Die besten Phaser-Pedale in 2026: Von günstigen Geheimtipps bis zu absoluten Klassikern
Von subtilem Verwaschen bis zu legendären Jet-Sounds!
Sucht ihr nach dem besten Phaser-Pedal, um eurem Sound sofort Tiefe und einen Vintage-Touch zu verleihen? Dieser Effekt reicht von einem subtilen Schimmer bis hin zu einem massiven Jet-Geräusch. Welches ist also das beste? Das günstigste? Das mit dem verrücktesten Sound? Schauen wir mal.
Die besten Phaser-Pedale: Unsere Auswahl
Es ist nicht nur eine Phase: Wie alles begann
Den ersten Phaser-Effekt gab es Ende der 1960er Jahre. Anfangs erzuegt Engineers ihn im Studio nur mithilfe eines Tricks in Form von Band-Phasing. Später bauten sie daraus ein kleines Pedal. Eines der ersten Phaser-/Shifter-Pedale war das Rack-DeviceMaestro PS-1. Anfang bis Mitte der 1970er-Jahre verbreiteten dann Pedale wie das MXR Phase 90 (1974) und das Electro-Harmonix Small Stone (ebenfalls 1974) den Effekt weiter.
Diese Pedale splitteten das Signal in eine uneffektierte und eine phasenverschobene Version auf. Für diese Kopie nutzten sie zur Phasenverschiebung ein oder mehrere Allpassfilter (Stages), die von einem LFO gesteuert wurden. Durch die Mischung von Trockenem mit Phase-Signal entstand der typische „Whoosh“-Sound.
In den folgenden Jahrzehnten verbesserten Entwickler das Phaser-Design stetig (mehr Stages, Stereosignalweg, stärkeres Feedback, hybride Analog-/Digital-Schaltungen). Dazu wurde der Phaser ein fester Bestandteil von Rock-, Funk-, Ambient- und Experimental-Setups.
Der Phaser-Effekt ist in einigen der bekanntesten Rocksongs aller Zeiten zu hören. Nehmt zum Beispiel Jimi Hendrix, der einen Phaser im Uni-Vibe-Stil in Stücken wie „Machine Gun“ nutzte. Und Eddie Van Halen nutzte den MXR Phase 90 in „Ain’t Talkin’ ’Bout Love“ und in vielen anderen Stücken, um den Jet-Sound auf seiner Gitarre zu erzeugen.
Auch außerhalb des Classic Rock nutzen viele Artists den Phaser, zum Beispiel in Tracks von Daft Punk. Im Folgenden habe wir einige Empfehlungen für.
Auf was Ihr beim Kauf achten solltet
Ihr sucht die besten Phaser-Pedale? Dann überlegt als Erstes, wie und wofür ihr es nutzen wollt. Die Anzahl der Stages (meist 2, 4, 6 oder 8) beeinflusst den Sound am deutlichsten. Weniger Stages erzeugen einen eher weichen, fast wässrigen Schimmer, mehr Stages erzeugen dagegen bei entsprechender Intensität und Feedback den bekannten Jet-Effekt.
Überlegt euch außerdem, ob ihr eher ein analoges Design für einen klassischen, warmen Sound oder ein digitales Pedal mit Stereobreite, Preset-Speicher und exakter Modulation bevorzugt. Überlegt auch darüber, an welcher Stelle in eurer Pedalkette der Phaser stehen soll. Manche Phaser klingen besser, je nachdem, ob sie vor oder nach der Zerre stehen.
Die besten Phaser-Pedale bieten dazu genau die Extras (oder eben nicht), die ihr für euren Sound benötigt. Tap-Tempo, Expression-Eingänge, Envelope- oder Ramp-Modi sowie MIDI-Unterstützung erlauben eine größere Vielfalt an Sounds, auch sind sie essentiell für Live-Musiker.
Wie immer ist auch diese Liste der besten Phaser-Pedale streng nach dem Preis gerankt. Auch zeigen wir nur dedizierte Phaser und lassen große Modulations-Pedale mit Flanger- und Chorus-Effekten weg.
Harley Benton Vintage Phase
Als Erstes hätten wir da den Harley Benton Vintage Phaser. Mit nur einem einzigen Regler für die Geschwindigkeit und True-Bypass-Schaltung ist dieses Phaser-Pedal so simpel und günstig wie es nur geht. Ihr bestimmt einfach, wie schnell der Sweep sein soll, schaltet den Effekt ein und der Signalweg bleibt im ausgeschalteten Zustand des Pedals unbeeinträchtigt.
Der Vintage Phase richtet sich alle mit kleinem Budget oder an alle die, die einen einfachen Phaser-Sound ohne Schnickschnack suchen. Benötigt ihr nur selten einen Phaser und euer Pedalboard schon voll ist vielleicht schon fast voll? Dann schaut euch dieses Modell bei Thomann* an.
Electro Harmonix Nano Small Stone and Bad Stone
Electro-Harmonix Nano Small Stone und Bad Stone sind zwei Generationen analoger Phasing-Effekte von einem der Pioniere auf diesem Effektgebiet. Der Nano Small Stone* liefert den unverkennbaren Swirl-Sound der 1970er-Jahre in einem sehr kompakten Ein-Regler-Pedalformat. Damit ist er eine einfache Plug-and-Play-Lösung für die, die einen warmen Modulationssound im Vintage-Stil suchen.
Der Bad Stone baut auf diesem Erbe auf. Er bietet allerdings gleich sechs Phasing-Stages und Regler für Rate, Feedback und manuelles Sweeping. Und mit dem Auto/Manual-Schalter wählt ihr zwischen klassischen Whooshing-Bewegungen und festen Filtereffekten. Das macht ihn noch vielseitiger. Schaut ihn euch bei Thomann* an.
Behringer Dual-Phase und BM-13
Der Behringer Dual-Phase* ist eine Neuauflage des beliebten Maestro Phase Shifter PS-1 aus den 1970er Jahren. Mit zwei Sweep-Generatoren, vielseitigen CV-Steuerungsmöglichkeiten und Stereosignalfluss ist das Pedal in dieser Preisklasse ein echtes Highlight. Dank separater Regler für Rate, Depth und Feedback für beide Phaser könnt ihr so einfach alles von subtilen Verwischungen bis zu komplexen Modulationen erstellen.
Der Behringer BM-13 Phaser* führt die Tradition der Pedal-Homage fort und bildet das Moogerfooger Pedal Moog MF-103 nach. Mit 6 oder 12 Phaser-Stages, eigener Hüllkurvensteuerung und vielen Modulationsoptionen erzeugt er komplexe, sich ständig ändernde Sweeps. Und das originale Moog-Pedal zählt noch immer zu den besten Phaser-Effekten aller Zeiten.
MXR Phase 90
Jede Effektkategorie hat ihren heiligen Gral, also das Pedal, an dem sich quasi alle anderen Versionen und Effekte messen lassen müssen. Bei Phaser-Pedalen ist das das MXR Phase 90*, ein echter Oldie unter den Phasern, denn es kam schon früh auf den Markt. Wenn ihr auch nur ansatzweise auf Classic Rock und Arena Rock aus den Siebzigern und Achtzigern steht, könnt ihr hört ihr auf fast allen Alben dieser Genres genau dieses Phaser-Peda hören.
Eddie van Halen machte das Phase 90 zu einem essentiellen Teil seines legendären Sounds (man denke nur an „Eruption“). Das ging so weit, dass MXR eine eigene Signature-Version* des Phase 90 ins Sortiment aufnahm. Außerdem gibt es noch eine 1974 Vintage-Version*, die sehr ähnlich wie das Original aussieht, und eine sehr seltene 50th Anniversary Phase 90 Gold* Edition. Die besten Phaser-Pedale sind vielleicht, je nach Bedarf auch andere, das MXR Phase 90 ist auf jeden Fall das bekannteste.
Warm Audio Jet Phaser
Der Warm Audio Jet Phaser basiert auf dem gleichnamigen Roland Jet Phaser aus den Siebzigern. Er war dafür bekannt, Phaser-Sounds mit Fuzz-Bratzeln zu mischen. Das Pedal bietet sechs Modi (zwei Phase- und vier Jet-Modi), dazu Regler für Level, Resonance und Slow Rate sowie einen Fast/Slow-Fußschalter. Damit könnt ihr mit dem Pedal diesen klassischen „Ramp-up”-Effekt erzeugen, der an das Stoppen oder Starten eines Leslie-Lautsprechers erinnert.
Mit seinem True-Bypass-Design, der hochwertigen Verarbeitung und massigen 18-Volt-Headroom meistert das Pedal alles von cleanen Gitarren- bis hin zu monströsen Synth- oder Bass-Signalen. Außerdem sieht es ziemlich cool aus. Schaut es euch bei Thomann* an.
Boss PH-3
Der Boss PH-3 Phase Shifter* vereint Vintage-Sound mit einem modernen Workflow. Das Pedal bietet gleich sieben Phasing-Modi. Die Auswahl reicht hier von klassischen 4- und 8-Stage-Phasern bis zu modernen Multi- und Step-Effekten. Schon die Vorgänger PH-2 und PH-2R waren äußerst beliebt, der PH-3 packt auf alles noch eine phasige Schippe drauf.
Mit Reglern für Rate, Depth, Resonance und Stage/Mode sowie einer Tap-Tempo-Funktion bietet das Pedal ohne Ende Kontrolle über Rhythmus und Textur im Vergleich zu den meisten anderen Phaser-Pedalen. Das PH-3 spielt dazu sanfte Vintage-Sweeps mit Bravour oder auch pulsierende, fast schon sequenzierte Sounds. Die besten Phaser-Pedale wären ohne dieses Modell nicht komplett.
EarthQuaker Devices Grand Orbiter V3
Der EarthQuaker Devices Grand Orbiter V3 ist eine besonders „Boutique-ige“ Version einesPhaser-Pedals. Sein 4-stufiges Phasing könnt ihr per Switch auch in einen waschechten Vibrato-Modus umschalten, so habt ihr zwei Effekte in einem Pedal. Und der LFO-Kill-Switch macht das Pedal zu einem Filter für fast schon einem Synthesizer ähnliche Sweeps.
Mit drei Modulationsbereichen und Reglern für Resonanz, Rate, Intensität und Sweep ist der Grand Orbiter ein ziemlich vielseitiges Phaser-Pedal. Es ist perfekt für Musiker, die nur die edelste analoge Modulation akzeptieren. Definitiv ein wichtiger Kandidat bei „Die besten Phaser-Pedale“. Schaut es euch bei Thomann* an.
Fazit
Keine Liste der besten XYZ kann den Anspruch erheben, allumfassend zu sein. Welche Phaser habe ich vergessen oder übersehen? Welche Pedale sind eure Geheimwaffe? Die besten Phaser-Pedale stecken vielleicht sogar in ganz anderen Pedalen, die ihr zweckentfremdet?
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