von claudius | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
J Rockett Archer Select Black

 ·  Quelle: J Rockett

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Stell dir vor, du könntest aus 7 verschiedenen Clipping-Sounds wählen und hast immer den Klon Centaur Sound. Mit dem J Rockett Archer Select ist das möglich. Mit NOS Germanium Dioden und LED-Clipping hast du die Wahl. Allerdings zum saftigen Preis (der immer noch weit unter Gebrauchtpreisen des Originals ist).

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Klon Centaur – die beste Zerre am Markt?

Der Clon Centaur ist ein sagenumwobener Overdrive, der Gitarristen auf der gesamten Welt fasziniert. Vor allem ist der Hype richtig groß um das Pedal, obwohl man Nachbauten nicht vom Original klanglich unterscheiden kann. Ich hatte sogar einen Nachbau unterm Fuß, der optisch sehr sehr nah dran ist. Trotzdem zahlen Gitarristen sogar über 10.000 Euro für ein Original. Der allererste jemals gebaute Klon Centaur sollte sogar mal eine halbe Million US-Dollar kosten.

Alle haben eines gemeinsam: Es gibt nur den einen Sound. Der neuste Nachbau macht dem ein Ende.

J Rockett Archer Select

Quelle: J Rockett

J Rockett Archer Select: 7 Clipping Dioden

Archer ist die Serie an „Klon Centaur inspirierten“ Nachbauten aus dem Hause J Rockett. Nun setzt die US-Firma noch einen drauf.

Der J Rockett Archer Select hat 7 unterschiedliche Clipping Dioden verbaut. Davon sind 6 unterschiedliche NOS Germanium Dioden und eines die rote LED. Angeblich hat der Hersteller auch genug NOS GE Dioden auf Lager für „genug“ Pedale, es gibt also keine künstliche Verknappung. Danke dafür!

Neben den Reglern für Output, Treble und Gain schaltet der vierte insgesamt 6 Dioden um – 5x Germanium, 1x LED. Die siebte „Standard-Diode“ ist immer aktiv, bis der zweite Fußschalter gedrückt wird, damit die eingestellte Alternative aktiviert werden. Auf jeden Fall interessant gedacht, ob das „on the road“ gebraucht wird, wird sich zeigen. Ich glaube, ein echter Mehrwert ergibt sich daraus nicht. Ich lasse mich aber gern überzeugen. Beim LED-Clipping passiert übrigens ein Lautstärkesprung, also Achtung bei dieser Position.

J Rockett Archer Select Front

Quelle: J Rockett

DI Out mit Speaker Sim

Neben normalem Ein- und Ausgang an der Oberseite befindet sich ein DI Out an der Seite – ebenfalls als Großlklinke. Anscheinend ist die Speaker Simulation immer aktiv. Der Ausgang ist also für Monitoring oder im Studio bzw. direkt zum FOH als Mix-Signal interessant.

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Der kleine Kippschalter in der Mitte der Regler ist übrigens der Ground/Lift-Schalter für den DI-Ausgang.

Preis und Marktstart

Der J Rockett Archer Select soll 399 Euro (UVP) im Handel kosten. Vermutlich wird es ein paar Euro drunter liegen, international ist es schon für 379 Euro zu sehen.

Verglichen mit dem (gebrauchten) Original sicherlich ein günstiger Kandidat fürs Board, nur eben ohne Original-Magie. Verglichen mit den Archer-Pedalen wie dem Standard-Archer* oder dem Archer Ikon* kostet es 170 Euro mehr – allerdings eben auch mit mehr Möglichkeiten. Der Jeff Beck Archer* ist gerade einmal 70 Euro günstiger. Mit einem Sound.

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2 Antworten zu “Der perfekte Klon Centaur Clone? J Rockett Archer Select”

    Tom sagt:
    1

    Immer dann, wenn mir 9 oder mehr Optionen für Klang oder was anderes angeboten werden, verliere ich das Interesse. Am Ende verwende ich eine Option, aber der Gedanke, für 9 bezahlt zu haben, bleibt. Die Archer Pedale sind eigentliche sehr gutes Zeug, aber dann lieber die Pedale mit nur einer Option zum gleichen Preis.

    Tom sagt:
    1

    Jeder, der das JHS Video 7000$ Klon vs. 30$ Mosky Silver Horse gesehen hat, besitzt nun wohl ein Mosky und kauft sich für 399€ lieber ein paar neue Plektren.

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