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Birdkids Raven

Birdkids Raven  ·  Quelle: Birdkids

Raven? Schon mal gehört? Ja, klar – es gab den Namen schon für ein Gerät mit Tasten, nämlich von Quasimidi. Aber der Birdkids Raven hat sonst nichts mit ihm gemeinsam – er ist analog, klein, modular und soll über Crowdfunding realisiert werden. 

Es gab bereits einen ähnlichen Synthesizer, The Bateleur. Dessen Filter wurde hier auch verbaut. Das Format entspricht den Eurorack-Maßen, sodass er in ein modulares Umfeld passt. Zwei analoge Oszillatoren und zwei VCAs arbeiten in ihm und werden speziell angepriesen. Ein guter Klang ist ihm allerdings auch zu bescheinigen, zumindest wenn man die Demos anhört. Es gibt reichlich davon.

Birdkids Raven – monophon und diskret

Witzigerweise betont man hier die Wurzeln, die Westküste und das klassische subtraktive Syntheseprinzip, welches in Tradition von Moog und Co. steht und so schön „nicht-linear“ sei. Der Raven ist diskret aufgebaut. Das bedeutet, es gibt keine Schaltkreise oder ICs, sondern nur einfache Elemente wie Transistoren und Kondensatoren und diese sollen den Klang entsprechend hochwertig und fett machen, weil eben alles so ist, wie es früher war. Das scheint auch zu gelingen.

Man könnte über den Preis streiten, denn es gibt an monophonen Synthesizern heute ein sehr breites Angebot. Es gibt günstigere Synthesizer und es gibt viele dieser Art. So kann das Hauptargument mehr beim Klang liegen und natürlich der modularen Aufbauweise. Es gibt Pulsbreitenmodulation, Sync und einen Crossfader für die Lautstärkenverhältnisse der beiden Oszillatoren. Das alles ist auch von außen zugänglich. Auch eine FM ist herstellbar. Damit kann der Kleine doch recht viel und ist dennoch einfach gehalten.

Die ersten 50 Mitmacher bekommen einen Sonderpreis von 549,- Euro, müssen aber etwas länger warten als der erste Produktionsschub, den man mit dem normalen Preis von 699,- Euro bekommt. Der zeitliche Unterschied liegt zwischen März und Juni 2019. Es gibt eine Menge Angebote und Mitmachformen.

Weitere Infos

Videos und Klangebeispiele

Das Werbevideo „wir lieben Synthesizer“

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