von stephan | 4,5 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

 ·  Quelle: Patrick Hunter

ANZEIGE

Vor rund 15 Jahren hat der finnische Hersteller sein erstes Effektgerät auf den Markt gebracht, das B3K. Ob man den Sound liebt oder hasst: Es ist wohl nicht übertrieben, wenn ich sage, dass Darkglass mit diesem Overdrive die komplette Basswelt auf den Kopf gestellt und sich einen riesigen Namen in der Szene gemacht hat. Eigentlich wird bei den Finnen mit der Zeit alles immer größer, funktionsreicher und teurer – ich sage nur Ultra Deluxe Hyper Hyper. Doch das brandneue Darkglass Microtubes B1K ist herrlich minimalistisch und könnte der erste Treter des Herstellers sein, der mich wirklich überzeugt.

ANZEIGE
ANZEIGE

Darkglass Microtubes B1K

Auf den ersten Blick kommt man nicht umhin, sich doll zu wundern: Hat Darkglass da ernsthaft ein minimalistisches Overdrive-Pedal mit nur zwei Reglern veröffentlicht? Natürlich nicht! Das Pedal mit den herrlich kompakten Maßen mag zwar auf der Oberseite nur zwei futuristisch beleuchtete Potis haben (Level und Drive), doch dabei bleibt es nicht.

Versteckte Regler

Auf der Unterseite des Pedals liegen weitere Möglichkeiten zur Klangregelung hinter einer Klappe versteckt. Tone ist ein variables Tiefpassfilter von 3 kHz bis 8 kHz und steuert den Hochfrequenzanteil des Klangs. Für einen brillanteren Klang dreht ihr das Minipoti gegen den Uhrzeigersinn. Blend mischt das cleane Eingangssignal mit dem Overdrive-Signal. Das unbearbeitete Direktsignal ist dabei fest auf Unity Gain eingestellt, während die Lautstärke des verzerrten Signals mit dem Level-Regler auf der Front eingestellt wird. Dreht den Regler im Uhrzeigersinn, um das cleane Signal hinzuzumischen.

Außerdem findet ihr dort ein Mäuseklavier für die gewohnten Funktionen Grunt (dicker Lo-End-Boost) und MBoost (6 dB Boost zwischen 300 Hz to 1 kHz, die euch zu einer besseren Durchsetzung im Mix verhelfen).

Verschlimmbessert?

Ich habe mir einige der Kommentare unter den Demos bei YouTube angesehen und es scheint so, als käme das neue Konzept nicht überall gut an. Was meint ihr, hat Darkglass zugunsten geringerer Gehäusedimensionen an Benutzerfreundlichkeit eingebüßt oder ist dies der perfekte Aufbau für Minimalisten, die ihren Grundsound einmal einstellen und dann nur geringfügig anpassen? Mir gefällt es! Ich würde mich riesig freuen, wenn sie ihre X-Serie auf dieses genial kompakte Miniformt übertragen würden.

Preis

Der Darkglass Microtubes B1K kostet 159 Euro*.

Darkglass Microtubes B1K

Weitere Informationen

Videos

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Hinweis: Dieser Artikel enthält Werbelinks, die uns bei der Finanzierung unserer Seite helfen. Keine Sorge: Der Preis für euch bleibt immer gleich! Wenn ihr etwas über diese Links kauft, erhalten wir eine kleine Provision. Danke für eure Unterstützung!

Bildquellen:
  • Darkglass Microtubes B1K: Darkglass
  • Versteckte Regler im Gehäuseinneren: Patrick Hunter
  • Legende des Mäuseklaviers: Patrick Hunter

Wie findest du diesen Beitrag?

Bewertung: Deine: | ø:
ANZEIGE
ANZEIGE

6 Antworten zu “Darkglass Microtubes B1K: Neue Mini-Serie aus Finnland”

    Marco 🤣👍🎶🎶 sagt:
    0

    Verschlimmert! Noch nicht mal gescheite Potis! Dazu alles mini aber makro Preise verlangen. Haben die den Schuss nicht gehört? Also zum Glück ist das ja nicht wirklich so schlimm, denn es gibt ja auch massig Kongurenz die das besser macht. Tretminen gibt’s ja in allen Varianten. Da wird was passendes doch finden das vor allem auch meist noch günstiger ist und nicht so futzelig klein. Diese Miniaturisierung ist ein übler Brauch von dem ich persönlich gar nichts halte. Noch schlimmer ist die Idee die Potis im Gehäuse zu verstecken so dass der eigentliche Sinn der intuitiven Bedienung auch noch stirbt und somit wäre ein multieffektgerät doch schon wieder nützlicher, aber genau das will man ja nicht haben als Pedalboard Nutzer. Haben die einen einzigen Gitarristen in ihrer Firma oder nur BWL Studenten beschäftigt?

      The Rob sagt:
      0

      Haha, Multieffektgerät…
      Schon mal das Hotone Stomp gesehen, 2,5cm Zentimeter Abstand vom Fußtaster zu den Reglern, spätestens beim 1.Gig mit dem Teil sind die Regler weggekickt!
      Ich dachte ich sehe nicht richtig! 🤭

        Marco 🤣👍🎶🎶 sagt:
        0

        Ich hab mal hotone gegoogelt, 🤦Oh mann, ja drauf treten würde jeder Gitarrenspieler auf die encoder die ohnehin empfindlich sind! Ja auch so eine Firma in der kein einziger Gitarrist rumläuft, bestimmt!

    The Rob sagt:
    0

    Es ist recht schick und das war es eigentlich auch schon.
    Ist es fix auf einem Board befestigt geht ohne Demontage gar nichts mehr, clever ist das nicht gerade.
    Luftfeuchte, Klima, Laune, Raumbeschaffenheit etc. benötigt immer kleine Korrekturen und immer ne Pinzette dabei zu haben um das Tretterchen komplett mal einstellen zu können ist auch irgendwie daneben…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.