Abgelaufen
von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Audiority Pyros

Audiority Pyros  ·  Quelle: Audiority

ANZEIGE

Audiority Pyros sieht nicht unbedingt besonders elegant aus und hat die Aufgabe, Audiomaterial zu „zerstören“. Gleich 20 Algorithmen stecken für diesen Zweck in dem Plug-in, dazu gibt es noch einige zusätzliche Parameter. Manchmal ist Verzerrung ja ein wunderbares Mittel, den Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

ANZEIGE
ANZEIGE

Audiority Pyros

Der Hersteller bezeichnet das Plug-in als ein „Aggressive multi-mode distortion unit“. Die verschiedenen Modi kommen aus 20 Algorithmen, die je nach Auswahl die Parameter am Interface beeinflussen. Während nämlich bei den ersten vier Reglern die Kontrollen für Hochpassfilter (LF Cut) und Tone immer gleich bleiben, wechseln die mittleren Regler (auf dem Bild mit Gain und Strength beschriftet) ihre Funktion entsprechend zum ausgewählten Algorithmus. So ändert ihr mal den Drive, die Bitrate oder die Form (Shape) des Signals. Zusätzlich schaltet ihr mit einem Switch zwischen Hard- und Soft-Clipping um.

Ein Hüllkurvenfolger ist ebenfalls integriert und lässt sich sogar bipolar einstellen. Das gilt auch für das Feedback, dessen Wirkung ihr mit einem kleinen Rädchen am Interface justiert. Ein Regler im gleichen Look dient für die Änderung des Bias. Optisch gehen diese beiden Parameter fast verloren, haben aber definitiv eine Wirkung auf den Sound. In der Mitte zwischen diesen „Schrauben“ sitzt die Anzeige und Auswahl der Algorithmen.

Den Abschluss machen virtuelle Drehknöpfe für ein- und ausgehende Lautstärke sowie ein Mix-Regler, mit dem genau dosiert, wie stark der Effekt zupackt. Darstellungen von VU-Metern zeigen die Pegel von Ein- und Ausgang an. Presets sind vorab enthalten, eigene Einstellungen lassen sich natürlich auch speichern.

Pyros sieht nach einem brauchbaren Plug-in für Verzerrung, Sättigung, Clipping, Bitcrushing und ähnlichen Distortion-Effekten aus, der Einführungspreis geht auch in Ordnung. Die verfügbare Demoversion lässt euch alle Funktionen ausprobieren, jede Minute schaltet es lediglich für drei Sekunden stumm.

Spezifikation und Preis

Audiority Pyros läuft als VST, VST3, AU und AAX auf macOS (10.8 oder neuer – Apple Silicon wird unterstützt) sowie Windows (7 oder neuer). Eine kostenlose Demoversion gibt es als Download auf der Website des Herstellers, eine Anleitung ist als PDF verfügbar.

Bis zum 4. April 2022 bezahlt ihr 29 Euro, regulär liegt der Preis bei 45 Euro. Ihr bekommt Pyros auch bei Plugin Boutique (Affiliate). Wenn ihr das Plug-in da kauft, gibt es im Augenblick Bitwig Studio 8-Track kostenlos dazu und wir bekommen eine kleine Provision, die in die Finanzierung unserer Website fließt.

Weitere Infos über Audiority Pyros

Video

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Audiority Pyros

Wie findest du diesen Beitrag?

Bewertung: Deine: | ø:
ANZEIGE
ANZEIGE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.