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Schlappi 100 Grit

Schlappi 100 Grit  ·  Quelle: Synthopia Video YT

Eigentlich würde man solche Dinge wie hier nur mit Cicuit Bending hinbekommen und so was ist mit Risiko verbunden. Das liebe Bending-Opfer kann sterben beim Eingriff oder im Betrieb. Aber Grit 100 ist dafür gemacht und kann nicht kaputtgehen, es ist nämlich schon fertig und man muss es nur berühren, dann kann es auch schön kranke Noises hervorbringen.

Ich würde es Touch-Bending nennen, man hat hier ein Filter. Nur gibt es wirklich sehr, sehr viele Filter auf dem Markt. Aber nicht so wie dieses hier. Hier gibt es ein paar Sensorenpunkte. Sie zu berühren bedeutet hochexperimentelle Abwandlung von dem, was ein normales Filter so tun würde.

Das Filter selbst ist ein Ladder-Filter mit spannungsgesteuertem Verzerrer. Damit handelt es sich um ein 24 dB/Oktave Moog-Style Filter mit Resonanz und mit Experimental-Anbau. Die normalen Features sind damit recht klassisch. Die 8 Sensoren greifen 5 verschiedene Punkte in der Verzerrer-Schaltung ab und durch Berühren kann man sie neu verbinden. Man kann also wahllos oder gezielt auf ihnen jammen.

Das Ergebnis ist schreiend, böse, freundlich, aber auch aggressiv oder wild.

Im hinteren Teil hört man Drums, die durch das Grit 100 geleitet werden und was man damit anstellen kann. Der Verzerrer ist dort schön crunchy und dennoch nicht einfach nur verbraten und dabei flexibel.

Weitere Information

Wieso der Mann Schlappi heißt, weiß niemand, er ist jedoch nachweislich kein Krokodil, denn das wäre ja Schnappi. Das Modul hingegen gibt es ab $ 250, so die Hoffnung des Herstellers innerhalb der nächsten Monate, also sollte es bald auftauchen. Die Website sieht aufgeräumt aus und dort gibt es auch ein interessantes Modul mit Namen Angle Grinder mit einer durchaus ansprechenden Optik. Hier im Bild übrigens links zu bewundern.

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