von claudius | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Klon Centaur #2 Josh Scott JHS Effekt Pedal Front

 ·  Quelle: Josh Scott / Reverb

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Eines der teuersten Effektpedale am Gebrauchtmarkt ist der Klon Centaur. Für viele Gitarristen ist das der Inbegriff eines Overdrives. Und eben als nicht mehr in der Form hergestelltes Effektpedal auf dem Gebrauchtmarkt eigentlich immer im vierstelligen Bereich, so um die 2000- bis 4000 Euro, manche auch für 6000. Übel, oder? Nun setzt Josh Scott noch eins oben drauf.

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Bill Finnegan

Der Erschaffer hinter dem legendären Klon Centaur ist Bill Finnegan. Und auch mystische Art und Weise hat es das Pedal zu einer Berühmtheit gemacht und vor allem den frühen Modellen wird nachgesagt, so unglaublich gut zu klingen, dass sie mittlerweile zu den teuersten Pedalen am Gebrauchtmarkt gehören.

Wenn ich ehrlich bin: Ich verstehe den Hype nicht. Die klingen für mich schon gut, aber nicht „6000 USD gut“. Im dreistelligen Bereich könnte man vielleicht noch darüber nachdenken. Aber nun gibt es ein fast schon unverschämtes Angebot.

Josh „JHS“ Scotts Klon Centaur #2

500000 USD. Fünfhunderttausend US-Dollar. So viel, wie ein Mehrfamilienhaus mit Riesengrundstück auf dem Dorf kostet. Oder eine Zwei-Zimmerwohnung in München oder Berlin.

Diese Summe möchte Josh Scott von JHS für das erste, jemals gebaute Klon Centaur Effektpedal mit der Seriennummer #2 haben. Die #1 wurde tatsächlich später gebaut – die hat sich Bill Finnegan für sich aufgehoben.

Klon-Centaur-Siberia

Klon Clone vom original Erschaffer – aber auch nur ein „Nachbau“

Für diesen Mondbetrag wird Josh das Pedal weltweit persönlich vorbeibringen. Also, falls du so viel Geld übrig hast, Lust auf ein Treffen mit Josh und Reisen wieder erlaubt sind: Stell schon mal die Limonade kalt. Wobei: Wenn du dir das Pedal leisten kannst, kannst du auch überlegen, ob ihr euch nicht auf deiner Privatinsel in der Südsee trefft.

Aber mal im Ernst: Er weiß, dass der Preis eventuell überzogen ist, meint aber, er sei fair für genau dieses Pedal. Dennoch sagt er in der Beschreibung:

You know what it is.

If you want the best Klon, it’s this Klon. Bill built/sold this #2 first as he sat #1 aside for himself and built it later.

Because of the prices lately here on the Reverb, I think this is a fair price for what it is. I only took one picture because that’s good enough. What you see is what you get, no box, nothing, just the pedal. The pedal will be hand-delivered by me, in-person to anywhere on earth for free. Allow 30 days for me to clear my schedule and get it to you from the date of purchase.

Buy it or don’t, I don’t really care.

Wenn du es also kaufst: Ladt mich (oder uns) doch mal ein. Wir kommen notfalls auch im Astronautenanzug zum Anspielen.

Klon-Clones

Wenn bei dir das Geld für keine originale Version von damals reicht, haben wir eine Idee: Wie wäre es mit einem mitunter sehr günstigen Nachbau? Mögliche Kandidaten mit mehr oder weniger authentischem Sound wären:

Du siehst, du musst nicht gleich dein Haus versetzen. Vermutlich würde nicht einmal Besitzern des Originals im Blindtest im Mix der Unterschied auffallen. Aber das ist nur meine Meinung.

Würdest du das Pedal von Josh Scott kaufen?

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5 Antworten zu “Der allererste Klon Centaur kostet 500.000 USD”

  1. Benny Lava sagt:

    Wo bekommt man denn in München oder Berlin noch eine 2-Zimmerwohnung für 500.000?

  2. TheSonic sagt:

    Leude,
    das Ganze war ein Witz, bzw. eine Maßnahme, um den Leutchen, die ihre Klons bei Reverb für fünf, sechs oder sieben Tausen Dollar reinstellen mal zu zeigen, wie außer Kontrolle das Ganze mit dem Klon geworden ist. Es gibt auch ein Video von ihm, wo er die ganzen Kommentare vorliest, die er auf Reverb bekommen hat. Manche haben es gerafft, manche waren sichtlich total aufgewühlt. Eine Person hätte sogar versucht das Pedal per Kreditkarte zu kaufen. Wahnsinn!
    Alles in Allem ist das Pedalgeschäft halt total außer Kontrolle. Aber – solange es Leute gibt, die den Preis bezahlen, gilt wohl das Gesetz von Angebot und Nachfrage.

    • claudius sagt:

      Haben wir uns gedacht, dass Josh Scott nicht so ein Mensch ist. Es hat aber trotzdem Spaß gemacht, darüber „seriös“ zu berichten.

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