch eine Demonstration, was und dass man so etwas bauen kann.

Video

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