Arturia MiniFreak Update 5.0: Endlich User-Samples und Wavetable-Import!
Updates für den digitalen Synthesizer
Der MiniFreak wird immer besser. Arturia hat dem Synthesizer ein großes Update spendiert – inklusive Sample- und Wavetable-Import! Auch die Software-Version MiniFreak V bekommt das Update.
Alles zum MiniFreak
Arturia MiniFreak Update 5.0
Arturia gönnt dem ohnehin schon enorm vielseitigen MiniFreak erneut ein großes Firmware-Update. Die Version 5.0 (nicht schlecht für einen Hardware-Synthesizer!) enthält gleich zwei wichtige Neuerungen, die ganz weit oben auf der Wunschliste der User-Community standen. Und weil es den Synthesizer als Hardware und als Software gibt, steht auch das Update für beide Versionen zur Verfügung.
Nach dem Update auf die Version 5.0 kannst du endlich eigene Samples von bis zu 6 Sekunden Länge in deinen MiniFreak importieren. Das funktioniert in den Formaten WAV, AIFF und FLAC. Importiert wird über die Software-Version, die allen Besitzern der Hardware kostenlos zur Verfügung steht. Dabei werden Samples automatisch in das Zielformat 32 kHz / 12 Bit konvertiert. Danach lassen sich Samples auf die Hardware übertragen und mit den internen Möglichkeiten bearbeiten, unter anderem mit der Granular-Engine.
Nach dem gleichen Prinzip lassen sich nun auch User-Wavetables in den MiniFreak importieren. Unterstützt werden Mono-Wavetables in 24 Bit mit 512 Waves, sodass alle beliebten Formate und Librarys unterstützt werden, darunter Pigments.
Darüber hinaus enthält das Update auf die Version 5.0 23 neue Presets, die aus exklusiven Samples und Wavetables bestehen. So kannst du die neuen Möglichkeiten gleich ausprobieren, ohne erst dein eigenes Material laden zu müssen.
Das Update für den Hardware-MiniFreak und MiniFreak V steht jetzt kostenlos auf der Website des Herstellers zum Download bereit.
Sowohl die Hardware als auch die Software bekommst du bei Thomann*.
Mehr Informationen
MiniFreak Update 3.0 – Endlich Granular!

[18. Dezember 2024 / Moogulator] Der Arturia geht in die MiniFreak Update-Runde 3. Granular und Wavetables sind die „neueren“ Errungenschaften, die diese Software-Version des Synthesizers betreffen. Damit ist der MicroFreak nun nicht mehr das Syntheseschiff, sondern der große MiniFreak hat nun die gleichen Funktionen und seine weiteren Funktionen, jeweils pro Oszillator. Und diese neuen Features erhält ebenso die Plugin-Version des Synthesizers.
Schon länger ausstehend ist die Fähigkeiten mit selbst eingeladenen Samples im bisher fehlenden Granularmodus arbeiten zu können. Gerade dieses Features ist polyphon noch einmal deutlich interessanter als nur monophon. Das hat Arturia mit dem heutigen Tage nachgeliefert. Dazu musste auch der „Editor“ erneuert werden. Der MiniFreak V, welcher Editor und Software-Synthesizer ist und damit nicht nur ein reiner Editor, liefert nun die Funktion und den Import der Samples in die Hardware. Wie immer, muss über den bekannten Weg, die Firmware aktualisiert werden. Ab dann laufen Software und Hardware mit allen Funktionen im Einklang. Achtung – das einladen eigener Samples ist noch nicht möglich. Deshalb wird man damit auf 2025 warten müssen mit einem weiteren Update.
Sicher ist dir noch im Kopf, was der MiniFreak anbietet. Er ist die polyphone Variante des MicroFreak und bietet dir im Gegensatz zu dem kleinen Bruder gleich zwei Oszillatoren. Die Modulationsmatrix ist so gut zu kontrollieren, dass man sie quasi „live umpatchen“ kann. Diese Oszillatoren haben jeweils frei wählbare Modelle, die jeweils über drei Parameter sehr viel Action bieten. Darunter waren und sind FM und andere Oszillatoren-Modelle bis hin zu klassischen „virtuell analogen“ Modellen zu finden. Nur der Wavetable-Part war bisher nicht dabei. Das ist natürlich beim gleich aufgebauten Software Plugin MiniFreak V genau so.
Was war neu bis Update 2.0?
[11. Dezember 2023 / Moogulator] Die damalige Version funktioniert ähnlich, wie die neueste: Die Software und damit „der Editor“ erhält eine Verwaltung für Samples & Wavetables und macht es dir leichter neue Wavetables und nun auch Granular Sounds im Gerät zu managen sowie in den Synthesizer zu übertragen. Diese Modelle heißen bei Arturia „Engines„.

Bei den Effekten hat sich beim MiniFreak Update ebenso etwas getan. Es kommt Super-Unison dazu, was eine Art fette Mischung aus einem achtfachen Chorus ist. Diese wirkt wie eine Art Supersaw für alle Wellenformen. Es wird alles fetter. Die Parameter enthalten neben der „Detune-Fettheit“ auch ein umschaltbares Filter (Hoch-/Tiefpass). Bei den Noise Engineering–Engines ist die Freerunning-Funktion neu und macht den Klang „analoger“ oder lassen ein Rücksetzen der Phasenlage pro Tastendruck zu.
Die LFOs haben im Shaper-Bereich zum „Einmalen“ von LFO-Wellenformen noch Zuwachs bekommen. Dabei waren aber alle Step-Elemente bisher gleich lang, da die „Shaper Length“ an den ersten Step gekoppelt war. Das ist nun flexibel wählbar. Des Weiteren enthält das Update ein besseres Handling mit der Stärke von Makros und damit den beiden Mod–Fadern. Außerdem gibt es Änderungen beim Einstellen für Clock-Behandlung für Empfang und Senden.
Mehr über das Update und Arturia
Das MiniFreak Firmware Update gibt es kostenlos auf Arturias Website. Selbstverständlich muss ebenfalls die Software des MiniFreak V auf V3 aktualisiert werden. Das passiert über das Arturia Software Center (Updater) oder kann neu heruntergeladen werden. Für beide Versionen gelten die Regeln, dass Besitzer diese kostenfrei erhalten. Neukäufer kaufen die aktuelle Version. Die Systemvoraussetzungen bleiben gleich für macOS und Windows.
Die Hardware erhaltet ihr hier bei Thomann.de (Affiliate) zum Preis von 529,00 Euro. Er ist damit auch über die Zeit um 60€ gefallen. Es gibt noch immer eine etwas schönere schwarze Option für einen kleinen Aufpreis: