AVR Drumsynth ADS7

AVR Drumsynth ADS7  ·  Quelle: AVR FB

Das ist schon besonders: Der russische Hersteller AVP ist immer irgendwie präsent – speziell auf Facebook – und zeigt immer mal wieder neue Synthesizer. Meist sind es Drumsynthesizer, alles ohne Superbooth und Co. Diesmal: AVP ADS7

Aktuell gibt es ein Gehäuse zu sehen mit einer von vielen Einzelausgängen überzogenen Rückseite und einem Sequencer, also dem ersten Drumcomputer von AVP. Der Name bleibt in der Diktion klassisch: „ADS“ – für „analog drum synth“ und eine Zahl. Die Geräte werden größer und aufwendiger, während bisherige Angebote eher kleine handliche Maschinen waren und sind.

Drumsynth AVP ADS7

Sieben Trigger-Eingänge und ebenso viele Einzelausgänge zieren die Rückseite des Gerätes. Auf dem Panel findet man einen Sequencer, der offenbar bis zu 32 Steps erlaubt und ein wenig an die TR-Programmierung erinnert. Es handelt sich also um einen Drumcomputer mit 6 Instrumenten. Bassdrum, Clap, Hihat und drei offenbar identische Instrumente mit dem Namen „Gen“ wie Generator oder generic?

Die zugeordneten MIDI-Noten findet man in einer kleinen Liste. Die Gen-Instrumente sind anhand ihrer Struktur geeignet, Toms, Bassdrums und Snares zu erzeugen, vermutlich auch Congas. Klassisch sind hier die beiden Bereiche „geräuschhaft“ (Rauschen) und tonaler Teil getrennt mit eigenen Decay-Minihüllkurven versehen und einem Hoch/Tiefpassfilter.

Für die Hi-Hat hat man vergleichsweise viele Einstellmöglichkeiten, sodass man offenbar dort zwischen Rauschen und mehreren Oszillatoren oder FM-Mischungen komplexere Klänge herstellen kann, was auch ein Filter zur Seite gestellt bekommen hat. Sicherlich handelt es sich da eher um ein Hochpass. Die Gen-Abteilung bietet noch einen Click Pegel für schnelle perkussive Sounds an.

Infos

  • Die Präsenz von AVP findet man hier.

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